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Fakten zu CI+: CI+ Receiver kosten jährlich Lizenzgebühren

Dieses Thema im Forum "Common Interface, Codierung, Softcams und Co." wurde erstellt von MediaMuc, 13. März 2009.

  1. MediaMuc

    MediaMuc Senior Member

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    Fakten zu CI Plus:
    aus http://satun******************/sate...-ci-plus-standard-fuer-digitale-receiver.html

    Lizenzpreise (netto)
    Siehe Seite 51 des offiziellen PDFs: www.ci-plus.com

    Lizenz pro Gerätemodell (DVB-Fernseher): 15.000 Euro

    Jährliche Verlängerung der Lizenz pro Gerätemodell (DVB-Fernseher): 15.000 Euro

    Frage: Was passiert, wenn der Hersteller nicht mehr verlängert oder pleite geht? Werden die Empfangsgeräte dann per "revocation list" über die Luft deaktiviert?

    Generelle Registrierung eines Device-Typs: 5.000 Euro (fällt bei Softwareupdates erneut an)

    Schlüsselzertifikat pro 10.000 Geräte 500 Euro


    Jedes Sofware-Update kostet extra
    Jedes Update der Gerätesoftware muss erneut zertifiziert werden, es fallen hierbei wiederum mind. 5.000 Euro an Kosten an.


    Festplatteninhalt nach Ersatzteileinbau verloren
    Bei einem "CI-Plus"-Gerät mit eingebauter Festplatte werden die Inhalte verschlüsselt auf der Festplatte gespeichert. Es gibt keine Lösung, wenn z. B. die Hauptplatine des Fernsehers ausgetauscht werden muss. Die bisherige Festplatte des Kunden kann nicht im Austauschgerät betrieben werden, die bisherigen Aufnahmen sind verloren.


    "CI-Plus" für mittlere und einfache Settop-Boxen nicht refinanzierbar
    "CI-Plus" wurde speziell für große Flachbildfernseher entwickelt. Aufgrund der hohen Hardware-Anforderungen und Lizenzkosten wird ein Modul bis zu 150 Euro für den Endverbraucher kosten. "Für den gleichen Preis bekommt man zwei embedded Receiver". Hersteller werden also weiterhin hier den normalen CI 1.0 Standard einbauen.


    Kein Inhalteanbieter hat sich definitiv für "CI-Plus" entschieden
    Kabel-BW, TeleColumbus, KDG und Premiere sehen sich bisher das noch gar nicht standardisierte "CI-Plus" lediglich an. Ein Einsatz sei "denkbar", ein anderes Mal "möglich". Mit diesen vagen Aussagen ist keinem Käufer eines "CI-Plus"-Fernsehers geholfen.

    Sollte eine Entscheidung "pro" fallen, kann diese kommerziell trotzdem torpediert werden. Bestes Beispiel: Die früheren Premiere-CI-Module, die nur in wenigen entsprechenden lizenzierten CI-Receivern funktionierten (Matching Module).


    Kartellamtsverfahren offen
    Das Bundeskartellamt ermittelt derzeit gegen Premiere, Kabel Deutschland sowie jetzt auch gegen Kabel-BW. Ihre Geschäftspraxis, bestimmte Inhalte über proprietäre Boxen zu vertreiben, wird kartellrechtlich überprüft. Der bisherige CI 1.0 Standard hat hier sehr gute Chancen als Sieger hervorzugehen. Für grundverschlüsselte Privatsender ist auch gar nichts anderes nötig.


    Jugendschutz bereits mit CI 1.0 sicher
    ArenaSat gewährleistet offiziell mit CI 1.0 Modulen einen von den Landesmedienanstalten anerkannten Jugendschutz. Hierfür ist kein weiterer Standard nötig. Sollte bei "CI-Plus" eine grafische Abfrage - ist in der Spezifikation enthalten - eingeführt werden ("Wie lautet die 1. und 3. Stelle Ihres PINs?", "Welche individuellen Schriftzeichen werden gerade zusätzlich eingeblendet?"), werden viele Konsumenten bei der Eingabe am Abend kläglich scheitern.


    Neues Zertifizierungsmonopol
    CI Plus LLP, das Konsortium einiger "CI-Plus"-Befürworter, hat für die Ausgabe von Zertifikaten einen mehrjährigen exklusiven Vertrag mit TC TrustCenter abgeschlossen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2009
  2. Gorcon

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    AW: Fakten zu CI+: CI+ Receiver kosten jährlich Lizenzgebühren

    Interessant.
    Wenn man sich die Lizenzgebühren für Updates ansieht sollte jedem auffallen das es dann nur sehr wenige wenn nicht sogar garkeine updates für diese Un-Receiver geben wird. Die Folge wäre vollkommen unausgereifte Geräte. Bei TV Geräten wäre das u.U. fatal.
    Allein aus diesem Grund kann sich das unmöglich durchsetzen, auch wenn sich einige Anbieter dafür interessieren.
     

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