1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Empfangsstörungen – hoher Signalpegel bei niedriger bzw. schwankender Signalqualität

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von tarzaaan, 12. Januar 2005.

  1. tarzaaan

    tarzaaan Silber Member

    Registriert seit:
    17. April 2004
    Beiträge:
    813
    Ort:
    5km nördlich Funkturm Braunschweig-Broitzem
    Anzeige
    Ganz häufig werden hier im Forum immer wieder die selben Fragen gestellt – zu immer wiederkehrenden Problemen. Deshalb hier der Versuch, bestimmte arten von Empfangsproblemen zu betiteln – und darauf auch gleich Problemlösungen anzubieten...

    TEIL ZWEI: Empfangsstörungen mit hohem Signalpegel bei niedriger bzw. schwankender Signalqualität

    Problem: Die Empfangsstörungen können auf ganz unterschiedliche Weise auftreten – allen gemeinsam ist aber die (zeitweise) auffällig geringe Signalqulität (weit unter 100%) bei eigentlich ausreichendem Signalpegel. Meist sind diese Störungen auf ein einziges oder wenige Programmbouquets beschränkt.

    Der Empfang läßt sich durch ein Verschieben oder Verdrehen der Empfangsantenne nur unwesentlich verbessern. Auch der Einsatz einer verstärkten Antenne hilft nichts – der Empfang verschlechtert sich im Gegenteil eher.

    Erklärung: Die vom Receiver angezeigte SignalQUALITÄT trifft eine Aussage über die Brauchbarkeit des ankommenden HF-Signals. Der SignalPEGEL hingegen gibt lediglich an, daß auf einer bestimmten Frequenz (auf die der Receiver in dem Moment eingestellt ist) ÜBERHAUPT ein Signal ankommt – ungeachtet der Herkunft des Signals. D.H. der hohe Signalpegel könnte genauso z.B. von einem analogen Sender oder auch irgendeiner Störquelle entstammen. Natürlich kann der Receiver nur mit dem eigentlichen DVB-T-Signal etwas anfangen, alles andere verschlechtert den Empfang.

    Lösung: Hier gilt es, dem Receiver möglichst nur die eigentlichen DVB-T-Signale zuzuführen. Die Empfangsanlage muß für die DVB-T-Signale die 'Ohren' schärfen, für die störenden Fremdsignale hingegen 'taub' gemacht werden. Eine Möglichkeit hierzu ist der Einsatz einer Antenne mit einer verstärkten Richtwirkung (wie sie häufig auf dem Dach oder Dachboden zu finden ist) – und diese genau auf den gewünschten Sender auszurichten. Eine weitere Möglichkeit ist ein neuer Aufstellort für die Antenne, von dem aus die Störquelle weiter entfernt oder auch einfach weniger 'sichtbar' ist.

    Selbstverständlich solltet Ihr hier auch etwaige Fragen gleich stellen, die ich zu dem Problem noch nicht beantwortet habe...

    Gruß, Torge.
     
  2. vsk

    vsk Senior Member

    Registriert seit:
    26. Oktober 2004
    Beiträge:
    151
    AW: Empfangsstörungen – hoher Signalpegel bei niedriger bzw. schwankender Signalqualität

    Ein paar Ergänzungen und offene Fragen:

    "Meist sind diese Störungen auf ein einziges oder wenige Programmbouquets beschränkt."
    - meine Beobachtungen mit einer Richtantenne zeigen eine starke Frequenzabhängigkeit solcher Störungen. Ein paar Zentimeter gedreht, und es sind andere Bouqets betroffen.

    "Der Empfang läßt sich durch ein Verschieben oder Verdrehen der Empfangsantenne nur unwesentlich verbessern."
    - für Rundstrahlantennen. Bei Richtantennen gibts mehr Chancen.

    "Erklärung:"
    - deine Erklärung erklärt den Begriff "Signalqualität", aber nicht diese Art der Störungen. Ich _vermute_, daß sie mit dem Gleichwellenbetrieb zusammenhängen.

    "Lösung: Hier gilt es, dem Receiver möglichst nur die eigentlichen DVB-T-Signale zuzuführen. Eine Möglichkeit hierzu ist der Einsatz einer Antenne mit einer verstärkten Richtwirkung (wie sie häufig auf dem Dach oder Dachboden zu finden ist) – und diese genau auf den gewünschten Sender auszurichten. "
    - mal ein Beispiel aus Köln/Bonn: Ich wohne nordwestlich von beiden Sendern und kriege auch mit einer Richtantenne (Yagi 1,2 m lang) immer beide gleichzeitig rein.
    (Wenn es keine Bäume und Häuser gäbe, hätte ich zu beiden Senderstandorten echte Sichtverbindung)
    Als optimale Lösung hat sich rausgestellt, die Antenne auf einen "imaginären" Sender etwas nördlich von Köln auszurichten, also den Anteil von Bonn zu minimieren. Zu weit weg vom Kölner Sender nach Norden wegdrehen darf ich aber nicht, dann gehen die Störungen wieder los.
    Zwischen Köln und Bonn zu drehen bringt einen Anstieg der Signalstärke, aber die Qualität fährt Achterbahn.
     

Diese Seite empfehlen