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Empfindlichkeit von Receivern und TV-Karten

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von GoaSkin, 3. Dezember 2008.

  1. GoaSkin

    GoaSkin Silber Member

    Registriert seit:
    25. Mai 2006
    Beiträge:
    879
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    Die Empfindlichkeit, mit der ein Empfangsgerät bei der Abtastung des Signales arbeitet scheint neben der Antenne ein wesentlicher Faktor für die Empfangsleistung zu sein.
    Wenn der Receiver nicht in der Lage ist, schwache oder nicht ganz störungsfreie Signale ordentlich abzutasten, dann können diese nicht empfangen werden, wenn doch, dann schon...

    Weiss jemand, wo man qualifizierte Informationen darüber findet, wie gut handelsübliche Receiver arbeiten?
     
  2. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    14.411
    AW: Empfindlichkeit von Receivern und TV-Karten

    Ich habe zu dem Thema eine andere Theorie.
    Es geht dabei weniger um die Empfindlichkeit von Tunern sondern mehr um das Eigenrauschen der Empfangselektronik.
    Je weniger die Empfangselektronik selber rauscht desto stärker kann ein Signal verstärkt werden bevor das SNR den für die einwandfreie Demodulation kritischen unteren Grenzwert erreicht.
    Bei DVB können 1 bis 2 dB Unterschied beim Rauschen des Tuners schon recht viel ausmachen.
     
  3. ISO

    ISO Silber Member

    Registriert seit:
    4. August 2006
    Beiträge:
    644
    AW: Empfindlichkeit von Receivern und TV-Karten

    Die Stiftung Warentest und Audio-Video-Foto-Bild lassen mitunter den minimalen Empfangspegel messen. In der Digital-Fernsehen 12/2008 gibt es Messwerte für einige Sat-Receiver.
    In der PC-Welt gab es Messwerte zu einigen DVB-T-USB-Sticks.

    Nur: Welche Aussage liefern diese Ergebnisse für die Praxis, wenn sie mit einem idealen DVB-T-Signal eines Labor-Generators ermittelt werden?
    Der minimale Empfangspegel hängt nicht nur von der Rauschzahl des Tuners ab, sondern auch vom Demodulator. Und bei USB-Sticks spielen offenbar auch noch Störsignale eine Rolle, die über das USB-Kabel in den Empfänger eingekoppelt werden.

    Der minimale Empfangspegel hängt von der Signalqualität ab, und die Demodulatoren verhalten sich bei geringer Signalqualität recht unterschiedlich.
    Und: Ein Empfänger, der bei 16-QAM noch gut abschneidet, sieht vielleicht bei 64-QAM vergleichsweise schlecht aus, wenn etwa der Überlagerungsoszillator des Tuners vergleichsweise stark rauscht.
    Und man müsste die Empfindlichkeit bei mehreren Frequenzen testen.
    In der Praxis spielt auch das Großsignalverhalten eine Rolle. Wer in der Nähe eines TV-Senders TV-Signale von außerhalb empfangen will, braucht sicherlich einen anderen Empfänger als jemand in schwach versorgten Gebieten.

    Und außerdem: Die Innereien der Geräte wechseln ja oft im Jahresrhythmus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Dezember 2008
  4. GoaSkin

    GoaSkin Silber Member

    Registriert seit:
    25. Mai 2006
    Beiträge:
    879
    AW: Empfindlichkeit von Receivern und TV-Karten

    Das USB-Kabel sollte absolut keine Rolle spielen. Darüber, ob die Decodierung im Stick oder im Rechner stattfindet lässt sich streiten, aber zumindest ist es Aufgabe des USB-Gerätes, die empfangenen DVB-Daten in USB-Protokolldaten zu konvertieren. Wenn die USB-Verbindung mangelhaft ist, bemängelt der Rechner per Fehlermeldung, daß die Verbindung instabil ist und mit dem USB-Gerät nicht kommuniziert werden kann. Er meldet das Gerät meist temporär oder im Einzelfall auch bis zum nächsten Neustart ab. Für das, was zwischen USB-Gerät und Rechner gesendet wird ist der empfangene Signalpegel unrelevant. Dies sorgt nicht für USB-Daten in schlechterer Qualität, die durch ein schlechtes Kabel weiter verschlechtert werden können. Das USB-Gerät reproduziert die Daten, solange sie in ausreichender Qualität empfangen werden. Dann aber USB-seitig in einer unabhängigen Qualität. Ein WLAN-Repeator reproduziert ja das Signal schließlich auch nicht schwächer, weil er das Ursprungssignal schwächer empfängt. Er reproduziert in voller Stärke, solange dieses empfangbar ist und überhaupt nicht, falls nicht.
     

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