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DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von gpc, 1. Juli 2005.

  1. gpc

    gpc Neuling

    Registriert seit:
    17. Juni 2005
    Beiträge:
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    Diedorf/Augsburg
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    Die Frage wurde hier schon ein paarmal gestreift: Wie sieht's mit DVB-T westlich von Augsburg aus - z.B.: Diedorf, östliche Randlage am Wald?

    Es geht!

    Ich habe wg. der schlechten Empfangslage - Höhenzug im Osten, Abschattung durch Wald - auf einem Antennemast (EFH) mit die besten Antennen montiert, die's (heute noch) gibt: VHF = Kathrein AV12 (Kanal 5-12, Gewinn 7,5-12,5 dB), UHF = Kathrein AOT65 (Kanal 21-65, Gewinn 12-18 dB). Der Mast ist per Antennenrotor um 360° schwenkbar.
    Mit der VHF-Antenne ließ sich das DRS/SF1 (Schweizer) empfangen, teils sehr verrauscht. Bei anderer Position diverse ARD.
    Die UHF-Antenne brachte ARD, ZDF, SAT1, Pro7, RTL, B3, BW/SWF mit recht guter Qualität in's Haus. Verkabelungsverluste werden über einen Antennenverstärker Schwaiger BN2230 gebremst (der geht nur bis K60).

    Nun denn, Versuch gestartet. BilligReceiver für 59 vom Norma, kann man problemlos zurückgeben. Weder Netzschalter noch Modulator für meinen 30jährigen FS, Standby+Ein = 5-6W Verbrauch. Erst mal egal. Gerät auf Sendersuche, probehalber die erste vorgegebene VHF-Transponder-Frequenz - 184,5 MHz - manuell fest eingestellt und Antennenmast gedreht.

    Siehe da, schaut VHF nach Norden, ist genug Pegel da für Empfang des ARD-Pakets!
    Der C/N-Wert (Carrier/Noise-Ratio, Störabstand) zeigt um die 16, bißchen wenig, reicht aber gerade für Empfang.
    Die VHF ist noch horizontal ausgerichtet.
    Weiter mit UHF. Manuell Kanal 34 = 578 MHz eingestellt, wieder rotieren - und, siehe da, fast in der Position, in der UHF vorher war - ca. 30° NW - ist verwertbares Signal zu finden. Dito für K35 - 566 MHz, K48 - 690 MHz, K56 - 754 MHz. K64+66 werden vom Ant.-Verst. geblockt, interessieren mich aber nicht - Eurosport und div. Dauerwerbegeriesel.
    So, und jetzt das Experiment "UHF-Rechen in vertikale Polaristion". Müßte wg. der hohen Frequenzen hier deutlich besser sein als gleiche Maßnahme bei VHF. Rauf auf's Dach (schöne Aussicht in 9m Höhe). Tatsächlcih - ca. 5 dB Gewinn, nun ist C/N bei 23 - und das reicht mit Reseve für guten Empfang.
    Als Schmankerl sind trotz geänderter Polarisation B3, ZDF und BW non-DVB bestens empfangbar, sodaß mein VCR immer noch von diesen Programmen aufzeichnen könnte - trotz DVB und fehlendem Zweit-Receiver.

    Zusammenfassung:
    Gute Breitband-Antennen plus Ausrichtung VHF auf 0° Nord, UHF auf 30° NordWest, Polaristion beider Antennen auf vertikal. Verzicht auf Schweiz. Modulator selbst bauen bzw. mit Durchschleifen am VCR erledigen. 19 Programme sehr gut empfangbar.
    Arbeitsaufwand ca. 3 Std.

    Gottfried
     
  2. bengelbenny

    bengelbenny Guest

    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Nicht schlecht. Fahre häufiger in Diedorf durch und ich kenne diese Lage.
    Du betreibst natürlich auch entsprechenden Antennenaufwand. Aber wenns Ergebnis passt ist es ok.

    Auf die Schweiz würde ich (momentan) trotzdem nicht verzichten wollen.
    Kannst du evtl Angaben über Signalstärke und Signalqualität machen?

    Speziell interessiert der K34, da dort wohl auch mal DVB-T vom Säntis draufkommen soll (wohl ab November).
     
  3. Nightshot

    Nightshot Junior Member

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Also vertikal ist ja klar, aber die Richtung verstehe ich überhaupt nicht. Bei uns in Augsburg wird die VHF zum Wendelstein (130° nach SüdOst) und UHF zum Olympiaturm (123° auch SüdOst) gerichtet. Kommt das bei dir nur über Reflexionen an oder wie soll ich mir das vorstellen?
     
  4. bengelbenny

    bengelbenny Guest

    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Da sind sicherlich Reflexionen im Spiel.
    Ich erreiche z.B. auch den besten SF1-Empfang in Augsburg, wenn ich nicht Richtung Säntis ausrichte, sondern ziemlich genau auf 170-180° ausrichte (sprich Süden).
     
