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EFH Neubau und TV-Anschluß

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von L.E., 21. Januar 2007.

  1. L.E.

    L.E. Neuling

    Registriert seit:
    21. Januar 2007
    Beiträge:
    3
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    Hallo zusammen,

    wir sind gerade dabei, ein Einfamilienhaus zu bauen und eines von mehreren Millionen Themen ist das Fernsehen.

    Ich bin ja froh, dass wir diese Seite gefunden haben und uns wenigstens ein Grundverständnis zu erwerben.

    In den Erklärungen auf digitalfernsehen.de steht:

    Zitat:"1. Satellit, Kabel oder Antenne? Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Haben Sie bereits einen Kabelanschluss und werden dort schon digitale Signale eingespeist, sollten Sie Kabelempfang bevorzugen. Alle anderen sollten sich eine Satellitenschüssel zulegen oder die alte Anlage benutzen." :eek:

    Auf der Suche nach einer Begründung für diese glasklare Aussage sind mir eigentlich nur die Kabelgebühren vs. Anschaffungskosten für die Sat-Anlage eingefallen. Ist das der wirkliche Hintergrund oder gibt es noch andere Dinge, die da mit reinspielen?

    Vielen Dank schonmal vorab!
     
  2. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Nun, gute Frage.

    - Kabel kostet monatlich. Dabei geht der Trend zum digitalen Empfang.
    Was die Kabelbetreiber mit der Grundverschlüsselung (D.h. Programme die über Antenne und Sattelit nicht verschlüsselt sind, die sind im Kabel verschlüsselt) verbinden. D.h. für jeden Receiver eine eigene SmartCard mit eigenen monatlichen Gebühren.
    Ferner ist die Programmauswahl über Kabel begrenzt. Und der Kabelbetreiber legt fest welche Programme eingespeist werden.
    Allerdings bietet der Kabelbetreiber evtl. auch Internet über das Kabel. In Verbindung mit VoIP kann man sich dann den Festnetztelefonanschluß sparen.


    - Sat Empfang kostet keine monatlichen Gebühren. Ferner gibt es dort (noch) keine Grundverschlüselung.
    Dort benötigst du nur ein Pay-TV Abo für Pay-TV Programme.
    Ferner empfängst du ALLE Programme und hast die freiheit auch weitere Sateliten zu empfangen.

    - DVB-T (Digitales TV über die Dachantenne) ist ein Notbehelf für den TV Empang Zuhause.


    Ich persönlich stehe auf den Sat Empfang. Da bin ich unabhängig von einem Kabelnetzbetreiber der monatlich Geld von mir will und mir dann noch vorschreibt welche Programme ich empfangen muß.
    Und wenn man Kabelgebühren gegen die Anschaffungskosten für die Schüssel, den LNB und den Multischalter (Den Rest (Dosen, Kabel usw.) braucht man ja auch für Kabel TV) rechnet, dann wird man feststellen das sich der Sat Empfang schon nach kurzer Zeit rentiert hat.
    Vorallem wenn man noch keinen Kabelanschluß im Haus hat und der Kabelbetreiber auch noch Geld davür will das er es ins Haus legt.


    Am besten ist es eh du verkabelst es universiell. D.h. die Antennenkabel in Leerohren von einem zentralen Punkt aus zu jeder Dose (Sternverkablung). Dabei darauf achten das noch weitere reinpassen wenn du an einer Stelle plötzlich zwei Sat anschlüsse benötigst.
    Ist dieser zentrale Punkt auf dem Dachboden dann noch ein Kabel von dort aus zu dem Punkt wo in Zukunft ein evtl. Kabalanbieter sein Signal übergeben würde (Erdgeschoss).
    Dann kannst du je nach Wunsch DVB-T, Kabel TV oder Sat Empfang nutzen ohne an der Verkablung rumzudocktern.


    Ferner empfehle ich auch ausreichen Netzwerkkabel. Am besten auch hier von einem zentralen Punkt (Dort wo auch der Telefonanschluß ankommt. Technikraum im Keller z.B.) zu jedem Zimmer zwei Netzwerkkabel.
    Da kann man dann je nach bedarf Netzwerk, analog Telefon, ISDN usw. drüber laufen lassen. Dann brauchst du nicht mit WLAN oder DECT Repeatern rummurksen.

