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Erfahrungen mit Grafiktabletts

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von Malganis, 26. Januar 2013.

  1. Malganis

    Malganis Guest

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    Hallo,

    Ich arbeite viel mit MS OneNote bzw. möchte allgemein die Möglichkeit nicht mehr missen, digitale Notizen zu machen. Ich hatte jetzt überlegt, mir ein gebrauchtes Lenovo X61t (o.ä.) zu besorgen, bin aber aktuell von der Idee eher wieder abgekommen, da mein Vaio (allerdings ohne Touchunterstützung) eigentlich mit Windows 8 noch sehr schnell arbeitet. Jetzt stellt sich mir stattdessen die Frage, ob ich mir nicht einfach ein Grafiktablett kaufen könnte, welches dann jegliche "Touchfunktionen" eines Convertibles übernehmen würde.

    Wie gut eignen sich denn diese Grafiktabletts (z.B. eines von Bamboo) für handschriftliche Notizen / Rechnungen? Das Konzept spricht ja eigentlich eher Bildbearbeiter an, damit habe ich aber überhaupt nix am Hut.
     
  2. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Ich hatte mir mal das kleine Wacom Bamboo hier gehabt. Zurecht kam ich damit überhaupt nicht.

    Schreiben konnte ich damit überhaupt nicht -- nur in großbuchstabiger Kinderkrakelschrift, weil es eben was völlig anderes ist, ob du mit einem Plastikstift auf einer Kunststoffplatte schreibst oder eben mit einem Kugelschreiber auf Papier.

    Als Mausersatz oder Unterstützung war das Bamboo für meinen Desktop auch viel zu klein.

    Aber das ist halt nur meine Erfahrung.

    Wenn du wirklich handschriftliche Notizen -- auch unabhängig vom PC -- anfertigen und diese perfekt digitalisiert übertragen möchtest, dann wirf doch mal einen Blick auf den Livescribe Echo Smartpen.

    Das ist ein anderes Konzept: Es ist ein richtiger Kugelschreiber, der aber zusätzlich noch eine kleine Kamera integriert hat. Damit erfasst er alle Bewegungen und zeichnet 1:1 auf, was du geschrieben oder gekritzelt hast.

    Nachteil dabei ist dann wiederum, dass du zwingend spezielles Papier brauchst, das ein besonders, feines Punktmuster enthält. Das kann man sich aber auch selber ausdrucken. Hinter diesem speziellen Papier steckt aber noch ein Vorteil: Der Stift weiß dadurch immer, wo du bist. Du kannst also in deinem Block wild umher schreiben und die Seiten wechseln, der Stift weiß immer, auf welcher Seite, in welchem Block du etwas geschrieben hast.

    Ich hatte so einen Stift mal für meinen Chef besorgt, der immer in Besprechungen viel handschriftlich notiert. Er war damit zufrieden. Das war allerdings ein älteres Modell. Die neueren von Livescribe haben noch weitere Spielereien dran.

    Wäre mal ein Versuch. Ich hab das Ding auch nicht, aber finde die Idee interessant.
     
  3. Worringer

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Ich habe ein Wacom Bamboo Fun Medium und komme damit für Bildbearbeitung und CAD sehr gut klar. Schreiben ist jedoch nicht so optimal, weil einfach der entsprechende Widerstand eines Papiers fehlt.

    Für Deine Zwecke ist das empfehlenswert, was Gag schon nannte. Ich ergänze das nochmal um ein anderes Produkt, was aber in die gleiche Richtung geht: Wacom Europe GmbH - Produkte - Inkling
     
  4. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Brrr... Die Amazon-Kundenbewertungen sind ja nicht so prickelnd. Schade, denn sowas, was kein Spezialpapier erfordert, hätte ich nett gefunden.
     
  5. Worringer

    Worringer Platin Member

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Ok, darauf habe ich nicht geachtet und hatte das nur noch im Hinterkopf, weil ich erst letztens auf der Wacom-Seite war.
    Ich denke, daß Dein Vorschlag dann wohl doch die bessere Möglichkeit ist.
     
  6. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Diese Geräte mit einem Sensor, den man oben ans Blatt heftet, gibt's schon länger. Sowas wäre mir eigentlich auch am liebsten, wobei ich auch nicht weiß, wie praxistauglich das ist.
     
  7. Malganis

    Malganis Guest

    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Danke schonmal für die Erfahrungen.

    Irgendwie ist mir trotzdem nicht klar warum Zeichnen auf solchen Geräten gut klappt und Schreiben nicht, Zeichnen erfodert doch wesentlich mehr Präzision...?
     
  8. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Ich habe sowas mal an einem Flipchart gesehen, in dem Format funktionierte das gut, aber wohl auch nur wenn man auf dem Metall schrieb (mit abwischbaren Stiften) auf Papier wurde es schon schwieriger, das lag wohl an der Ultraschalltechnik. Keine Ahnung wie sowas im Din A4 Format funktioniert.
     
  9. Worringer

    Worringer Platin Member

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Das Schreiben ist ein Auf und Ab von unterschiedlichen Drücken. Sieh Dir mal Dein Schriftbild an (von mir aus auch eines mit Kulli), da wirst Du in den Strichen unterschiedlichen Breiten sehen. Diese kommen von den verschiedenen Andrücken und Widerständen im Papier (bspw. Fasern, Holzspäne).
    Beim Zeichnen ist das Verhalten ein wenig anders.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2013
  10. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Erfahrungen mit Grafiktabletts

    Um zeichnen oder malen zu können, benötigst du eine ganz andere Fingerfertigkeit als zum Schreiben. Das erklärt auch, warum fast jeder schreiben kann, aber nur sehr wenig wirklich malen und zeichnen.

    Hast du schon mal versucht, mit einem Pinsel zu schreiben? Ich kann das nicht. Maler können das.

    Ich brauche den Gegendruck vom Papier, damit das, was ich da hinkritzel, halbwegs lesbar ist.
     

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