1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgeschöpft

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von DigitalSpy, 24. Mai 2015.

  1. DigitalSpy

    DigitalSpy Neuling

    Registriert seit:
    10. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    Anzeige
    Hallo Community!

    Zunächst möchte ich Euch frohe Pfingsten wünschen, obschon es mir schwerfällt zu frohlocken angesichts meiner kontinuierlichen Empfangsprobleme. Da in diesem Fall der heilige Geist mir leider nicht die Erleuchtung zur Lösung der Problematik schenkte, sehe ich mich gezwungen menschlichen Rat aufzusuchen. Das Szenario sieht wie folgt aus:

    Seit Jahren wird unser DVB-S Empfang in unregelmäßigen Abständen gestört. So lange, dass ich mich schon nicht mehr daran erinnern kann wann es anfing. Ich meine es begann damit , dass das Signal immer wieder entweder komplett ausfiel (auf allen Sendern), oder Artefaktbildung den TV Genuss unmöglich machte. Das erste Mal auf's Dach stieg ich im Sommer 2009 (angebracht wurde der 80cm Spiegel mit Quad LNB 2002 von einem hiesigen Elektriker) und zu meiner großen Freude musste lediglich das Kabel fester geschraubt werden. Da ich schon damals extrem selten TV Dienste in Anspruch nahm, war ich dann auch für längere Zeit zufrieden, da das Signal stabil und mit gutem Pegel anlag. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass die Störungen in der Form wie heute auftraten. Eventuell sind sie mir aber auch einfach nicht aufgefallen, da ich so selten DVB-S nutzte. Das Equipment war damals denkbar einfach; wir schauten mit einem Premiere zertifizierten SD Receiver der lange erloschenen Firma "Galaxis" und am zweiten Anschluss mit einem in 2008 erworbenen, ebenfalls Premiere tauglichen SD Receiver "Imperial PNS".

    Irgendwann nach meinem Spaziergang auf dem Dach im Sommer 2009 muss mir schließlich aufgefallen sein, dass in unregelmäßigen Abständen das Signal auf mehreren Sendern gestört war. Manchmal ist es nur einer (heute Abend war es z.B. arte), manchmal ein oder mehrere Transponder (ZDF, Phoenix, 3sat etc, ProSieben, Sat.1, Kabel eins etc). An guten Tagen zeigte der Imperial damals einen fast vollen Pegel an, an schlechten ging es wenn mich meine Erinnerung nicht trügt nur sehr selten in den gelben Bereich. Ich glaubte zunächst, Wetterumschwünge wären die Ursache, aber die Aussetzer traten in immer willkürrlicheren Szenarien auf. Es wurde so unzuverlässlich, dass sich meine sowieso schon geringe Begeisterung für das Medium TV noch weiter reduzierte. Bald machte sich Frust breit, denn fast jedesmal wenn ich mich abends im Bett bei einer Sendung entspannen wollte, gab es nervige Bildaussetzer.

    Der Kauf neuer Kabel vor ein paar Jahren (ca. 2012) stabilisierte diesen Zustand erheblich, doch leider noch immer nicht in zufriedenstellendem Maße, da die Wetteranfälligkeit bestehen blieb. Entnervt beschäftigte ich mich für einen längeren Zeitraum nicht mehr mit dem Thema, bis ich es letztes Jahr einmal mehr satt hatte und wieder auf's Dach stieg. Ich stellte fest, dass die Schüssel und das LNB nicht ausreichend festgezogen waren und offensichtlich durch Sturmböhen leicht bewegt werden konnten. Nachdem ich dies korrigiert hatte, traten die Aussetzer wieder deutlich seltener auf aber der kleinste Regenschauer konnte weiterhin ganze Transponder zum Ausfall bringen. Auch gelang es mir nie wieder, in den grünen Empfangsbereich zu kommen. Nach Ankauf eines weiteren SD Receivers mit genauerem SAT Finder schaffte ich es nie über ca. 60% Signalstärke und 75% Signalqualität. Die Ursache für den Werteverlust ist mir bis heute ein Rätsel. Lange war meine Vermutung der starke Korrosionsbefall des Spiegels.