    Immer daran denken. In 5 Jahren willst du deinen Wohnzimmer TV evtl. ans Internet anschließen, die Spielekonsole im Kinderzimmer soll ans Internet oder man schaut eh nur noch TV übers Internet usw.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2007
  3. Schwuppi

    Schwuppi Guest

    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Dem ist soweit nichts hinzuzufügen

    Ausnahme

    Jede weitere SamartCard kostet einmalig 14,50 + Versandkosten, aber keine weiteren monatlichen Gebühren

    Gruß
    Schwuppi
     
  4. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
    29. November 2004
    Beiträge:
    15.713
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Das stimmt natürlich.

    Aber wer weiß wann sich das evtl. ändert? Ferner habe ich hier auch was von max. 4 SmartCards pro Kunde gelesen.

    Wobei natürlich auch noch nicht klar ist was nun beim Sat Empfang mit Entavio (Der geplanten digitalen Grundverschlüsselung über Sattelit) passieren wird.

    In Bezug auf Grundverschlüsselung und "Signalschutz" ist es im Moment sehr schwer sich aufgrunddessen für Sat oder Kabel zu entscheiden.
    Ferner besteht ja auch noch die Möglichkeit das die Kabelnetzbetreiber mit günstigen attraktiven Pay-TV Paketen kommen und über Sat da nicht soviel passiert.
    Andererseit hat man über Sat evtl. Zugriff auf Pay-TV Angebote die Kabel nicht bietet (z.B. internationales Pay-TV).

    cu
    usul
     
  5. Schwuppi

    Schwuppi Guest

    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Bin zwar demnächst Zwangsverkabelt, würde mich bei einem Neubau aber auch zweigleisig verkabeln, wie von usul bereits beschrieben, und würde für die ersten, möglichst langen, Jahre Gleis Nr.1 benutzen (SAT).
    Habe jetzt seit.....grübel.....ca. 16 Jahren (oder länger??) Sat (erst analog dann digital) und hatte noch nie solche Probleme wie bereits jetzt im Vorfeld mit Kabel-Digital.
    Und die umgerechnet knapp 3000 Euro für Kabelanschluß (für 16 Jahre) stehen in keinem Verhältnis.

    Gruß
    Schwuppi
     
  6. L.E.

    L.E. Neuling

    Registriert seit:
    21. Januar 2007
    Beiträge:
    3
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    @ usul und schwuppi

    Vielen Dank für die ultraschnellen Antworten!

    Das Thema der jährlichen oder einmaligen Kosten scheint ja wirklich das entscheidende zu sein. Auch das Thema der Programmvilefalt ist eines, obwohl ich momentan eher wenig fernsehe.

    Ich habe ein Angebot vom Elektriker. Mit Mastanlage, Spiegel, Speisesystem, UKW-Einbindung, Receiver und Installation von allem bin ich bei ca. 1.000 Euro, dabei scheinen aber LNB und Multischalter noch nicht dabei zu sein. Und ob die enthaltenen Technisat-Geräte wirklich gut sind, muss ich auch erst noch rauskriegen....

    Das mit der universellen Verkabelung machen wir, wir lassen ein homeway- Muldimedianetzwerk installieren. Das scheint echt ne gute Geschichte zu sein und wenn irgendwann das Pendel mal zugunsten von Kabel-TV ausschlägt, kann ich´s ja eifach einrichten lassen.

    Vielen Dank nochmal! Bis denn dann!

    L.E.
     
  7. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    15.713
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Such mal hier im Forum nach den Modellen die dir angeboten wurden. Gibts nen Haken dann wird das hier auch schonmal jemand geschrieben haben.
    Meiner Meinung nach sind die Technisat Receiver generell aber wirklich brauchbar wenn man keine speziellen Ansprüche hat.

