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Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von DR-T, 12. August 2012.

  1. DR-T

    DR-T Senior Member

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    Der frühe Vogel hat Chancen, den Wurm zu fangen. Neben der politisch motivierten Fragestellung, ob und wann ein gemeinsames Paket von Rundfunkprogrammen in weiten Teilen Europas empfangbar sein kann, spielt auch die Technologie eine Rolle. Sollte ein solches mehrsprachiges Angebot bestehen, dann steht die Frage, in welchem Frequenzbereich (oder in welchen Bereichen) dies machbar ist, welche Gebiete in welcher Reihenfolge ausgebaut werden sollten und wie die verschiedenen Radiotraditionen der Völker in einen gleichwelligen Einklang (in Bezug auf dieses Zusatzangebot) kommen.
    Auch über die denkbaren Programme kann man gut mutmaßen und Wünsche äußern. Jedenfalls ist dieses Thema sehr speziell und auf lange Frist gedacht. Bitte nicht gleich verwerfen, sondern in Ruhe so stehen lassen. Vielen Dank!
    :)
     
  2. grtweb.de.ms

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    finde die idee sehr gut, hatte schon mit einigen bekannten darüber mal geredet.

    Wenn aus jedem Land 1-2 Sender da wären wäre das schon ganz gut. 48kbit DAB+ hören sich auch bekanntlich noch gut an (wenns der Sender richtig macht).

    Allerdings nicht ausschließlich Dudelsender. Aus Deutschland könnte ich mir den DLF und Dkultur vorstellen, aus der Schweiz jeweils die ersten Programme jeder Sprache etc...

    Weiter natürlich mit Frankreich und und den anderen Ländern.
    Schwirig könnte ich mir die kostenfrage vorstellen:
    Das ganze muss ja auch bezahlt werden... Daher mein Vorschlag mit den niedrigen Datenraten, man hört ja was, und kann es verstehen, für bessere quali muss man halt einen Örtlichen Multiplex auswählen...
     
  3. Frau Digital

    Frau Digital Silber Member

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    Es wäre schon mal ne gute Idee, wenn alle ausländischen Radiosender über Sat frei empfangbar wären. Aus welchen Gründen ist das wohl nicht der Fall ?
    Bei uns in Sachsen gab es mal die BBC über UKW. Warum wurde die Ausstrahlung wieder eingestellt ?
    Wenn es ein europaweites DAB-Ensemble geben soll, dann müsste DAB (+) erst einmal europaweit eingeführt sein. Bis jetzt sind es nur wenige Länder und auch dort ist es bisher nur ein Flickenteppich.
    Wer soll die Programme hören, resp. wieviele Hörer würden die Programme ausserhalb ihres regulären Sendegebietes überhaupt nutzen, damit es sich für die Programmanbieter lohnt ? Also, wenn es so etwas jemals geben sollte, dann könnte ich es mir höchstens für die Hauptstädte vorstellen aber auch nur mit sehr viel Fantasie, leider. Davon einmal abgesehen, kann man bereits ohne großen Aufwand, die verschiedensten Programme via Web hören. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass das Interesse bei den Programmveranstaltern riesengroß ist, ihre Programme europaweit via über ein erst noch aufzubauendes DAB Ensemble zu verbreiten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. August 2012
  4. DR-T

    DR-T Senior Member

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    gern wir über europa geschimpft, aber ein europa von oben scheint es nicht zu geben. nur wer sich auch als europäer fühlt, kann als europäer handeln. eine voraussetzung sind zusätzliche gemeinsame medien. nichtmal ein radioprogramm leistet man sich. dabei gibt es gute ansätze beim auslandsrundfunk, wie zum beispiel wrn deutsch.
    ein europapaket sollte aus wichtigen inlandsprogrammen, auslandsprogrammen und gemeinschaftsprogrammen bestehen. die kulturelle und sprachliche vielfalt soll abgebildet werden. einzelne programme können mehrsprachig sein. natürlich wünsche ich mir dann auch die gemeinsame neutrale sprache wenigstens eine stunde am tag.
    :winken:
     
  5. robiH

    robiH Wasserfall

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    L-Band über Satellit, wie weiland Worldspace.
     