    Nachdem das LNB kurz vor Weihnachten den Geist aufgegeben hatte, entschieden wir uns im Zuge des digitalen, hochauflösenden Zeitalters für eine komplett neue Anlage, in der Hoffnung die Probleme ein für alle mal hinter uns lassen zu können. Es handelt sich um das folgende Produkt:

    Digital SAT Anlage 80 cm + Opticum Quad LNB 4: Amazon.de: Elektronik

    Sicherlich werden die Connoisseure unter Euch schon beim Anblick dieses wohl eindeutigen Einstiegspakets den Kopf schütteln; bedenkt jedoch bitte, dass meine Ansprüche sehr gering sind. Stabiles Free-to-Air ist alles was ich mir zum gelegentlichen TV Konsum wünsche.

    Leider bleibt mir dies weiterhin verwehrt; die Empfangswerte und die Wetteranfälligkeit bleiben unverändert. Ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass eine Signalqualität von 65% selbst für HDTV völlig ausreichen soll und die Signalstärke überhaupt nicht ausschlaggebend sei. Wie erklärt Ihr Euch dann bitte meine Situation? Selbst bei schönstem Wetter ist es mir nicht möglich, eine längere Sendung ohne Aussetzer zu empfangen. Obgleich ich bereit wäre, gelgentliche, kurz auftretende Artefakte beim reinen TV Konsum in Kauf zu nehmen, kann ich dies bei Aufzeichnungen für mein Archiv verständlicherweise leider nicht tolerieren. So ruinierte es mir heute Nachmittag die Aufnahme des fantastischen John Williams Tribute Concert auf arte HD. Empfangsgerät war in diesem Fall die Imperial Sat BOX HD, welche wohl lediglich die Signalstärke anzeigen kann, die während der Sendung bei 57 lag (wahrscheinlich wegen des bewölkten Himmels). Ich hatte sogar großes Glück, überhaupt aufnehmen zu können, denn kurze Zeit nach der Sendung begann der Regen und verursachte permanente Artefakte auf arte; andere Sender schienen diesmal nicht betroffen zu sein.

    Dies war erst meine zweite Aufnahme in diesem Jahr, und die zweite welche durch Artefake ruiniert wurde. Beim Austausch der Anlage verlegten wir Kabel durch Wände und Fensterrahmen, weshalb es mir graut neue Kabel zu kaufen und die gesamte Prodezur zu wiederholen, um diese ganz sicher als Ursache ausschließen zu können. Allerdings sind es 2 neuere und 2 ältere Kabel von jeweils unterschiedlichen Herstellern, was sie nach meinem Verständnis als Fehlerquelle ausschließt. Natürlich sind die Kabel offensichtlich von minderwertiger Qualität (die 2 alten kamen mit der Anlage, die neueren sind 90db eBay Käufe). Ich war damals noch unbelesener als heute im Digital Sektor und werde das nächste Mal selbstverständlich auf 120db Kabel setzen, nur würde ich das ungern tun solange die Empfangsprobleme weiter bestehen. DECT kann man meines Erachtens auch ausschließen; lediglich der Sport1/TELE5 Transponder wird bei uns davon beeinflusst (bekanntes Problem; hätte ich mal 120db Kabel gekauft). Da meine Kompetenzen und meine nervliche Belastung in diesem Fall endgültig an ihre Grenzen gestoßen sind, appelliere ich hiermit an Eure gütige Mithilfe. In der Zwischenzeit trauere ich weiter um meine beschädigte Aufnahme.
     
  2. th60

    th60 Gold Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    1.189
    Zustimmungen:
    272
    Punkte für Erfolge:
    93
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Hallo DigitalSpy,

    um mal beim Einfachsten anzufangen (Ausschlussverfahren): Steht bestimmt nichts zwischen Antenne und Satellit, wie etwa Bäume (im Wind, mit mehr oder weniger Laub, je nach Jahreszeit)?

