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DVB-T

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Jago7, 30. Juni 2003.

  1. Jago7

    Jago7 Neuling

    Registriert seit:
    30. Juni 2003
    Beiträge:
    3
    Ort:
    Mittweida
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    Hallo Leute!
    Muss für mein Studium eine Hausarbeit schreiben und bräuchte mal einige Stimmen zu DVB-T in Berlin-Brandenburg.
    Klappt das mit der Umstellung? Welche Probleme seht Ihr als Nutzer in DVB-T? Was habt Ihr für persönliche Erfahrungen gemacht? Denkt Ihr das DVB-T zukunftsfähig ist und sich gegen DVB-C und DVB-S durchsetzen kann? Ist es ein Vorteil gegenüber analog? Wurden Euch Decoder bereitgestellt oder musstet Ihr sie Euch kaufen?
    Natürlich könnt Ihr Euch auch noch mehr Luft machen und mir schreiben, was ich noch so wissen sollte!
    Würde mich riesig freuen, wenn der ein oder andere mir weiterhelfen kann!
    Vielen Dank schonmal und
    Cu
     
  2. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    Hallo, Jago7
    Ich kenn DVB-T selber nur von den Reaktionen, die ich hier und in anderen Foren gelesen habe und warte mal, wann es bei mir hier(Hessen) kommt.
    Du fragst, ob sich -T gegen seine 'Brüder' -C und -S durchsetzen kann. Das ist bei DVB-T nicht die Intension. DVB-T soll das terrestrische Fernsehen von analog auf digital umstellen. Wer jetzt eh schon -S oder -C hat, bleibt sicher weiterhin dabei. Eventuell könnten Kabelnutzer auf -T umspringen. Vorausgesetzt, es bietet eine ähnliche Fülle an Programmen.
    Gruß, Reinhold
     
  3. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    DVB-T ist nur eine Ergänzung, bzw. macht die terrestrik zeitgemäß.

    Ausserdem gibt es damit fast so viele Programme, wie im Kabel analog. Digital im Kabel gibt es a) fast nichts zusätzlich FTA, b) das, was es zusätzlich gibt, richtet sich an Minderheiten, c) die Privatsender sind auch noch nichtmal digital im Kabel.

    DVB-C ist also derzeit keine Konkurrenz für DVB-S oder das brandneue DVB-T, sondern ein (ziemlich teurer und ziemlich schlechter) Witz!

    <small>[ 01. Juli 2003, 02:10: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  4. TRex

    TRex Neuling

    Registriert seit:
    2. Juli 2003
    Beiträge:
    1
    Ort:
    bonn
    "DVB-T" kann nur eine Ergänzung der Wege Inhalte (content) jeglicher Art zu verteilen sein. Der Erfolg hängt nicht unwesentlich von der Positionierung des Übertragungsmediums ab.

    Natürlich hat "DVB-T" vor allem seine Funktion als Katalysator des infrastrukturellen Wettbewerbs. Angesprochen ist hier (wie so oft) das Kabel.

    Mit einer Abbildung einer Untermenge von Programmen, die man über andere Wege auch empfangen kann, ist daher ein langfristiges Überleben nicht gesichert. Vielmehr müssen die Vorteile des Systems mit Blick auf die letztlichen Kunden konsequent ausgenutzt werden, also neue Dienste, exclusive Dienste, hybride Dienste usw..

    Solange wirtschaftlich orientierte Unternehmen eine entsprechende Förderung für die Programmverbereitung erhalten, kann eine natürliche Übergangszeit vielleicht erheblich verkürzt werden. Doch wenn sie nicht mit Blick auf den vorigen Punkt verknüpft wird, sehe ich schwarz. Nein, das mache ich natürlich nicht wirklich.

    t
     
  5. Michael

    Michael Platin Member

    Registriert seit:
    29. Januar 2001
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Erkner bei Berlin
    Technisches Equipment:
    DM800, AZBox HD, Elanvision, Openbox...
    Stimmt!
    Jeder, der Kabelanschluß hat, obwohl er eine Sat-Antenne anbauen könnte (z.B. Eigenheimbesitzer), ist in meinem Augen nicht ganz fit.