  5. gpc

    gpc Neuling

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    DVB-T westlich von Augsburg... - Korrekturen und weiteres

    ...Polaristionsänderung von VHF- und UHF-Antenne... Korrektur:
    Die VHF _muß_ (in meinem Fall) auf horizontal bleiben, vertikal bringt hier eine erhebliche Verschlechterung um fast 12 dB! Stöhn - ich mußte die 3,5 m lange VHF 2x umbauen...
    Bei UHF ist vertikal ein Muß.

    Da die VHF nach N ausgerichtet ist und auch auf K6 (184,5 MHz) empfängt, ist das weder Mü noch Wendelstein, sondern - Nürnberg.
    Die nach NNW (NordNordWeste) ausgerichtete UHF - weiß der Geier, wo das Signal herkommt. Jedenfalls ist der Pegel auf allen (Bayern-)Kanälen 34, 35, 48, 56 anscheinend gut genug (C/N 16-20).
    Reflexionen und Mehrweg-Empfang? Könnte ich mir vorstellen. Bloß - wo sollen Signale von Mü reflektieren? Sich nach Linksabbiegen das Schmuttertal entlangschlängeln?

    Was mich jedoch sehr stört, ist immer wiederkehrendes Einfrieren des Bildes (selten) sowie häufig Grobklötzchenbildung (?Fachausdruck?). Ob das nun am Empfänger, an der (eigentlich zu) schmalbandigen Technik oder an Mehrwegnutzung liegt - wer weiß?
    Auf alle Fälle probiere ich noch andere Receiver aus. Und die Option SAT ist noch nicht vom Tisch.

    Last but not least - den bei mir nötigen Modulator habe ich nun selbst gebaut, funktioniert prächtig.
     
  6. tommy0910

    tommy0910 Silber Member

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg... - Korrekturen und weiteres

    Naja, wenn's K6 ist, ist das mit der horizontalen Ausrichtung auch klar. Das ist dann Dillberg, und der sendet nun mal horizontal auf K6.

    Das ist alles Muenchen/Wendelstein.
     
  7. Nightshot

    Nightshot Junior Member

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Kanal 6 kann ich glauben. Ich hab mal mit dem wiki Dipol bei mir unter dem Dach experimentiert und da wurde K6 auch als digitaler Kanal erkannt, aber für ein Bild hat es nicht gereicht.

    Die Kathrein AOT65 ist doch eine Antenne mit Unterzug. Wie und wo ist die denn montiert? Ich könnte mir vorstellen, dass bei vertikaler Ausrichtung der Halter als weiteres Stäbchen arbeitet, im Extremfall die Antenne halbiert und die Charakteristik so ändert, dass die Antenne auch oder sagar besser nach hinten schaut, denn die Ausrichtung NNW ist ja ziemlich genau um 180° gedreht. Die Vormastmontage hat bei Vertikal schon auch ihre Berechtigung.

    Ist nur komisch, dass bei dir mit der VHF der Kanal 10 nicht rein geht. Mit meiner LogPer Antenne bekomme ich den so sauber, dass ich zum ersten mal am Gerät die Qualität "sehr gut" gelesen habe.
     
  8. gpc

    gpc Neuling

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg... - Korrekturen und weiteres

    Eben, was anders fiel mir auch nicht ein... Verrückt ist nur, daß das Signal dann quasi aus 180°-verkehrt-Richtung kommt!
    Also doch: Reflexion?
    Bloß wo... die westlichen "Höhenzüge" bei Diedorf sind nicht so hoch, daß sie über die östlichen "hinwegsehen" könnten.
    Lernt man was neues über Wellenausbreitung?

    Gottfried
     
  9. rmh

    rmh Senior Member

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Ich glaub doch eher das ist eine Reflexion. Das geht halt erst bei DVB-T, analog geht das normal nicht.
    Wenn ich meine Antennen nach Nord bis Nordost auf das große Nachbarhaus richte, bekomme ich auch sämtliche Programme vom Wendelstein. (ist sonst genau Richtung Südost)
     
  10. gpc

    gpc Neuling

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    AW: DVB-T westlich von Augsburg, Schattenlage

    Die AOT65 ist, richtig, mit Unterzug. Sie ist nun seitlich an der Spitze meines Antennmasts montiert. Vormast-Monatge ist bei der langen Struktur - >2,5m - weder möglich noch vorgesehen.
    Ganz sicher hat sich nichts so wesentliches an der Ant.Charakteristik geändert, da ich ja, nach wie vor, bestes terr. Signal (ZDF, BR3) aus Bonstetten empfange.

    Da bin ich nicht so ganz sicher, denn ich hatte zwar Signal auf diesem Kanal, aber kein Bild. Wie gesagt, hor. Polaristaion. Wendelstein wäre im Gegensatz zu Nürnberg ja vertikal. Ich werd's mit Hilfe meines Rotors nochmals checken...
     

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