    Gruß
    th60
     
  3. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Beiträge:
    50.231
    Zustimmungen:
    1.536
    Punkte für Erfolge:
    163
    Technisches Equipment:
    125 cm Gilbertini Stab HH120
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Da das DECT Problem auftaucht, ist die Anlage schon mal schlampig installiert. Irgendwo ist in der Schirmung ein "Loch" drin was die Strahlung rein lässt.
    Als erstes alle F- Verbindungen Neu und vernünftig ansetzen. Dann die Ausrichtung überprüfen.
    Dazu die Schüssel ohne sie zu lösen einmal mit der Hand leicht nacheinander in alle 4 Richtungen drücken und dabei die Signalqualität beobachten. Tritt in einer Richtung eine Verbesserung ein, dann erst entsprechend nach richten.
    Weiter er Tipp siehe th60
     
  4. DigitalSpy

    DigitalSpy Neuling

    Registriert seit:
    10. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Habt Dank für die schnellen Antworten am heiligen Feiertag, ich weiß das ehrlich sehr zu schätzen!

    @th60:

    Jetzt wo Du es sagst, hätte ich vielleicht erwähnen sollen, dass die Wohnlage alles andere als ideal zum Satellitenempfang ist. Deshalb beauftragten wir damals auch den Techniker zur Anbringung und Ausrichtung der Schüssel, und die ersten Jahre (anfangs sogar noch analog) lief es auch wirklich einwandfrei. Deshalb verwundert mich die ganze Sache so sehr; irgendetwas muss sich verändert haben, die Postition des Spiegels (bis auf ein wenig Schwenken für bestmögliches Signal) allerdings nicht.

    Um auf die suboptimale Wohnlage zurückzukehren, habe ich zur besseren Illustration ein paar Photos geschossen. (entschuldigt bitte die Qualität meiner phone camera). Wieso ist es mir nicht erlaubt, hier Bilder anzuhängen? Habe sie stattdessen auf einen image host geladen, was mir weniger angenehm ist:

    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]

    Die Schüssel wurde auf der Rückseite des Hauses im Hinterhof angebracht (Bild 1). Warum dies der am besten geeignete Ort ist übersteigt meine Kompetenz, allerdings zeigt die Schüssel der Nachbarn quer gegenüber in dieselbe Richtung (allerdings frei zur Straße und ohne störende Gebäude). Wie Bild 2 und die Totale in Bild 3 zeigen, ist die Eckkonstruktion des Reihenhauses dem ungestörten Empfang sicher nicht förderlich, ebenso wenig wie das "Bäumchen" am linken Bildrand. Dieses wurde von Nachbarn vor unserem Einzug gepflanzt und war zurzeit der ersten Anbringung der Anlage deutlich kürzer (vielleicht 1m) und ist mittlerweile auf eine Höhe von ca. 5m (Augenmaß) gewachsen. Da es das Einzige ist, was sich in der Umgebung in den letzten 10 Jahren verändert hat, kann ich es als Fehlerquelle nicht ausschließen. Allerdings ist der Baum nicht besonders breit, und wie man in Bild 4 und 5 sieht steht ohnehin noch ein Gebäude dahinter.

    @Nelli22.08:

    Als wir die Anlage kurz nach Weihnachten angebracht haben, mussten wir sie natürlich wieder komplett neu ausrichten und haben ebenfalls die F-Stecker überprüft und ggf. korrigiert. Eines der Kabel hat sogar eingearbeitete F-Stecker, wenn das der richtige Ausdruck dafür ist. Der Fehler in der Abschirmung liegt vermutlich an der mangelnden Qualität der Kabel (90db statt wie empfohlen 120db). Ein Austauschen dieser würde das Problem wohl beseitigen, allerdings habe ich sie erst vor ca. 3 Jahren erworben und nur für Sport1/TELE5 lohnt sich für mich der Aufwand nicht. Sollte ich wirklich mal ein Sportereignis sehen wollen, reicht es die Basisstation vorübergehend vom Strom zu trennen (getestet).
     
