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DVT-B über Antennennetz: verzögerter Bildaufbau

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von dvtb, 6. Mai 2008.

  1. dvtb

    dvtb Neuling

    Registriert seit:
    6. Mai 2008
    Beiträge:
    2
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    Wir speisen eine DVT-B Zimmerantenne (Kathrein) im Dachgeschoss in unser Antennenetz (geht über Verstärker im Keller). Im Wohnzimmer (EG) haben wir nun einen neuen LCD-Fernseher (Philips 32 PFL 9603) angeschlossen. Zu unserer Enttäuschung findet bei Kameraschwenks oder Kopfbewegungen der Schauspieler häufig (nicht immer) ein verzögerter Bildaufbau statt, so dass das Bild sehr "pixelig" wird, d.h. Pixel für Pixel das Bild aufgebaut wird. Der DVT-B - Empfang ist jedoch gut (kann man über die Fernsehrkonfiguration testen), es handelt sich auch nicht um Verzerrungen und Ruckler, wie man sie bei schlechtem Empfang kennt, sondern lediglich diese "Verpixelung". Kann dies an dem zu langem Weg, den das Signal von Dachstudio über den Keller in das EG zurücklegen muss, liegen? Wie können wir dem abbehelfen? An einen anderen "pol" im Verstärker hängen? Anderes Kabel von Antenne in das Netz oder vom Fernseher zum Netz? Anderer Verstärker...?
    Wären dankbar über jede Antwort.
     
  2. The Geek

    The Geek Platin Member

    Registriert seit:
    7. April 2005
    Beiträge:
    2.627
    AW: DVT-B über Antennennetz: verzögerter Bildaufbau

    Und das B steht für...?
    Ist natürlich T für Terrestrik -> DVB-T ;)

    Für dein Problem könnten die Bildverschlimmbesserer verantwortlich sein. Ich würde daher alle mal deaktivieren und schauen, wie das Bild dann ist.
    An den langen Kabeln kann es nicht liegen, denn bei DVB ist es recht einfach: Entweder du hast ein Bild oder du hast keins. Dazwischen ist nur ein kleiner Bereich voller Bild- und Tonstörungen.

    The Geek
     
  3. CBrenneis

    CBrenneis Silber Member

    Registriert seit:
    28. Januar 2005
    Beiträge:
    649
    Ort:
    Markgräflerland
    AW: DVT-B über Antennennetz: verzögerter Bildaufbau

    Es würde evtl. helfen zu Wissen, um welche Programme es sich handelt. Aber es könnte vielleicht einfach um die begrenzte Bandbreite beim DVB-T bei den Parametern, die in Deutschland genutzt werden gehen. Die Klötzchen bei schnellen Bildänderungen wären somit normal. Vielleicht ist aber auch die Fehlerrate aber gerade am Anschlag (z.B. viele Reflexionen) oder Mehrwegeempfang mit zeitkritischen Signallaufzeiten. Dann kann es auch mal sein, dass der TV noch ein gutes Signal angibt, dieses aber im kritischen Bereich pendelt. Solche "digitalen Schlieren" hatte ich auch schon mit vorne beschriebenem Signal gehabt.
     
  4. dvtb

    dvtb Neuling

    Registriert seit:
    6. Mai 2008
    Beiträge:
    2
    AW: DVT-B über Antennennetz: verzögerter Bildaufbau

    Klar - danke, heisst natürlich dvb-t, hatte da gestern irgendwie einen "Buchstabenverdreher". Bei den Programmen ist hauptsächlich sat1, arte, phönix, eurosport, pro7, aber auch gelegentlich die anderen betroffen. Wir wohnen im Großraum München. Der Effekt tritt nicht ganz so stark auf, wenn wir die Antenne direkt an den Fernseher hängen (mit dem Kabel der Kathrein-Antenne)- könnte also vielleicht doch am Weg oder am Verbindungskabel Fernseher - Antennennetz (Kabel des Fernsehers) liegen? Wir sind übrigens absolute Einsteiger..
     
  5. Schlosser

    Schlosser Gold Member

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    1.332
    Ort:
    Leipzig
    Technisches Equipment:
    Topfield TF 5400 (DVB-S und DVB-T), Technisat Digipal1 (DVB-T), Ankaro 90cm Schüssel (indoor)
    AW: DVT-B über Antennennetz: verzögerter Bildaufbau

    Man muss hier unterscheiden zwischen Komprimierungsartefakten, die es bei jeder Form von DVB immer gibt und die je nach genutzter Bandbreite mehr oder weniger auffallen, und Verschlechterung der Signalgüte auf dem Übertragungsweg, was auch zu Bildfehlern führen kann.

    Gerade die privaten Sender nutzen über DVB-T eine geringere Datenrate als über DVB-S, so dass diese Artefakte zum Teil normal sind. Dass es mit der Antenne direkt am TV besser geht, könnte also ein rein subjektiv entstandener Eindruck sein, der bei einem objektiven Vergleich nicht verifizierbar wäre.

    Möglich ist es dennoch, dass das Signal oben im Dach schlechter ist (auch wenn dies zunächst gegen die Logik zu sein scheint) und der Fernseher damit vermehrt Fehler korrigieren muss. Zudem ist es auch denkbar, dass durch die Kabeldämpfung die Signalgüte verschlechtert wird, ebenso ist es möglich, dass der Fernseher durch den zwischengeschalteten Verstärker übersteuert wird, was auch wieder zu einer Verschlechterung des Signals führt.

    Der Weg zum Ziel ist hier die Überprüfung der Signalgüte, bzw. "Signalqualität". Dazu gibt es normalerweise bei der Sendersuche entsprechende Angaben (evtl. mal den manuellen Kanalsuchchlauf benutzen). Nun gilt es herauszufinden, wo die Signalqualität am besten ist. Ist die Signalqualität mit der Antenne im Dach besser oder gleich gut wie direkt am Fernseher, dann ist mit der Übertragungskette alles in Ordnung.

    Gerade bei einem etwas größeren Bildschirm sollte man bei den geringen Datenraten der Privatsender über DVB-T keine Wunder erwarten. Gewisse Artefakte sind da unvermeidlich.
     

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