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Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Hendrikdererste, 5. Januar 2006.

  1. Hendrikdererste

    Hendrikdererste Neuling

    Registriert seit:
    9. November 2005
    Beiträge:
    13
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    Hallo Leute,

    wie aus meinen bisherigen Beiträgen hier im Forum hervorgeht, bin ich einer derjenigen, die DVB-T hier in Mitteldeutschland nutzen, allerdings hauptsächlich für den Minifernseher in der Küche, mit dem manchmal die Nachrichten geschaut werden. Das liegt wohl daran, dass ich technischen Entwicklungen gegenüber schon immer recht aufgeschlossen war, im Funkbereich auch als Ex-Nutzer des DSR (wer weiß noch was das war?), der DCC und des ADR.

    Trotzdem bin ich von Zweifeln was die Sinnhaftigkeit dieses aufwändigen und kostenintensiven Projektes betrifft. Trotz Großstadt liegt hier im Haus kein Kabel – aus Kostengründen. Es gibt eine gemeinsame SAT-Schüssel auf dem Dach (leider nur analog), die liefert 40 TV-Programme und über ADR noch ca. 60 Radiosender. Wäre sie digital, würden mehr als 300 TV-Sender empfangen. Und das alles zu minimalen Kosten

    Ansonsten sind ja zumindest hier in Deutschland mittlerweile so gut wie alle Siedlungen verkabelt – mit einem auch zufriedenstellenden Programmangebot was Senderanzahl und Empfangsqualität betrifft.

    Dort wo auf dem flachen Land bis heute jein Kabel liegt, ist wohl eine SAT-Schüssel unproblematisch und die erste Wahl. Ich denke jedenfalls, wenn statt umzustellen auf digital das analoge Fernsehen einfach ausgestorben wäre, hätte sich der „Protest“ sehr in Grenzen gehalten ... Eine „Unabhängigkeit“ von Betreibern bei DVB-T-Nutzung sehe ich übrigens nicht, mir ist es eigentlich egal, ob ich vom Kabelbetreiber, SAT-Betreiber oder T-Systems oder wem auch immer abhängig bin... Und das Argument „Überall-Fernsehen“ ... ? Naja, vielleicht binde ich mir ja eines Tages einen kleinen Fernseher vorne auf die Fahrradlampe ;-)

    Übrigens: Mein Dolby Digital via DVB-T läuft noch immer nicht, aber das liegt am fehlerhaft ausgelieferten Receiver und der mangelnden Unterstützung durch den Hersteller.

    Na dann, überall einen guten Empfang wünscht
    Hendrik
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2006
  2. Gorgeus

    Gorgeus Senior Member

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    155
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Gut, dass du den Thread eröffnet hast. Ein Thread, wo man ohne offtopic zu sein über Sinn und Unsinn von DVB-T streiten kann. ;) Ich fang dann mal an ...

    Es ist gut möglich, dass DVB-T ein Nischenprojekt bleiben wird, zumal inh Gegenden wo die Privaten nicht dabei sind.

    Wer holt sich DVB-T?

    1. Ein klein Gruppe von Leuten, die vorher analog geschaut haben und die evtl. auch mit nur ÖRs zufrieden sind (und das sind gar nicht so wenige, frag meine Eltern ...).

    2. Technisch nicht unbedingt versierte, "konservative", ältere. Teilweise überschneidet sich diese Gruppe stark mit Gruppe 1. Kabel, Sat? Nein, danke, das Programmangebot reicht mir völlig, bei einer Antenne fühl ich mich wohler ...

    3. Leute, die technisch up to date sind, jung und mobil (oh gott, hört sich wie ne schlechte reklame an) ;). Die mit Laptop unterm Arm leben und auch mal woanders übernachten und dann den Fernseher immer dabei haben.

    4. (Teils indirekt), Jugendliche, bei denen man kein extra Kabel legen will, die aber einen eigenen Fernseher wollen. Das natürlich nur dort, wo die Privaten dabei sind.

    Das mit der Unabhängigkeit ist eher ein Argument für die Programme selbst, und hier die ÖRs, die irgendeinen Übertragungsweg selbst in der Hand haben wollen. So könnten sie, falls die Preise einmal ins Unermessliche steigen, nur noch über DVB-T senden und hätten kein Proplem mit ihrem Versorgungsauftrag. Und DVB-T Boxen sind ja nun wirklich für jeden erschwinglich.

    Hätte sich jemand groß beschwert, wenn analoge Antenne einfach abgeschaltet worden wäre? Wahrscheinlich nicht. Aber so haben wir ein zusätzliches Angebot, welches einige, auch ich, mit Freude nutzen. Freuen wir uns doch darüber anstatt es kaputt zu reden.

    Georg
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
  3. Gorgeus

    Gorgeus Senior Member

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    155
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Doppelposting gelöscht, sorry
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
  4. frankkl

    frankkl Talk-König

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    Beiträge:
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    .
    .
    .
    .
    Erstmal ist eine SAT-Schüssel in vielen fällen nicht möglich und nicht überall ein Kabelanschluss vorhanden oder es gibt auch andere verwendungen im Garten und der Laube oder so !

    Zusetzlich ist DVB-T die einfachste und vorallen günstigste Fernsehempfangsmöglichkeit bekomme hier in Bremen fast alle normalen Programme wie im Analog Kabel auch (ausser die Programme die Ich hier nicht nennen darf...)
    und das analog Kabel ist mit knapp 200 Euro jährlich schweineteuer !