  5. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

    Registriert seit:
    20. November 2005
    Beiträge:
    50.231
    Zustimmungen:
    1.536
    Punkte für Erfolge:
    163
    Technisches Equipment:
    125 cm Gilbertini Stab HH120
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Also die bereits vor konfektionierten Kabel taugen in der Regel nichts.
    Nach Deinen Fotos, ist das aber wirklich knapp. Ich denke die Bäume sind in den Jahren gewachsen und stören immer mehr den Empfang. Mal stutzen. bzw zurückschneiden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2015
  6. DigitalSpy

    DigitalSpy Neuling

    Registriert seit:
    10. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Unerfahren wie ich war, habe ich damals leider die erstbesten 20m Kabel bei eBay gekauft. 90db vorkonfektioniert ist natürlich nicht das Wahre, vor allem weil ich vor Kurzem bei Amazon eine 100m Rolle 120db mit 8 F-Steckern und Plastiktüllen zum Selbstkonfektionieren sah. :(

    Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, sagte uns der Techniker damals, dass man bei unserer Wohnlage leider nicht mit einem optimalen Empfang rechnen kann. Signifikant gewachsen ist soweit ich das beurteilen kann nur der eine Baum mitten im Hof. Könnte der wirklich den Ausschlag geben? Dahinter steht schliesslich ein noch höheres Gebäude. Allerdings ist vielleicht der "Weg zum Himmel" (Bild 5) möglicherweise trotzdem versperrt? Kann man mit besser abgeschirmten Kabeln auch eine bessere Signalqualität erreichen oder geht es dabei nur um Störungsschutz a la DECT?
     
  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    5.264
    Zustimmungen:
    1.433
    Punkte für Erfolge:
    163
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Vergiss mal die Märchen von den "120 dB"-Kabeln. Ein DECT-störungsfreier Empfang ist auch mit einem "normalen" 75 dB-Kabel möglich. Die Störungen sind immer auf falsch aufgesetzte F-Stecker oder lose Verbindungen zurückzuführen. Manchmal strahlt DECT auch in das Empfangsgerät selbst ein.

    Bei den mit "120 dB Schirmungsmaß" beworbenen Koaxleitungen handelt es sich leider oft um minderwertige StaKu-Kabel. Hier kann es durch erhöhten Spannungsabfall Umschaltprobleme geben und es treten insbesondere am LNB starke Korrosionsprobleme auf.

    Wie schon geschrieben solltest du dich zuerst um den Baum bzw. den Antennenstandort kümmern. Das Signal, das durch den Baum geschluckt wird, kannst du nicht mit noch so gutem Koaxkabel wiedergutmachen. Und bevor du fragst: ein Verstärker kann das auch nicht.

    Noch eine Weisheit: wer billig kauft, kauft meistens zweimal...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2015
  8. th60

    th60 Gold Member

    Registriert seit:
    17. Dezember 2004
    Beiträge:
    1.189
    Zustimmungen:
    272
    Punkte für Erfolge:
    93
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Das Beste ist, du gehst mal zu Dishpointer und gibst dort Astra 19.2° und deine Adresse ein. Dann siehst du am Satellitenbild genau, was etwa im Weg sein könnte und wie hoch höchstens der Höhenunterschied zu deiner Antenne sein darf. Wie gesagt, auch an Äste im Wind denken.