  6. DR-T

    DR-T Senior Member

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    aus dem system drängen nützt nichts. ein einfacher und üblicher zugang ist bedingung und auch machbar.
     
  7. Chris

    Chris Wasserfall

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    Das kommt auf den Content an. Nix gegen BBC Radio 1 oder ähnliches, aber ein blödes Wortprogramm brauche ich nicht. Ich würde dann gern Musikprogramme haben.
     
  8. hans-hase

    hans-hase Platin Member

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    AX Quadbox mit DVB-C/T2;
    Philips 32PFL8404H;
    div. DAB+-Empfänger;
    DigiCorder K2 (f. DVB-C- Hörfunk)

    Empfang:
    KMS-Kabel mit ca. 100 FTA-Programmen im Münchner 862MHz-Netz, Abos mit Conax (CV/KK);
    DAB+ : Oly/IRT/Ingolstadt;
    DVB-T2 Gaisberg (AT) Mux A+B;
    Sat: außer Betrieb

    Ausgemustert:
    Digit ISIO C;
    Digit mf4k;Digit HD8C;
    dbox1;
    Sky+-Box;
    Terratec Cinergy HTC HD XS;
    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    Für etwas eurpoaweit einheitlicehs würde nur Satelliten-Verbreitung mit lokalen Repeatern in Ballungsräumen Sinn machen. Also sowas wie WorldSpace, Sirius usw.
    Da hörte man immer wieder mal was von entsprechenden Planungen.
    Chancen hätte das, wenn das mit gängigen DAB+-Empfängern kompatibel wäre. L-Band wäre da geeignet, weil es terrestrisch abgeschaltet wurde. Das Handicap dabei: In den aktuellen DAB+-Geräten ist das L-Band wegoptimiert worden.
    Ob sich unter physikalischen Gesichtspunkten auch ein Band III-Kanal eignen würde, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ein ausschließlich terrestrisches europaweites Ensemble dürfte deutlich schwieriger zu koordinieren sein, als diesbezüglich die deutschen Medienfürsten in den Bundesländern an einen Tisch zu bekommen... Die Einzelinteressen sind da zu unterschiedlich.
     
  9. DR-T

    DR-T Senior Member

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    Die Umsetzung eines solchen Projekts ist nur über einen großen Zeitraum vorstellbar. Hier folgt der Text der Petition an das Europäische Parlament.

