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EU-Kommission plant offenbar europäisches Mautsystem

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von ToSchu, 6. Januar 2016.

  1. ToSchu

    ToSchu Silber Member

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    EU-Kommission plant offenbar europäisches Mautsystem
    Abgabe nach Kilometern
    EU-Kommission plant offenbar europäisches Mautsystem
    06.01.2016, 12:59 Uhr | AFP


    EU-Kommission plant offenbar einheitliche Maut in Europa. Die EU-Kommission will mit neuen Plänen auch den Streit um die deutsche Maut beenden. (Quelle: dpa)
    Die EU-Kommission will mit neuen Plänen auch den Streit um die deutsche Maut beenden. (Quelle: dpa)


    In Brüssel gibt es offenbar Pläne, ein einheitliches europäisches Mautsystem einzuführen. Möglicherweise werde die Kommission schon in diesem Jahr erste Vorschläge präsentieren, "die eine Grundlage für ein europäisches System für Lkw und Pkw sein können", sagte EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc im Interview mit der Zeitung "Welt".


    Damit könne die Erhebung von Straßennutzungsgebühren für all jene EU-Länder einheitlich geregelt werden, die sich für Mautsysteme entschieden hätten. Gleichzeitig rief die Verkehrskommissarin die Bundesregierung zur Unterstützung der europaweiten Maut auf. "Ich lade Deutschland ein, uns bei diesem Vorschlag zu unterstützen", sagte die slowenische Politikerin.

    Gefahrene Kilometer als Basis für die Höhe der Abgabe

    Bulc macht sich für ein System stark, in dem sich die Höhe der Maut nach der Anzahl der gefahrenen Kilometer richtet. In Ländern wie Österreich, Tschechien und Slowenien gilt derzeit ein Vignettensystem. In Frankreich wird zwar nach Streckenabschnitten abgerechnet, allerdings gibt es keinen festen Kilometerpreis.

    Mit dem Vorstoß solle das Nebeneinander von verschiedenen Mautsystemen in Europa beendet werden. "Wir brauchen eine europäische Lösung bei den Straßennutzungsgebühren", sagte die EU-Kommissarin. "Viele unterschiedliche Maut-Systeme sind ein Mobilitätshindernis im Binnenmarkt."

    Die deutschen Mautpläne lehnt die EU-Kommission ab, weil sie darin eine unzulässige Diskriminierung von EU-Ausländern sieht. Den Plänen der Bundesregierung zufolge sollen inländische Autobesitzer über die Kfz-Steuer entlastet werden.

    Streit über deutsche Maut noch nicht beigelegt

    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte der Kommission kürzlich vorgeworfen, die Entscheidung über eine mögliche Anklage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) hinauszuzögern.

    Bulc bekräftigte ihre Haltung in der "Welt": "Ich bleibe dabei: Keine Diskriminierung auf Basis der Staatsangehörigkeit." Dies sei mit EU-Recht nicht vereinbar. Im laufenden Vertragsverletzungsverfahren sei die Bundesregierung am Zug.


    Die EU-Kommission hatte am 18. Juni offiziell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Wegen des Konflikts verschob Dobrindt die eigentlich für 2016 geplante Einführung der Maut auf unbestimmte Zeit.


    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausla…-in-europa.html



    Damit kommen wir dann vom Regen in die Traufe.

    Mit der Maut nach Kilometern wird es für alle sicherlich viel teurer und ein Großteil wird auf andere Straßen ausweichen.
    Alles nur Geldschneiderei.
     
  2. emtewe

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    "Abgabe nach Kilometer" klingt für mich gut! Wenn man den Autoverkehr reduzieren will muss, jeder Kilometer Geld kosten, und ein Auto welches man in der Garage lässt muss Geld sparen. Ich bin schon lange dafür die KFZ Steuer abzuschaffen, und dafür die Treibstoffpreise zu erhöhen, nur so bringt man die Leute dazu weniger zu fahren!
     
  3. ToSchu

    ToSchu Silber Member

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    Nur, das wird nicht passieren, sondern die Maut nur "zusätzlich" obendrauf eingeführt. Der deutsche Staat verschenkt doch kein Geld (Steuereinnahmen), zumal die Kfz-Steuer ins Landessäckel fließt.....

    PS: Manche müssen fahren, ob sie wollen oder nicht.
     
  4. emtewe

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    Wer fahren "muss" kann das aber auch steuerlich absetzen, oder nicht?
     
  5. FilmFan

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    Niemand muß fahren, man kann auch umziehen. ;)

    Und eine kilometerabhängige Maut gibt es bereits, nennt sich Mineralölsteuer. Also einfach eine einheitliche (zusätzliche) Steuer auf alle Arten von Kraftstoff aufschlagen und schon hat man die gerechteste (PKW-)Maut von allen ohne großen Aufwand.
     
  6. ToSchu

    ToSchu Silber Member

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    Was ist aber, wenn beide Parteien ca. hundert Kilometer arbeitstechnisch auseinander liegen, wo zieht man hin? Arbeitsweg /Zeit und Kosten? Versetzung nicht möglich.... ich weiß, Kündigung und neu bewerben.....bullshit.

    Die neue Maut kommt oben drauf, wird nicht mit irgendetwas "verrechnet".


     
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  7. Lefist

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    Nach FilmFan Logik: Scheiden lassen und dann umziehen. ;)
     
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  8. emtewe

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    Das würde ich auch davon abhängig machen wie die öffentlichen Verkehrsmittel aufgestellt sind, und ob sich einer der Arbeitgeber da irgendwie beteiligen "möchte", es gibt ja auch Jobticket-Lösungen und ähnliches. In der Firma in der ich arbeite kommt ein Kollege der 75 km entfernt wohnt inzwischen mit der Bahn, das Ticket zahlt teilweise die Stadt, teilweise die Firma, und teilweise er. Zugegeben, er braucht jetzt ca. 20 Minuten länger, zahlt aber nur ein Viertel gegenüber dem was er früher an Sprit bezahlt hat. Also, ruhig mal beim Arbeitgeber fragen was der anbieten kann.
    Achja, ein Nachbar von mir hat ein Elektroauto (Opel Ampera), das schafft 60 km elektrisch, und er darf es bei seinem Arbeitgeber kostelos aufladen. Den Mehrpreis für das (zugegeben hässliche) Elektroauto hat er durch Spritersparnis in 2 Jahren raus.
     
  9. FilmFan

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    In einen sauren Apfel muß man beißen. Die einen wohnen halt auf dem grünen Land und sparen Mietkosten, haben dafür höhere Fahrtkosten. Die anderen leben halt nahe dem Arbeitsplatz und sparen Fahrtkosten, haben aber hohe Mietkosten, die ihnen niemand abnimmt.
     
  10. Badula82

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    Ich würde niemals in einer Stadt leben wollen. Da ist es laut, da stinkts, da ist es voller Menschen, teuer, stressig und überhaupt. Hier auf dem Land hab ich Stille, Ruhe und Zufriedenheit. Dafür nehme ich gerne eine Stunde Fahrtweg jeden Tag in Kauf.
     

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