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DVB-T schlechter als -C und -S ?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von excelsior, 2. November 2004.

  1. excelsior

    excelsior Neuling

    Registriert seit:
    2. November 2004
    Beiträge:
    1
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    Hi Leute,

    ist die Bildqualität bei DVB-T schlechter als bei DVB-C oder DVB-S?
    Kann ich einen DVB-T Receiver eigentlich auch ans Kabelnetz anschließen??

    Danke!
     
  2. StefanG

    StefanG Wasserfall

    Registriert seit:
    14. September 2004
    Beiträge:
    7.784
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Kurz: Ja...Nein.
     
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    4.830
    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Meistens ja, weil weniger Datenrate zur Verfügung steht!

    Nein, terrestrisch wird COFDM gesendet, im Kabel QAM
     
  4. Watz

    Watz Gold Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Bergisches Land
    Technisches Equipment:
    DVB-S2 / DVB-T
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Hallo,

    die Antwort ist NEIN. Wobei die Antwort von KlausAmSee sehr falsch ist (sorry).

    COFDM wird natürlich im Kabel und für DVB-T verwendet. Das gleiche gilt für QAM.
    Der Große Unterschied ist im erweiterten Fehlerschutz zu suchen. Technisch sollte es kein Problem für einene DVB-T Tuner sein DVB-C zu decodieren; es ist halt nur nicht vorgesehen.

    Da kannst Du schauen... WIKIPEDIA

    oder hier

    'n schönen Gruß aus dem Bergischen Land

    Watz
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2004
  5. goto2

    goto2 Board Ikone

    Registriert seit:
    25. Mai 2004
    Beiträge:
    3.384
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    alle drei Tage die gleiche Frage DVB-T besser als.... :eek:
     
  6. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

    Registriert seit:
    12. Juni 2003
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    Ort:
    Berlin
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Stuss. KlausAmSee hatte schon recht. Im Detail: DVB-C verwendet QAM mit Reed-Solomon Fehlerschutz, DVB-T verwendet COFDM mit QPSK oder QAM und Viterbi (innen) sowie Reed-Solomon (aussen) Fehlerschutz.

    Dann müsste man im DVB-T Demodulator nicht nur den Viterbi abschalten können, sondern auch noch von Multicarrier auf Singlecarrier umkonfigurieren können, und ihm ausserdem noch die übrigen QAM-Varianten (128 und 256) beibringen. Das ist dann doch einiges an Unterschieden.

    Technisch denkbar wäre, dass man DVB-C und DVB-T in einem Chip integriert, aber die beiden Funktionen dürften sich dann vermutlich kaum mehr als den ADC am Eingang teilen können...
     
  7. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    7. Februar 2003
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    Ort:
    Magdeburg
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Was die Bildqualität betrifft, eindeutig ist das Bild schlechter als DVB-C. Aktuell gibts einen anschaulichen Bericht in der Zeitschrift "Video". Bei fast allen Sendern wird in der Durchschnittlichen Datenrate um ca 1 Mbit/s niedriger gefahren als über Sat/Kabel.
     
  8. FilmFan

    FilmFan Institution

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    2x Topfield SRP-2410 mit AlphaCrypt
    3x Topfield CRP-2401CI+ mit AlphaCrypt
    1x Topfield TF5200PVRc (R.I.P.)
    2x Nokia d-Box 1 Kabel (R.I.P.)
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    Und wer ist u. a. mit seinen Falschaussagen daran Schuld? :rolleyes:
     
  9. Watz

    Watz Gold Member

    Registriert seit:
    7. April 2004
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    Bergisches Land
    Technisches Equipment:
    DVB-S2 / DVB-T
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    @Robert Schlabbach

    Lesen der Links wäre ggf. Hilfreich gewesen...

    'n schönen Gruß aus dem Bergischen Land
     
  10. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

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    Fränkische Schweiz / München
    AW: DVB-T schlechter als -C und -S ?

    @Watz: in den Links steht nirgendwo, dass Kabel die gleichen Sendeparameter wie Kabel verwendet. COFDM (Mehrträgerverfahren) im Kabel zu verwenden wäre mehr als dumm. Man würde Bandbreite verschenken.

    Also mal übersichtlich:

    DVB-(S)atellit: Einträgerverfahren mit QPSK Modulation. Viterbi und Reed-Salomon Fehlerschutz.

    DVB-(C)able: Einträgerverfahren mit QAM16 oder QAM64 oder QAM256 Modulation, Reed-Salomon Fehlerschutz.

    DVB-(T)errestrik: Mehrträgerverfahren(COFDM) mit QPSK oder QAM16 oder QAM64 mit Viterbi und Reed-Salomon Fehlerschutz.

    Man sieht, dass logischerweise nur bei DVB-T das Mehrträgerverfahren zum Einsatz kommt - das ist ja auch vollkommen logisch, da man bei Sat oder kabel wohl kaum Gleichwellennetze oder Mehrwegeempfang hat.
    Kabel bietet als abgeschirmtes Medium die stabilste Umgebung an, daher kann man hier mehr Zustände unterscheiden, außerdem ist das Netz linear in der Verstärkung.
    Beim Satelliten muss man mit QPSK arbeiten, man kann also pro Bandbreite weniger Nutzdaten übertragen, weil die Verstärkerröhren im Satelliten nicht linear arbeiten.
    Die Satelliten haben aber eben viel Bandbreite zur Verfügung, daher kann man sich das dort leisten.
    Im Kabel hat man weniger Bandbreite, aber eben eine sichereres Medium - man kann den Fehlerschutz sehr viel gelassener nehmen.

    DVB-T muss ein sehr robustes Signal übertragen, da dieses den meisten Störeinflüssen ausgesetzt ist. Reflexionen von Gebäuden usw. Ein DVB-T Tuner ist daher viel aufwändiger als ein Kabeltuner. Er muss viel mehr Fehler herrausrechnen.

    Ein digitales Kabelsignal ist mit einem digitalem Terrestriksignal kaum vergleichbar, völlig verschiedene Techniken, um sich eben die jeweiligen Umgebung anzupassen.
     

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