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Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 10. Dezember 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Berlin - Einen Sturm der Entrüstung hat der Regisseur Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") mit seiner Äußerung "Die DEFA-Filme waren furchtbar" ausgelöst.

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  2. XL-MAN

    XL-MAN Institution

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Wie alle Pauschalisierungen ist auch diese totaler Unfug.
    5 Herr Schlöndorff - setzen !!!! :LOL:
     
  3. Frank H

    Frank H Silber Member

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Ja, DEFA-Filme sind furchtbar. Zum Beispiel "Der Untertan" mit dem später in den Westen gegangenen Werner Peters. Dieser Film kam im DDR-Fernsehen wochentags 15.30 im Schulfernsehen, wie furchtbar. Jetzt kommt er "Gott" sei Dank nach 22.00 Uhr oder auf Premiere nach Eingabe der Jugendschutzzahl.

    Gruß Frank
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2008
  4. Spoonman

    Spoonman Lexikon

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Naja... Ist halt alles subjektiv. Ich bin in Niedersachsen aufgewachsen, konnte DDR-Fernsehen empfangen, habe mich immer sehr für die DDR interessiert und war vor der Wende auch mehrmals da. Vieles im DDR-Fernsehen ("Polizeiruf" und "Staatsanwalt"-Krimis, Serien...) fand ich gelungen, sowohl inhaltlich als auch von der Inszenierung her.

    Mit den DEFA-Kinofilmen konnte ich mich dagegen nie anfreunden. Die kamen mir meistens sehr abgehoben und sonderbar vor. So gewollt künstlerisch und stilisiert. Und so empfinde ich das heute immer noch, wenn ich im Fernsehen mal drauf stoße (zum Beispiel am Sonntag "Bis dass der Tod euch scheidet" im MDR). Auf "Spur der Steine" war ich z.B. sehr gespannt und fand ihn dann gähnend langweilig.

    Es gibt (außer dem "Untertan") bis jetzt nur zwei DEFA-Filme, die mir positiv in Erinnerung geblieben sind: "Das Kaninchen bin ich", den ich aber bisher nur einmal gesehen habe (kurz nach der Wende) und "Heißer Sommer", der irgendwie kultig ist und sehr eingängige Melodien hat.

    Aber wie gesagt: Ist halt alles subjektiv.
     
  5. Worringer

    Worringer Platin Member

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Schlöndorff... gut und schön, aber das ist die Meinung eines Einzelnen.
    Viele DEFA-Filme versteht man oftmals nur mit dem Hintergrund der DDR-Erfahrung.
     
  6. H.-E. Tietz

    H.-E. Tietz Guest

    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Manche Filme versteht man nur mit DDR-Hintergrundwissen bzw. -erfahrungen richtig. Ebenso ist es übrigens mit manchen klassischen britischen Filmen, die sich einem auch erst mit der Zeit erschließen (The Loneliness of the Long-Distance Runner, Saturday Night and Sunday Morning).
    Bestimmte DDR-Filme waren großartig (Das kalte Herz), andere gründlich misslungen bzw. sehr propagandastisch.
    Eine Gesamtwertung fällt schwer.
    Jacques Tati drehte ganze 5 Filme, und nur einer war hervorragend. In Frankreich und nahezu auf der ganzen Welt ist er aber Kult.
     
  7. Haga50

    Haga50 Junior Member

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    ****** Wessis
     
  8. XL-MAN

    XL-MAN Institution

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Ja, DEFA-Filme sind furchtbar.

    @Frank
    Habs verstanden Herr Schlöndorff. :cool:
     
  9. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Wenn ich darüber nachdenke fällt mir als Ossi auch kein wirklich guter Kinofilm der "BRD-Zeit" ein.

    In den 50ern: Schnulzen
    In den 60ern: die bekannten krotesken aber kultigen Wallace-Filme und Indianer-Filme.

    Aber ob die wirklich "gut" waren?

    Dagegen gabs jedenfalls viele Gegenwartsbezogen DEFA-Filme die mehr Tiefsinn hatten.
    In den 50ern hatte die DEFA den Stil und die Dramaturgie der UFA-Filme übernommen.

    Guter Start damals: "Die Mörder sind unter uns"
     
  10. michatubbie

    michatubbie Board Ikone

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    AW: Entrüstung über Schlöndorffs Äußerung "DEFA-Filme waren furchtbar"

    Man erinnere sich an "Die Legende von Paul und Paula", dieser Film hat auf dem neuen Rosenstolz-Album einen kleinen Platz gefunden.
    "Karbit und Sauerampfer" mit dem "Holländer-Michl" Erwin Geschoneck!
    Oder "Coming Out".
    Mitte der 80-er kam der durchaus beachtenswerte Film "Einer trage des Andern Last". Ein Pfarrer und ein "Roter" im Sanatorium... Kultig.

    Wenigstens hat Herr Schlöndorff mal wieder von sich Reden gemacht. Bravo!
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2008

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