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Erweiterung Kabelanschluss für Fernsehen und Internet

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von TenchiMuyo1984, 12. Januar 2017.

  1. TenchiMuyo1984

    TenchiMuyo1984 Neuling

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    Hallo,

    ich bin neu und hoffe, dass ich im richtigen Bereich bin.

    Zu meiner Frage.
    Wir haben im Haus mehrere Multimedia-Durchgangsdosen (MDD) hintereinander geschaltet und mit einem Abschlusswiderstand abgeschlossen (wer hätte es erwartet? ;) ).
    Nun möchte ich in einem Raum mit einer MDD den Router und den Fernseher umstellen, sodass sich die MDD nicht mehr in direkter Nähe befindet.
    Um nicht extra zwei Leitungen (TV und Router) von der MDD zu verlegen kam ich auf die Idee eine Stichleitung einzusetzen und am Ende den damals mitgelieferten POF (Mutlimedia-Dosenaufsatz) zu verwenden. Koaxialleitung an einen der Eingäge auf der Rückseite, Router am DATA in/out und Fernseher am TV out angeschlossen.

    Fernsehen funktioniert, aber der Router bekommt einfach keine Verbindung.

    Woran kann dies nun liegen?
    1. Brauche ich bei der Stichleitung ebenfalls einen Abschlusswiderstand?
    2. Muss ich ggf die MDD durch einen 2-Fach Verteiler ersetzen? (Eingang in Richtung Hauseinspeisung, einen Ausgang zur nächsten MDD und zweiten zum POF).
    Wenn ich Option 2 verwende, brauche ich da auch einen Abschlusswiderstand?
    Ist Option 2 überhaupt möglich, da der Router Signale in den Ausgang einspeist (Upstream)?


    MfG
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  2. raceroad

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    Der Aufsatz bekommt mit den üblichen Anschlussleitungen keine Verbindung zur F-Buchse. Anders als an den 2-Loch-Dosen, für welche dieser Aufsatz gedacht ist, wird an der MM-Dose aber nur über die F-Buchse der Rückkanal übertragen. Daher kann das Modem nicht synchronisieren.

    Das brächte das ganz Pegelgefüge aus dem Gleichgewicht.

    Eine überzeugende Lösung kann ich nicht anbieten. Technisch am saubersten wäre noch, die MM-Dose durch einen Abzweiger zu ersetzen: Stamm Richtung der schon jetzt installierten nächsten MM-Dose, neue Stich-MM-Dose an den Abzweig. Aber erstens kann man nur mit Kenntnis des Dosentyps ausrechnen, wie / ob man das weitgehend pegelneutral hinbekommt, und zweitens darf man an Anlagen mit Rückkanal nichts ändern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2017
  3. TenchiMuyo1984

    TenchiMuyo1984 Neuling

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    Erstmal Danke für deine Rückmeldung.

    Das stimmt so zum Teil.
    Ich habe mal testweise die MM-Dose ausgebaut und die Einspeisung vom "Stamm" direkt mit dem Eingang der POF verbunden.
    Internet und Fernsehen funktioniert an der POF, nur sind dann die nachfolgenden Räume nicht mehr angeschlossen. :(

    Wegen dem Rückkanal. Kann ich das so verstehen, dass die MM-Dose intern sowas wie Dioden hat, welche ein Rücksenden "in" die beiden Koaxiallstecker/-buchse unterbinden es somit nur die F-Buchse ermöglichen?
    Also könnte man an die F-Buchse eine Leitung (F-Stecker auf Koaxial-Stecker) anschließen und dies dann mit dem POF verbinden?
    Oder geht das nicht, weil vor der F-Buchse ein Hochpass geschaltet ist, um die Fernseh- und Radiofrequenzen herauszufiltern?

    Ok, dann fällt der 2-Fach Verteiler weg.

    Das mit dem Abzweiger klingt interessant. Dies würde der Idee mit einem "2-Fach Verteiler" nahe kommen, nur eben mit einem anderen Bauteil.
    Aber welchen soll ich hier verwenden? Denn ich finde bei Reichelt z.B. nur welche für Sat-Technik. Sind diese mit DVB-C kompatibel?

    MfG
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  4. raceroad

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    Das mit den Folgedosen wird auch Dir klar gewesen sein :sneaky:. Gravierender: Ohne die MM-Dose, die als Durchgangsdose eine höhere Dämpfung haben muss, verringerte sich die Dämpfung. Und das hätte im schlimmsten Fall zu einer Störung des Internets auch außerhalb Deiner Wohnung führen können.

    Nein, mit einer Diode ist das nicht oder allenfalls indirekt vergleichbar. Es gibt kein passives Bauteil, das Hochfrequenz in eine Richtung passieren lässt, aber in die andere Richtung sperrt. Hin- / Rückkanal bezieht sich nur auf die Verwendung, nicht direkt auf die Richtungsabhängigkeit des Bauteils. Eine Richtungsabhängigkeit kommt nur mittelbar dadurch zustande, dass für Down- und Upstream unterschiedliche Frequenzbereiche genutzt werden. Der Rückkanal belegt (noch) 5 … 65 MHz, und Filter sorgen dafür, dass dieser Frequenzbereich an den nur steckbaren Ausgängen einer MM-Dose sehr stark gedämpft wird. Nur die für das Modem gedachte F-Buchse dämpft auch die Rückkanalfrequenzen mit Nenndämpfung.

    Die Frequenzen wären nicht das Problem: An TV- bzw. Radio-Ausgang fehlt zwar der Rückkanal, aber umgekehrt liegt an der F-Buchse ungefiltert das volle Spektrum an. Was passiert, wenn man den Aufsatz nur über einen seiner Eingänge speist, weiß ich nicht. Dazu müsste ich wissen, wie das Teil aufgebaut ist. Ich nehme an, dass beide Eingänge verwendet werden, u.a. um die Dämpfung gering zu halten. Lässt man einen offen, führt das zu einer Fehlanpassung.

    Siehe:
    Selbst wenn man die grundsätzlichen Bedenken außer Acht lässt: Ohne die Daten der verbauten Dose zu kennen, ist Deine Frage nicht zu beantworten. Welche Typbezeichnung steht da drauf?
     

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