    Gruß
    th60
     
  9. globalsky

    globalsky Talk-König

    Registriert seit:
    1. Juni 2004
    Beiträge:
    5.155
    Zustimmungen:
    490
    Punkte für Erfolge:
    93
    Technisches Equipment:
    Satelliten-Empfang:
    - 13 Sat-Antennen (3 davon motorisiert)
    - größte Antenne: 220 cm Durchmesser
    - motorisiert: 150 cm, 180 cm, 220 cm
    - C-Band-Empfang: 220 cm
    - 11 DVB-S2-Receiver
    DVB-T/DVB-T2-Empfang:
    - Wendelstein (D), Brotjacklriegel (D)
    - Salzburg (A): E29, E32, E47, E55, E59
    - Fernempfang: Budweis (Cz): E22, E39, E49
    - 3 DVB-T-Receiver inkl. "simpliTV"
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Zwei Dinge, die mir hier besonders auffallen:

    1.) Ein Reflektor mit LNB für sage und schreibe 29 Euro!? Da darf man selbst für geringste Ansprüche keine Wunder in Bezug auf Empfangsgüte und Verarbeitungsqualität (ich kenne solche Anlagen, wo sich der Spiegel schon verbiegt, bevor überhaupt richtig mit dem Schrauben begonnen wurde) erwarten.

    2.) Die Anlage am Installationsort unterliegt der Erdungspflicht! Da muss also neben der Tatsache, dass die Bäume stören, unbedingt nachgebessert werden. Mehr Informationen dazu im Dokument des folgenden Links: http://www.kathrein.de/fileadmin/media/content/07-Satelliten-%20und%20terrestrische%20Empfangssysteme/antenne_erden_blitzschutz.pdf
     
  10. DigitalSpy

    DigitalSpy Neuling

    Registriert seit:
    10. März 2015
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    1
    AW: Empfangsstörung und Artefakte trotz guter Signalstärke; eigene Kompetenz ausgesch

    Klasse Sache das mit Dishpointer! Der Techniker hat die beste Position damals bestimmt ohne Internet herausgefunden. Der Hinterhof ist laut Grafik die beste Lösung, da das Signal eben aus der Richtung kommt.

    @KlausAmSee:

    Das sind wirklich sehr interessante Informationen, dann brauche ich wohl doch erst einmal nicht an neue Kabel zu denken wegen dem DECT Problem. Mit falsch aufgesetzten F-Steckern meinst Du wahrscheinlich eine Abweichung von den Idealmaßen? Also sowas hier:

    [​IMG]

    Ich habe es stets nach Augenmaß gemacht. Können ein paar Millimeter da wirklich ausschlaggebend sein? Soll ich so eine professionelle Kabelzange kaufen?

    Was mir schon vor einiger Zeit bei den F-Steckern auffiel, ist der unterschiedliche Durchmesser. Kommen die Störungen vielleicht rein, wenn z.B. der F-Stecker zu groß ist und das Kabel so nicht komplett "eingeschnürt" wurde? Der F-Stecker ist dann zwar nicht lose, aber man muss eben mehr drehen als üblich und er geht viel leichter wieder ab.

    Wenn es das Empfangsgerät ist, kann man wohl nichts machen. Kurios ist halt, dass es bei allen Receivern in der Nähe der Basisstation auftritt, inklusive HTPC mit DVB-Karte.

    @globalsky:

    Ich war von dem Preis auch total überrascht; dachte es sei möglicherweise ein Weihnachtsangebot und habe sofort zugeschlagen. Das LNB war immerhin Testsieger im August 2009 in der nicht ganz so unbekannten Zeitschrift Digital Fernsehen.:D

    Bezüglich der Schüssel mache ich mir zwar keine Illusionen, aber die Tatsache dass die Werte exakt gleich geblieben sind wie mit dem vorherigen, stark vom Rost zerfressenen Reflektor lässt doch eher auf eine externe Fehlerquelle schließen oder?

    Vielen Dank für den Hinweis mit der Erdungspflicht, war mir nicht bekannt. In dem Dokument steht, dass Antennen von der Erdungspflicht ausgenommen sind, wenn sie:


    • mehr als 2m unterhalb der Dachkante
    • und zugleich weniger als 1.5m von Gebäuden angebracht sind.
    Zum Glück ist das in dem Fall gegeben.:winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2015

Diese Seite empfehlen