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DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 28. Januar 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Beiträge:
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    Düsseldorf - Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat im Streit um staatliche Hilfen für das digitale Antennen-Fernsehen (DVB-T) beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die EU-Kommission eingereicht.

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  2. NFS

    NFS Foren-Gott

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    Ort:
    Hamburg
    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    Was wäre eigentlich gewesen, wenn man nicht digitalisiert, sondern analog beibehalten hätte?
     
  3. Watz

    Watz Gold Member

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    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    ...bis 2012 wäre sowieso alles in digital.

    Das die privaten hier etwas subventioniert werden finde ich voll ok.

    Alternative wäre für mich; vollständig auf die privaten verzichten zu müssen.
    Interesse daran haben natürlich die Kabelbetrieber,
    welche die Kunden wieder zurück in ihre Arme treiben wollen.

    Da kommt ja auch die Klage her.

    ALSO auch hier geht's wieder einmal nur um unser Geld...

    'n schönen Gruß aus dem Bergischen Land

    Watz
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    @Watz

    ... die Klage die das Verbot der Subventionierung von DVB-T Verbot zur Folge hatte, bezog sich darauf, dass nur die Digitalisierung der Terrestrik subventioniert werden sollte und die anderen Verbreitungswege außer Acht blieben. Hätten die Landesmedieanstalten die Digitalisierung aller Verbreitungswege subventioniert, wäre es gar nicht zu dieser Klage gekommen, weil die Subventionen nicht in Frage gestellt worden wären.

    Davon mal abgesehen sollte man auch mal darüber nachdenken, woher die Gelder für die Subvention von DVB-T durch die Landesmedienanstalten stammen. Die Subventionierung der Verbreitung der Privaten über DVB-T erfolgte indirekt aus dem GEZ-Topf ...
     
  5. Watz

    Watz Gold Member

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    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    @mischobo

    wo Du doch soviel hier im Forum schreibst;
    solltest' ja eigentlich wissen wie's z.B.
    beim Kabel war... Wer hat's bezahlt?

    & wieso sollten die Gelder nicht von der GEZ kommen?

    Hast aber sicher DVB-S Zuhause und
    kein Problem mit einer möglichen Abschaltung der privaten ;-).
    AchJa digital-verdongeltes-DRM-TV ist natürlich
    gegen Geld auch im Kabel möglich... Toll!
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2008
  6. mischobo

    mischobo Lexikon

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    3. März 2003
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    Telekom City
    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    ... über DVB-T wäre das auch kein Problem, siehe z.B. unseren Nachbarn Niederlande. In den Niederlanden sind die Privaten aber auch flächendeckend vorhanden und nicht nur in ausgesuchten Regionen. In den Niederlanden ist die Quote der Haushalte die einen Kabelanschluss haben mit Abstand am größten und trotzdem setzen genau diese Privaten auf DVB-T die hier nur in großen Ballungszentren verfügbar sind. Wurde DVB-T in den Niederlanden subventioniert ? Oder gibt es möglicherweise einen Zusammenhang mit den mtl. Entgelten die bezahlt werden müssen, damit man die Programme der RTL Group und SBS/ProSiebenSat.1 sehen kann ?
    In den Niederlanden wird gerne darauf hingewiesen, dass DVB-T preiswerter als Kabel ist. In den Niederlanden werden auch Programme wie z.B. Discovery Channel, National Geographic Channel, BBC prime.

    Bei der KPN gibt es Digitenne, so wird das DVB-T-Angebot bezeichnet, kostet mtl. 6,95 €. Einmalig fällt ein Freischaltentgelt von 14,95 €. Derzeit gibt es den Receiver gratis und der 1. Monat ist ebenfalls kostenlos. Ohne Abo können nur die Programme der ÖR gesehen werden.

    Hier in Deutschland sind solche Geschäftsmodelle und um DVB-T halbwegs attraktiv zu gestalten hat man den Privaten Subventionen versprochen.
    Man hätte DVB-T von Anfang an mit Pay-TV-tauglichen Receiver planen sollen, was neue Geschäftsmodelle der Privaten ermöglicht hätte. Wenn die Privaten in Deutschland die Möglichkeit hätten, solche Geschäftsmodelle einzuführen, wie es in den Niederlanden der Fall ist, müßte nicht die Allgemeinheit dafür zahlen, dass die Programme über DVB-T verbreitet werden, sondern nur die, die diese Programme über DVB-T sehen wollen.

    Solche Geschäftsmodelle hätten aber nur Sinn, wenn die Programme, wie es bei den Niederländern der Fall ist, über Sat grundverschlüsselt werden. Aber in Deutschland kann man das nicht einführen.

    Wenn man in Deutschland den Privaten nicht erlaubt eigen Geschäftsmodelle einzufürhen, die im europäischen Ausland Gang und Gäbe ist, braucht man sich nicht zu wundern, warum die Privaten in Deutschland ohne Subventionen kein Interesse an DVB-T haben ...
     
  7. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    Warum sollte man den Privaten Geld bezahlen das sie per DVB-T senden? Wenn die nicht wollen haben die halt Pech gehabt umsomehr Platz hat man dann für wichtigere Sender.
     
  8. Watz

    Watz Gold Member

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    AW: DVB-T-Streit: LfM klagt gegen EU-Kommission

    @mischobo

    kann Deiner Argumentation ohne Probleme folgen
    und Du hast auch sicher recht.

    Nur ist für mich eine Verschlüsselung der
    Programme indiskutabel; aus unterschiedlichen Gründen.

    ...und Deine Lösung, nach meiner Einschätzung, kein guter Weg.

    Nur meine Meinung ...
     

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