    Wobei du evtl. überlegen möchtest ob du nicht spezielle Ansprüche an den Receiver hast.
    So gibt es z.B. Receiver mit eingabeuter HDD bei denen man einfach das laufende TV Programm pausieren kann (Timeshift) oder einfach eine Sendung zur Aufnahme markieren kann um sie später anzuschauen.
    Wobei du das nicht jetzt entscheiden musst. Die Receiver lassen sich ja später jederzeit tauschen.

    BTW: An der Stelle nochmal der Hinweis das bei Sat Empfang (Bei Kabel sind die Receiver eh meisten vorgeschrieben) zumindest due Hauptreceiver (z.B. Wohnzimmer) mindestens einen CI Schacht haben sollten. Dann steht auch dem evtl. vorhandenen Wunsch nach Pay-TV (z.B. Arena, Premiere *) ) nichts im wege.
    Ferner brauchst du zwei Sat Anschlüsse wenn du etwas aufnehmen und gleichzeitig etwas anderes schauen willst.

    *) Wobei Prmiere bei Abschluß eines Abos die Seriennummer eines Premiere zertifizierten Receivers benötigst.

    Das kannte ich bis eben noch nicht. Sieht aber wirklich praktisch (und nicht ganz so billig ;-) aus.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2007
  8. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

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    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Noch kurz meinen Senf dazu: Wenn es sich um einen Neubau handelt dann acht eunbedingt darauf, daß ein Leerrohrsystem eingezogen wird, so daß von jeder Antennendose ein durchgängiges (!!!) Leerrohr zu dem zentralen Verteilpunkt geführt wird. Sollte sich der Elektriker weigern und die Kabel direkt einputzen wollen, dann verweise auch die DIN 18015, die sagt eindeutig aus, das das verboten ist.
    Wenn du dieses Rohrsystem hast, bist du für alle Signalvarianten offen. Sat-ZF und interaktives CATV benötigen aber unbedingt eine Sternstruktur, und vielleicht ziehst du in 2 Jahren noch mal ein Netzwerkkabel mit ein. Übrigens kostet ein größeres Leerrohr nicht wirklich mehr als ein kleines, und der Schlitzfräse ist die Breite auch ziemlich egal. Spare nicht an Rohren, Di verbaust Dir damit die Zukunft.

    Ich persönlich würde natürlich Sat-Empfang bevorzugen, ggf. mit zusätzlicher DVB-T-Einspeisung.

    Klaus
     
  9. meister1993

    meister1993 Junior Member

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    54
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Weshalb sollte sich der Elektriker weigern :eek:

    Das gibt ordentlich zusätzlich Kohle ;)

    von dem "Homeway" Kram halte ich persönlich recht wenig

    Zu viele Leitungen Drähte Technik auf zu engem Raum und kostet mehr als einzeln installiert, zumal die Homeway Kabel auch nur Cat5 sind, ich weiss ich weiss, das reicht allemal, aber wenns Gigabit Netz Standart ist oder was sonst noch kommen kann
     
  10. usul

    usul Institution

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    15.713
    AW: EFH Neubau und TV-Anschluß

    Ich persönlich würde auch Koaxial (Sternverteilung) und Ethernet (Patchpanel im Technikraum und Ethernetdosen in den Räumen) legen. Das notwendige Material hierfür kostet ja wirklich nicht viel und ist auch schnell installiert.
    Beim Telefon was dann über die Ethernetverkabelung läuft kann man ja den TAE Stecker den abschneiden und den Westernstecker draufquetschen. Dann noch fix am Patchpanel das Telefon aufgelegt und fertig.

    Aber wer den Luxus will (und das auch bezahlen will), die Dose einfach den jeweiligen Diensten anzupassen kann doch ruhig son System nehmen, oder?

    Oder gibts da noch irgendwelche Nachteile? Bislang hatte ich noch keine Berührung mit solchen Systemen.

    Ist sauber installiertes Cat.5 in den haushaltsüblichen Längen nicht Gigabit tauglich? Ich dachte das wäre so.

    Und ob es sich jetzt schon lohnt für die Zukunft in Cat.7 für 10GBit zu verkabeln?
    Wozu hat man denn Leerrohre?

    cu
    usul
     

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