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Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Radar, 18. Januar 2010.

  1. Radar

    Radar Junior Member

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    Hallo,
    es sieht so aus, als ob für DVB-T ein höherer Antennepegel als für das (alte) analoge TV erforderlich wäre.
    Habe bei einem Freund eine UHF-Dachantenne die auf einen Satverteiler (Kathrein EXR 504) aufgeschaltet ist. An den jeweiligen 4 Dreifachantennendosen ist der ORF anlalog (Sender Niederndorf) gut per TV-Gerät empfangbar. Bei Anschluss eines DVB-T Empfängers ist der Signalpegel und die Signalgüte Null. Habe dann die Antenne abgeklemmt und über ein Verlängerungskabel direkt mit dem DVB-T Empfänger verbunden. Man staune, perfekter Empfang von ORF1, ORF2, ORF-Tirol, ORF-Vorarlberg und ATV+. Sogar vom Sender Wendelstein kommen fast alle Sender astrein, ohne die Antenne zu verdrehen.
    Hatte leider keinen Antennenverstärker bei der Hand, aber ich gehe davon aus, dass bei verstärkung des Antennensignals (12-18 db am Eingang des Verteilers) an den Dosen ausreichend "Saft" vorhanden sein sollte, um dort einen DVB-T Empfänger zu betreiben.
    Tip für alle die im Bereich Kiefersfelden-Oberaudorf wohnen und eine ähnliche Konstellation haben, dies mal auszuprobieren!
    Gruß Radar
     
  2. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Die Sendeleistung in Richtung Deutschland ist bei manchen analogen Sendestandorten höher als bei DVB-T Standorten, soweit mir das bekannt ist. Beim Empfang von DVB-T ist kein höherer Antennenpegel erforderlich.

    Das kostet bei passiven Verteilern min. 6 dB Signaldämpfung, in der Realität bis zu 10 dB Signaldämpfung.

    Klar, die Verteildämpfung ist jetzt weg, das Signal hat dann bis zu 10 dB mehr Pegel.

    Ein Antennenverstärker bringt hier nur was wenn er sehr rauscharm ist (< 2 dB Eigenrauschen).
     
  3. Terranus

    Terranus Moderator

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    DVB-T kommt insbesondere bei der in Deutschland verwendeten QAM16 Modulation mit deutlich weniger Pegel aus, als analoges TV. Angegeben werden als Mindestpegel 30 dBµV, bei Mehrwegeempfang bis zu 38dBµV.
    Bei analogem TV waren für ein rauschfreies Bild mindestens 50dBµV erforderlich.
    Die DVB-T Sender arbeiten deswegen auch mit deutlich geringeren Sendeleistungen. Meist beträgt die Leistung 1/5 der ehemaligen analogen Leistung.
    Beim ORF hat man noch stärker "gekürzt", analog sendete der Gaisberg mit 800kW, jetzt sind es noch ca. 40kW.
     
  4. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Nie und nimmer!

    Wie wäre die Vermutung, dass das analoge ORF Signal (Sender Oberndorf/Ebbs) einfach stärker ankommt, als das DVB-T Signal vom Hopfgarten/Hohe Salve?
     
  5. Radar

    Radar Junior Member

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Hallo,
    hier scheint wieder mal Theorie und Praxis unterschiedlich zu sein.
    Leider habe ich kein Antennenmessgerät, aber das Signal an den
    Dosen (klar mit Verlust) reicht für ein gutes Bild der 2 analogen ORF-Sender, DVB-T hingegen an den Dosen absolut nicht empfangbar. Wenn es so ist dass DVB-T mit weniger Signal auskommt, dann müsste DVB-T auch an den Dosen empfangbar sein. Ist aber nicht so. Analog wird auf Kanal 25 und 31 gesendet, digital ist es Kanal 23. Von daher ja fast der gleiche Frequenzbereich und ich kann mit nicht vorstellen, dass der Satverteiler nur Kanal 23 sperrt. Dem wiederspricht ja auch der Empfang vom Wendelstein, ohne die Antenne verdreht zu haben.
    Gruß
    Radar
     
  6. huber

    huber Junior Member

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Man kann ohne geeignetes Messgerät kein DVB-T-Signal beurteilen!
    Der Mindestpegel an der Steckdose bei DVBt beträgt ca. 37 dbuV.
    Mann sollte aber wissen dass der Pegel bei DVB-T sehr wenig über die Qualität des Signals aussagt!!
    Viel wichter ist die Bestimmung der Signalgüte anhand der BER-Rate;C/N bzw.S/N Verhältnis;MER; usw.
    Eine weitere Beurteilung kann mit komplexen Messgeräten anhand des Konstellationsdiagramms erstellt werden.

    gruss
     
  7. Vespaheizer

    Vespaheizer Neuling

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Hi @ll,

    da ich mir ein Messgerät ausleihen könnte, würde ich gerne wissen, was sind denn gute Werte im Berich BER, MER usw..., so dass man mal sagen kann, die Antenne ist gut ausgerichtet usw...

    Greets

    Torsten
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2010
  8. Isotrop

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    (*)VBER = (nach Viterbi Fehlerkorrektur)
    Quelle: Kriebels Sat Report 3/2007


    @ Vespa, wenn man fragen darf, was für ein Gerät hast du da? Warst aber nicht zufällig in Griesstätt? :D
     
  9. Vespaheizer

    Vespaheizer Neuling

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    @Binsche: ist ein Kathrein MSK25/TM - kann ich jederzeit haben...

    Ne, in Griesstätt war ich noch nicht - zumindest nicht mit dem MSK :D,
    ich bin gerade dabei meine Anlage in Rosenheimer Süden einzupegeln, wenn das Dach nicht voller Schnee wäre. Meine Eltern wohnen in Prutting, dam bombt der ORF schon gut rein. Bei mir siehts da nicht so gut aus, weil da auf der Sichtlinie zum Gaisberg unterhalb von Traunreut schon ne Bergkette - zumindest zum Teil - im Weg liegt.
    Deshalb wollte ich mal wissen, was da ein gutes Signal ist.
    Ich hatte die Antenne mal im Herbst ausgemessen, und da habe ich irgendwas mit e-4 in Erinnerung, das sollte heissen, dass ich hart am Limit liege...in dem Stadtteil gabs auch vorher schon Probleme mit dem ORF2 analog...

    Greets

    Torsten
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2010
  10. Isotrop

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    AW: Für DVB-T höherer Antennenpegel als für Analog erforderlich?

    Serfuß nochmal,

    klar, wenn du nach Viterbi noch im Bereich hoch -4 bist, ist das kein berauschendes Signal mit null Qualitätsreserve. Dank Fehlerkorrektur hast aber meiste Zeit noch ein Bild, nehm ich mal an...

    Also damit und dem kleinen Zauberkästelchen von Heimann (Zugspitz UHF Vorverstärker) komm ich im Moment an der Antennendose im WZ auf sowas: :)D)

    [​IMG]
     

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