    DVB-T hab ich übrigens auch hier am Rand von Berlin. Mein Bericht mit der Lorenzen-Büchse ist offen einsehbar:
    http://dvb.satbook.de/dvb-t/geraete/SL_DVBT2/
     
  6. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

    Registriert seit:
    12. Juni 2003
    Beiträge:
    6.614
    Ort:
    Berlin
    Dann mache mal bitte einen preislich realistischen Lösungsvorschlag für folgendes Problem:

    Sat-Schüssel steht bereits im Garten, aber im Haus ist eine Kabelanlage mit 5 Dosen über 3 Etagen vorhanden. Alle Dosen werden von jeweils 1-2 Geräten benutzt. Es sollen an allen Dosen alle Programme unabhängig voneinander empfangbar sein.

    Wie stellt man diese Kabelanlage auf Sat um, möglichst ohne x neue Kabel verlegen zu müssen?
     
  7. clabo

    clabo Neuling

    Registriert seit:
    28. Mai 2003
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Berlin
    Eine neue Kopfstation ohne Verkabelung kostet:

    1. Sat-analog
    gute Sat-Antenne mit LNB und Mast 300.- Euro
    Kopfstation je Kanal knapp 500.- Euro
    Montage 500.- Euro
    bei 30 analogen Kanälen sind das also schlaffe 16 000 Euro

    2. Wie 1, dazu Sat-digital mit ARD, ZDF, Premiere - 20 000 Euro

    3. Gemeinschaftsanlage für DVB-t innerhalb Berlins
    gute Rundantenne mit Mast 200.- Euro
    je Kanalverstärker 100.- Euro
    also insgesamt 1500.- Euro mit Montage

    4. Eine bessere Ausführung mit Yagi Richtantennen für ausserhalb Berlins
    kostet das auch nicht viel mehr als 3.

    Billiglösung für DVB-t:
    Antenne (Runddipol), Breibandverstärker (wenn nötig) - Kabel (durch die einzelnen Dosen nach unten) - in der letzten Dose den Abschlusswiderstand nicht vergessen - fertig ist die Hausanlage.

    Jetzt kann jeder selber ausrechnen was er sich leisten will ................
     
  8. rabbe

    rabbe Board Ikone

    Registriert seit:
    28. Dezember 2001
    Beiträge:
    4.884
    Ort:
    im immer noch wilden Osten
    Zum Beispiel damit http://www.satellitentechnik.de/kathrein_EXU_544.htm .
     
  9. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

    Registriert seit:
    12. Juni 2003
    Beiträge:
    6.614
    Ort:
    Berlin
    Danke für die Antworten, das bestätigt meine Vermutung: Nicht zu realistischen Preisen machbar (die proprietäre Kathrein-Lösung ist zwar billiger, aber dafür kann man nur deren Receiver benutzen - Digital-TV am PC wäre damit nicht drin).

    Daraus schliesse ich mal, dass diejenigen, die einen EFH-Besitzer mit Kabel als "nicht ganz fit" oder "mit dem Klammerbeutel gepudert" bezeichnen selbst noch nie Familie oder Haus gehabt haben, und wohl annehmen, da würden die gleichen Anforderungen gestellt wie bei einem Studenten in einer 3 1/2 Zimmer-Wohnung mit 1 Fernsehgerät...
     
  10. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    28.675
    Ort:
    Fränkische Schweiz / München
    KabelTV ist in bestimmten Fällen bestimmt sinnvoll, keine Frage. Aber in der Form wie es derzeit in Deutschland angeboten wird, ist es preislich einfach zu teuer.
    Den notwendigen Umbau hat man ja bald finanziert mit den monatlichen Gebühren.
    Für mich sind einfach 15€ pro Monat für 34 analoge TVProgramme, für deren Inhalt man damit nichtmal bezahlt hat, sondern nur deren technische Weiterleitung, einfach viel zu überzogen.
    MfG
    Terranus
     

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