    Das größte Problem Europas ist die Separation in nationale Informationsgesellschaften. Wir Europäer wissen zu wenig voneinander! Die auf Dauer notwendige Errichtung einer europäischen Öffentlichkeit ist gefährdet. Eine gemeinsame Identität als Europäer zusätzlich zu den vorhandenen nationalen und regionalen Zugehörigkeiten ist aber Grundlage für das Gelingen eines handlungsfähigen politischen Europas. Wir sehen an der Währungsdiskussion, daß sich zu wenige Bürger und Politiker als europäische Bürger sehen. Mit dieser Uneinigkeit sind wir von außen und innen sehr verletzlich.
    Um eine Identität auch als Europäer zu fördern, sind gemeinsame Medien nötig. Der Zugang soll technisch unkompliziert mittels freiem terrestrischen Rundfunk möglich sein. Es ist legitim, wenn demokratische Staaten eines Verbundes ihre wichtigen Programme für alle anderen leicht zugänglich machen, damit die Menschen an allen Orten übereinander informiert sind. Auch wer in Europa unterwegs ist, wird eine Verbindung in die nähere Heimat schätzen.
    Bis heute gibt es kein wahrhaftiges Instrument, mit dem Medien über den nationalen Rahmen hinaus gesamteuropäisch organisiert werden. Die Reisefreiheit gilt noch nicht (oder nicht mehr?) für Radiowellen. Rein technisch ist es üblich, zum Beispiel Sendungen asiatischer Staaten von Europa aus für Europa auszustrahlen. Warum tun wir das nicht auch mit eigenen Programmen?
    In immer mehr EU-Ländern wird ein neues Radiosystem (DAB+) eingeführt. Eine große Zahl von Programmen (etwa 12 bis 18) wird über ein Ensemble angeboten. Mehrere solcher Ensembles können in den Staaten und Regionen eingerichtet werden. Dabei werden die Pakete von mehreren Sendern auf der gleichen Frequenz verbreitet. Der Frequenzbereich wird gerade aufgeteilt. Dabei legt man nationale, regionale und auch lokale Pakete fest. Allerdings denkt keiner der Verantwortlichen an die Schaffung eines überall in Europa zu empfangendem gemeinsamen Angebots auf möglichst einem Kanal. Technisch ist dies möglich, europaweit existieren die dafür nutzbaren Kanäle (Band III), auch die Radioempfänger sind im Handel. Man denkt über bis zu fünf nationale Pakete und über sieben regionale Pakete je Empfangsort nach, doch wo ist Platz für Europa? Die Europäische Gesellschaft wird vergessen. Natürlich werden freie Kanäle national und regional in Planungen einbezogen, auch sind einige Kanäle bereits in Nutzung. Doch noch besteht genug Spielraum für die Schaffung eines gemeinsamen Kanals.
    Ein europäisches Ensemble sollte bestehen aus: Inlandsprogramen, Auslandsprogrammen und Gemeinschaftsprogrammen. Die Vielfalt der Kulturen und Sprachen sollte wiedergespiegelt werden. Einige Programme könnten auch zu bestimmten Zeiten ihr Sprachangebot wechseln. Je nach Inhalt sind dazu passende Datenraten möglich. Natürlich meine ich, daß dort auch Programmanteile der neutralen Sprache Esperanto übernommen werden sollten. Dieses eine Ensemble ist bereits in der Lage, Kultur und Information eines Kontinents zu zeigen und hilft bei der Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls.
    Die Intention dieser Petition bezieht sich auf grundlegende Ziele der Europäischen Union. Eine Einheit in Vielfalt, eine bessere Information der Europa-Bürger, das sind wichtige Schritte in Richtung einer europäischen öffentlichkeit. Wenn es der Politik ernst mit Europa ist, dann ist jetzt der Zeitpunkt, dies zu beweisen. Die Lage ist ernst, die Menschen müssen mehr voneinander hören um sich besser zu verstehen. Das hier genannte Angebot ist bedeutend wirksamer als alle möglichen kurzfristigen Aktionen und Notbehelfe auf anderen Gebieten.
    Steffen Eitner Europa - Demokratie - Esperanto e.V. (EDE Deutschland)

    Weitere Informationen unter: Europa-Demokratie-Esperanto |Dresden|
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2013
  10. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    AW: Europaweites DAB-Hörfunk-Ensemble

    Als DAB-Ensemble völlig illusorisch und viel zu teuer.

    Gut wäre eine Weiterentwicklung von DRM und damit eine Nutzung des Mittelwellen- und Kurzwellenbandes. Aber da wir Deutschen den Deutsche Welle Hörfunk abgeschafft haben, macht das für uns wenig Sinn.

    Ggf. würde sich der Deutschlandfunk angereichert mit ein paar Programmen der ARD-Anstalten (z.B. Fußball-Bundesliga von WDR 2) eignen, als Ersatz zur deutschen Welle aufgebaut zu werden. Aus England der BBC World Service und auch aus anderen Ländern die internationalen Wellen bzw. Infoprogramme.

    Für Programme, die nicht infogetrieben wären (Musikprogramme wir BBC Radio 1), macht das Ganze wirklich keinen Sinn. Hier sollte die Internet- und Satellitenverbreitung wirklich ausreichen.
     

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