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Entkopplung ???

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von Schudo, 5. Oktober 2013.

  1. Schudo

    Schudo Neuling

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    Mal eine od. auch 2 vll. dumme Fragen. 1.) Ist Entkopplung das gleiche wie Dämpfung oder wenn nicht wer kann es erklären?
    2.) Wenn das Vorwärtssignal an der Dose ca. 65 dBmV sein soll wie hoch soll dann das RW Signal sein und wie kann ich es bis zum HüP runterrechnen da es ja am Verstärker Ausgang Delta 6 haben soll...???
    Vielen Dank im voraus für die professionellen Antworten..
     
  2. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Entkopplung ???

    Hallo Schudo,
    die Dämpfung auf unerwünschten Signalpfaden wird "Entkopplung" genannt.
    65 dBmV entspricht 125 dBµV, ich denke du meintest 65 dBµV, dies ist ein üblicher Pegel an der Dose im Vorwärtsbereich.
    Die tatsächlichen Pegel im Rückweg hängen ein wenig vom Netzbetreiber ab. Üblicherweise wird von einem Modem-Sendepegel von 110 dBµV ausgegangen, die mögliche Dämpfung bzw. erforderliche Verstärkung errechnet sich nach dem RW-Eingangspegel vom HÜP.
     
  3. raceroad

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    AW: Entkopplung ???

    Entkopplung hat etwas mit Dämpfung zu tun, aber nichts mit dem gemein, was sonst als z.B. Anschlussdämpfung eines Verteilers oder Auskoppeldämpfung einer Antennensteckdose angegeben wird. Entkopplung meint etwas vereinfacht ausgedrückt die Dämpfung zwischen Teilnehmeranschlüssen. Zu diesem Thema: netzwelt-Forum:Was ist die Entkopplung?

    Wenn dem Modem ein Vorwärtssignal von ca. 65dbmV vorgesetzt werden würde, funktionierte es garantiert nicht oder würde sogar kaputt gehen :mad:. Das Vorwärtssignal soll etwa im Bereich 55..70 db(µV) liegen, 65 db(mV) wären 125 db(µV).

    Das Modem soll im Rückweg mit um die 45 db(mV) = 105 db(µV) arbeiten (variiert von Netzbetreiber zu Netzbetreiber etwas). Vom Anschluss des Modems bis zum Ausgang eines Verstärkers reduziert sich der Pegel nicht anders, wie das Vorwärtssignal vom Verstärkerausgang zum Anschluss des Modems oder auch eines Kabelreceivers schwächer wird: Die Dämpfungen aller Komponenten (Kabel, Verteiler, Abwzeiger, Antennendosen) müssen addiert und vom Startpegel abgezogen werden. Diese Dämpfungen sind zwar frequenzabhängig, aber für Vor- und Rückwärtsweg gleich.

    Mit "Delta 6" am Ausgang kann ich nichts anfangen.
     
  4. Schudo

    Schudo Neuling

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    AW: Entkopplung ???

    Danke für die Antwort wobei sich aber wieder eine od. zwei neue Fragen aufstellten...
    Ja das hatte ich so gemeint mit 65 DB Signalpegel and der Dose...
    1. Wieso gibt es den unerwünschte Signalpfade und welche wären die od. wie kann man Sie ausschalten?
    2.) Laut Support wäre mein TX Power mit 52 im roten Bereich also ca. 52 dBmV Sendeleistung ?
    Ja genau, dass mit dem RW Eingangspegel vom HüP habe ich verstanden deswegen wollte ich ja auch wissen was ich an der Dose brauche wenn mein TX Power vom Modem im roten Bereich ist
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Entkopplung ???

    Noch mal zur Verdeutlichung:
    Eine hohe Entkopplung sorgt dafür, dass es keine Störungen gibt. So muß an einer Antennensteckdose der Modemport vom TV-Port hoch entkoppelt sein, sonst stört das Signal, welches das Modem aussendet, den Fernsehempfang.
    "DB" ist die Deutsche Bahn. "dB" steht für "Dezibel" und ist ein logarithmisches Verhältnismaß. "dB" ist weder ein Signalpegel, noch eine Lautstärke. Für eine Pegelangabe muß immer eine Referenz mit angegeben werden, z.B. "X dBµV" (X dB gegenüber 1 µV), "X dBmV" (X dB gegenüber 1 mV), "X dBm" (X dB gegenüber 1 mW) oder "X dBA" (X dB über der Hörschwelle des Ohrs).
     
  6. raceroad

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    AW: Entkopplung ???

    Wenn Du am Modem für den Upstream 52 db(mV) ausliest, muss das Modem lauter schreien als das sein soll, um noch gehört zu werden. Die Dämpfung vom Modem über Anschlussleitung, Dose, fest verlegte Kabel u.s.w. ist zu hoch, und / oder die Rückwegverstärkung ist zu niedrig.
     
  7. Schudo

    Schudo Neuling

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    AW: Entkopplung ???

    Hallo.. Auch Dir recht herzlichen Dank für Dein kompetente Antwort..
    So was ich bisher auf Google herausfinden konnte ist das die Angabe dBmV sich auf US Norm bezieht hierzulande es aber wohl auf db(µV) umgerechnet wird wobei ich die Formel dazu nicht kenne bzw. jemand gesagt hat es wären einfach 60 dB dazuzuzählen...?
    Den Netzwerk Forum Artikel über Entkpplung werde ich mir auf jeden Fall noch reinziehen und der wird sicherlich helfen und klarstellen..
    Zu Deiner dritten Antwort wäre dann meinem Verständnis nach und meinem Fall wegen dem zu hohen TX Wert zu sagen dass es wohl so sein muss dass der von Support genannte Wert 52 plus die 60 dB dazu (europä. Norm ??) 112 db(µV) ergibt und daher gedämpft werden muss?
     
  8. Schudo

    Schudo Neuling

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    AW: Entkopplung ???


    Also Braucht es weniger Dämpfung sprich mehr Signal an der Dose ? bzw. die RW verstärkung nach oben korrigieren im Verstärker?
     
  9. raceroad

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    AW: Entkopplung ???

    db(µV) und db(mV) hat doch nichts mit amerikanisch oder europäisch zu tun, das ist reine Mathematik:

    Pegel in db(µV) = 20 * log (Spannung / 1 µV)
            = 20 * log (Spannung / 1 mV * 1000)
            = 20 * [ log (Spannung / 1 mV) + log 1000 ]
            = 20 * log (Spannung / 1 mV) + 60
            = Pegel in db(mV) + 60

    Ob in db(µV) oder in db(mV) angegeben wird, ist total egal. Nur muss der Zahlenwert zur Art der Pegelangabe passen.

    Ich habe keine Originalunterlagen von Netzbetreibern. Aber nach den Infos, die ich kenne, sind die 52db(mV) = 112 db(µV) zu hoch. Das Modem regelt diesen Pegel aber selbst im Dialog mit der Gegenstelle. Ein zu hoher Wert deutet nicht auf eine zu niedrige Dämpfung hin, sondern auf eine zu hohe. Statt die Dämpfung zu verringern, kann man im Rückweg die Verstärkung anheben lassen. Selbst darf man an einem Verstärker mit aktivem Rückweg nichts ändern.
     
  10. Schudo

    Schudo Neuling

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    AW: Entkopplung ???

    Ok Danke vielmal, dass sollte reichen um ggü. dem Netzbetreiber was zu erreichen...
     

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