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Erfolgschancen für das interaktive Fehrnsehen

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Student26, 25. August 2003.

  1. Student26

    Student26 Guest

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    Hallo alle zusammen,

    bin gerade dabei meine Diplomarbeit zum Thema "Erfolgspotentiale Interaktives Fehrnsehen" zu schreiben. Mich würden euere Meinungen zu diesem Thema sehr interessieren.
    Worin seht ihr die Stärken und Schwächen dieses Fehrnsehformates?

    Freue mich schon auf euere Meinungen, Anregungen und Kommentare :).

    Gruß Student in Not
     
  2. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Bei mir würde die Arbeit auf einen Spike Zettel passen und aus nur einem Wort bestehen "keine". breites_ winken
    Gruß Gorcon
     
  3. sderrick

    sderrick Board Ikone

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    Bevor man über erfolgspotentiale diskutiert, sollte du erstmal definieren, was du unter interaktivem fernsehen verstehst winken

    ..hoffentlich ist die arbeit als solche schon fertig und du willst nur noch ein paar meinungen hören. Wenn es anders sein sollte, ist die not wirklich gross..
     
  4. foo

    foo Wasserfall

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    Die Stärken des interaktiven Fernsehens sehe ich ganz klar in den kontextgebundenen Informationen, d.h. der interaktive Content muss in der Idealform unmittelbar mit dem TV-Content verlinkt sein.
    Anwendungsbeispiele hierfür:

    Bei Filmen: Erweiterter EPG mit Zusatzinformationen wie Soundtrack evtl. sogar Funktionen wie "Now playing Song: ...". Darstellerinfo mit Biographie, etc... Damit das auch für den Contentprovider Sinn macht, muss eine Shopfunktion integriert sein, über die man Soundtracks, Singles, Poster oder andere Merchandising-Artikel erwerben kann.

    Bei Sportevents: Tabellen, Hintergrundinfos und Shopmöglichkeit. (Club-Shirts (z.B. Bayern München), F1-Tassen, etc...)

    Bei Spieleshows: Ganz klar gehören Mitratespiele (z.B. Wer wird Millionär) zum Umfang. Die Kunden raten in Echtzeit mit - sollte auch Multiplayerfähig sein. Für 9Live wäre das geradezu ideal.

    "Anrufshows": Hier würde auch Potential schlummern. Zum Beispiel DSDS, StarSearch, BigBrother. Votingmöglichkeit, Hintergrundinfos, Bilder der "Stars" und Shopmöglichkeiten für Singles, Alben oder Fan-Artikel (BigBrother-T-Shirt, etc...).

    Shoppingsender: Hintergrundinfos zum aktuellen Produkt, Produktvorschau, Bestellmöglichkeit, etc...

    Gerade auch in Bezug auf interaktive Werbeformen wäre interaktives Fernsehen sehr gut zu gebrauchen (Banner Werbung in der Anwendung, etc...). Es gibt ehrlich gesagt 100te Anwendungsmöglichkeiten für interaktives Fernsehen, aber da es derzeit kaum Anwender gibt, wird kein Geld in ausgereifte Anwendungen gesteckt und alles was es bis heute auf MHP-Basis bei uns so gibt, hat mehr den Charakter eines z.T. verbesserten Videotextes, der sicherlich auch eine Existenzberechtigung hat, aber das Potential kaum ausnutzt.
    Auch ist die Rückkanalfähigkeit der Receiver kaum gegeben. Selbst wenn ein Modem integriert ist, kann dies verkabelungstechnisch oft nur schwer angesteckt werden. Jeder Receiver bräuchte ein DECT Modul und falls nicht vorhanden ein Empfangsmodul für die Gegenstelle.

    <small>[ 25. August 2003, 15:08: Beitrag editiert von: foo ]</small>
     
  5. sderrick

    sderrick Board Ikone

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  6. foo

    foo Wasserfall

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    Naja, mit Bluetooth kommt man aber nicht besonders weit winken . DECT wäre schon das richtige und evtl. auch noch Netzwerk, wobei die Voting Lines davon nicht profitieren können.
    Ohne die Möglichkeit mit ITV Geld auszugeben, bleibt es für die Contentprovider reichlich uninteressant, mit Ausnahme der interaktiven Werbung, die auch ohne Rückkanal interessant sein könnte.
    Wenn man sieht, wieviele Leute bei 9Live anrufen und mitmachen steckt auf jedenfall Potential in der Sache. Auch SMS-TV-Chat läuft recht gut und sowas in Verbindung mit ITV könnte guten Umsatz bescheren. Die Leute nehmen Mitmach-Fernsehen an und ITV bietet das nötige Potential um dies in ansprechender Form zu ermöglichen.
    Erfolgt die Einwahl über teuere 190-Nummern kann man hier durchaus Geld damit machen.
    Bei den meisten hier läuten wohl nun die Alarmglocken, aber so ist es nunmal - siehe auch StarSearch etc.
     
  7. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Meinst du das in bezug auf die Rechweite? Wenn ja dann nimmt sich das wohl nichts. Denn bei einigermassen "Verseuchten" Umgebungen kommt man mit DECT nicht viel weiter als 20m. Bei mir sind es höchstens 10m, da in 5m entfernung ein Funkmast auf dem Dach steht.
    Gruß Gorcon
     
  8. foo

    foo Wasserfall

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    Naja, bei "verseuchten" Umgebungen ist eine Funkübertragung generell problematisch. In der Regel würde ich aber davon ausgehen, dass DECT eine größere Reichweite als Bluetooth hat, zumindest wenn man von preisgünstigen Modulen ausgeht. Mein DECT Telefon schafft problemlos 50 Meter. Soweit ich informiert bin, besitzen billige Bluetooth Adapter i.d.R. eine Reichweite von 10 Metern und teuere Adapter schaffen es bis 100 Meter.
    Aber mir ging es dabei auch um die Wiederverwendung bestehender Infrastrukturen. So besitzen viele Leute bereits ein DECT-Schnurlostelefon und damit kann die Basisstation für das integrierte DECT-Modul mitverwendet werden, was natürlich Kosten spart. Mit Bluetooth brauche ich ja dann auch eine Bluetooth Gegenstelle, die mich wieder ins Telefonnetz bringt.
     
  9. sderrick

    sderrick Board Ikone

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    ..ich hab ja unseren studenten in not gewarnt winken
     
  10. foo

    foo Wasserfall

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