    Also DVB-T ist einfach kostengünstig mit einer guten Bildqualität und einer guten Programmauswahl :LOL:



    Oh ne keine ahnung von nichts,
    zum Beispiel etwa 20 % der Bremer Haushalte sollen DVB-T haben !

    :winken:

    frankkl
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
  5. Stitch

    Stitch Senior Member

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    Nokia D-Box Kabel, Debug- Mod. Linux Neutrino (sportster- Image)
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Also mir reicht DVB-T völlig aus und Ich sehe über die paar gelegentlichen Empfangsstörungen, die ich noch habe, einfach drüber weg. Satellitenanlage ist mir zu kompliziert, weil mein Wohnzimmer auf der nördlichen Seite der Wohnung liegt und das Kabel erst wieder mit viel Aufwand verlegt werden müßte. Außerdem bräuchte ich zwei Kabel, da ich im Schlafzimmer auch noch einen Fernseher habe und der auch weiter genutzt werden soll. Vom Kabel hab ich mich wegen der hohen Kosten und der mieserablen Bildqualität abklemmen lassen. Mit 300 Programmen könnte ich nicht das geringste anfangen, ich nutze aktuell weniger als 10 Programme über DVB-T von insgesamt 24 Programmen. Pay- TV kommt für mich auch nicht in Frage, mangels Interesse und der zusätzlich anfallenden Kosten. Mir hätte sogar das analoge Fernsehen mit 7 Programmen bei uns ausgereicht.
     
  6. ringspinner

    ringspinner Junior Member

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    Medion 29400+29006
    Empfang aus K + D
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Ich bin auch mit meiner DVB-T Lösung zufrieden. Ich hätte zwar ohne Probleme ein SAT-Anlage montieren können, mir war das aber einfach zu teuer.
    Zur Zeit habe ich 3 Receiver im Betrieb und nutze die noch aus alten Zeiten vorhandene Unterdachantenne...... Mehr wie ein Programm kann ich eh nicht sehen, geschweige denn 300. Wobei 90 Prozent davon, sowie Sender sind, die ich garnicht sehen will!
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
  7. Martin G

    Martin G Platin Member

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    2.092
    Ort:
    Dachau
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Hallo,

    ich bin noch in der Zeit aufgewachsen, in der es in München 5 Programme über Antenne gab und von Privatsendern noch nicht geredet wurde.

    Für mich ist Fernsehen in erster Linie immer noch das, was über Antenne gesendet wird.

    Ich hatte 10 Jahre lang Kabel und jetzt seit 3 Jahren Digitalsat und dennoch habe ich mir vor 7 Monaten, als DVB-T in Südbayern gestartet ist, sofort einen Receiver geholt und benutze ihn fast täglich.

    Er gibt mir nicht nur die Möglichkeit, ohne lästiges Kabelverlegen durchs ganze Haus, in meinem Hobbyraum einen zweiten Fernseher mit 23 Programmen zu betreiben, sondern er ist auch eine Reserve, falls mit der Satanlage mal was schief gehen sollte.

    Ausserdem kann man DVB-T auch mobil nutzten und ist damit unabhängig von Satellit oder Kabel.

    Auch die Qualität ist für mich absolut ausreichend.

    Mein Fazit: DVB-T ist das Beste, was dem Fernsehen in den letzten Jahren passiert ist. :love:


    Gruss

    Martin G
     
  8. The Geek

    The Geek Platin Member

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    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Ich hab auch DVB-T. Wohne noch bei meinen Eltern in einer Mietswohnung mit Zwangskabel. Hab bei mir aber keinen TV-Anschluss. Vor vielen Jahren hatte ich mal die Idee, ein Kabel vom Wohnzimmer in mein Zimmer zu legen, damit ich TV gucken kann, aber das wär zu viel Aufwand, so wurde nix draus.

    Jetzt mit DVB-T kein Problem mehr. So kann ich am PC TV schauen und auch aufnehmen :)

    Meine Mutter hat im Schlafzimmer ebenfalls DVB-T. Vorher hat sie auf dem Fernseher Analog-T geguckt, somit musste der Wechsel stattfinden, sollte die Glotze nicht aus bleiben. Der Empfang hier ist sehr gut, meine Mutter ist sehr zufrieden mit DVB-T. Auf dem 15" TV ist die Qualy einfach top. Besser als analog Kabel, und deutlich besser als Analog-T, was vorher mehr oder weniger verschneit reinkam. Sie nutzt DVB-T nahezu täglich.

    Als zusätzliche Sicherheit ist es ebenfalls gut. Letztes Jahr haben Bauarbeiter mal wieder das Kabel durchtrennt. . .Hauptfernseher im Wohnzimmer aus. Fußball lief abends. . Nachbar war sauer dass das Kabel durchtrennt wurde. Bei uns wurde einfach der DVB-T-Empfänger ins Wohnzimmer gestellt, dann konnte mein Vater Fußball schauen. Am nächsten Tag ging das Kabel wieder, und der DVB-T Empfänger kam wieder ins Schlafzimmer.

    The Geek
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
  9. Micha_61

    Micha_61 Gold Member

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    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    Sinnlose Diskussion,weil die Öffis einfach dafür sorgen müssen, das sie empfangbar sind. Und über DVB-T ist es eben kostengünstiger als über alt analog.
     
  10. robiH

    robiH Wasserfall

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    Frankfurt
    AW: Für wen ist eigentlich DVB-T (philosophisch)?

    DVB-T ist was für Zweit- und Drittgräte.
     

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