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DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von octavius, 7. Mai 2006.

  1. octavius

    octavius Board Ikone

    Registriert seit:
    10. Januar 2004
    Beiträge:
    4.529
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    [​IMG]

    http://www.hr-online.de/website/extern/ueberallfernsehen/index.jsp?rubrik=16572

    Vom Feldberg/Taunus aus werden auf Kanal 57 zusätzliche öffentlich-rechtliche Fernseh-Programme gesendet, die in Nordrhein-Westfalen nicht per DVB-T erhältlich sind.

    Es geht um Hessen Fernsehen und das Bayerische Fernsehen.

    Natürlich lassen sich beide Sender problemlos über Satellit empfangen. Fakt ist aber auch, dass Ish zumindest Hessen Fernsehen nicht analog im Kabel anbietet, und was den MDR angeht, sind sie zickig bzw. machen Time-Sharing.

    [​IMG]

    Nehmen wir mal an, ein Vermieter möchte ein Mehrfamilienhaus von Kabel (analog) auf DVB-T umstellen.

    Nehmen wir weiter an, das Haus hat noch eine altertümliche Dachantenne.

    Was müsste jetzt geschehen, um das lokale DVB-T Angebot um die beiden "Fernsender" zu erweitern?

    Die spannende Frage ist: Wie weit reicht das Signal vom Feldberg/Taunus?

    Ein Schulfreund von mir ist relativ wohlhabend; schon in jungen Jahren fuhr er einen Porsche. Seine Eltern hatten ein Haus mit einer aufwendigen (terrestrischen) Dachantenne. Damit war auf Kanal 54 der Fernempfang des dritten Programms vom Feldberg/Taunus möglich.

    Das Bild war nicht 100% optimal, aber man konnte es ansehen.

    Was heisst das nun für den DVB-T Fernempfang: Geht es, oder geht es nicht?

    Welche Rolle spielt dabei der Umstieg von der horizontalen auf die vertikale Polarisierung?

    Kann man generell sagen, dass für den Fernempfang horizontale Signale besser geeignet sind als vertikale?

    Oder ist das völlig egal?

    Nehmen wir mal an, der Fern-Empfang vom Feldberg gelingt nicht. Welche Möglichkeiten bleiben dann?

    Gibt es schon DVB-S » DVB-T Frequenzumsetzer?

    Gibt es die Möglichkeit, ein handelsübliches DVB-S Signal so zu modulieren, dass ein DVB-T Receiver es lesen kann?

    Ich meine folgendes: Als das Fernsehen noch analog war, haben wir für grössere Wohnanalagen Gemeinschafts-Antennen gebaut, bei denen einzelne Fernsehprogramme umgesetzt wurden,

    z.B. HR 3 von K54 nach K2, weil auf K2 die Kabel-Dämpfung niedrig und auf K54 hoch ist. Die technischen Bauteile, die man zu diesem Zweck einsetzte, hiessen Frequenzumsetzer.

    Später kamen Frequenzumsetzer hinzu, mit denen man (analoge) Satelliten-Programme in herkömmliche VHF-Kanäle umsetzen kann.

    Gibt es so etwas auch für DVB-T?
     
  2. XXLHerbie

    XXLHerbie Junior Member

    Registriert seit:
    28. August 2004
    Beiträge:
    95
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    wo genau in NRW wohnst Du?

    Ab dem 29. Mai werden auch die restlichen Sender in Hessen umgestellt. Angelburg ist am nächsten an NRW dran und zumindest im östlichen NRW (Siegen/Olpe) hat man gute Chancen das Programm mit Dachantenne zu empfangen! Auf http://www.hr-online.de/website/extern/ueberallfernsehen/index.jsp gibt es eine Empfangsprognose!
     
  3. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

    Registriert seit:
    2. September 2005
    Beiträge:
    4.709
    Ort:
    Mittelfranken
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Angelburg liegt für NRW hinter den sieben Bergen (Rothaargebirge) und ist daher nur im direkten Grenzgebiet zu empfangern.

    Aber 2007 wird die Region Koblenz umgestellt. Dann gibt's HR und BR Fernsehen via Bad Marienberg, Ahrweiler/Schöneberg und Koblenz/Naßheck.

    Ein einfacher Frequenzumsetzer geht nicht für DVB-S nach DVB-T, da unterschiedliche Modulationsarten verwendet werden. Man braucht dann Kombiempfänger für DVB-S und DVB-T. Oder das DVB-S-Signal muss komplett demoduliert und dann im DVB-T-kompatiblen Modus neu moduliert werden, wozu man einen PC mit entsprechender Programmierung (Multiplexer und Modulator) benötigt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2006
  4. james1

    james1 Senior Member

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    8. April 2005
    Beiträge:
    220
    Ort:
    D / NRW / Remscheid
    Technisches Equipment:
    Antennenverstärker:
    2 x Hirschmann CMU 119 & 1 x Hirschmann CMU 128.
    In Reihe (kaskadiert).

    Antennen: Hirschmann & Wittenberg.
    Receiver: Medion, Typ MD 29006.

    TV (DVB- T) NRW, RP, B & NL:
    FTA : 39 Programme
    COD: 21 Programme
    SUMME: 60 Programme

    Zusätzlich doppelte & viele WDR- Lokalbouquets.
    SU: über 100 TV Progr.

    TV (DVB-T) B & NL:
    FTA: 12 Programme
    COD: 21 Programme
    SUMME: 33 Programme

    RADIO (DVB-T) B & NL:
    FTA: 24 Programme
    COD: 10 Programme
    SUMME: 34 Programme
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Hallo Manfred Z,

    leider stimmt das nicht, das Angelburg nur im direkten Grenzgebiet zu empfangen ist. In der Regel ja, aber es gibt wie immer auch Ausnahmen.

    Hier in Remscheid, das liegt eigentlich schon ziemlich tief in NRW, wird Angelburg empfangen. Nicht überall hier in Remscheid aber der Ortsteil Lennep in Remscheid ist bekannt dafür. Teilweise bekommt man Angelburg auch in Remscheid Stadtmitte, das liegt aber daran, ob eine Ost- Lage vorhanden ist. Ansonsten ist Remscheid- Stadtmitte geprägt mit allen Sendern Richtung Rhein. Von der Eifel (teilw. Luxembug), Aachen, Köln, Lüttich, Genk, Brüssel, Roermond, Markelo, Düsseldorf, Langenberg, Teutoburger Wald, bis nach Nordhelle (Lüdenscheid).

    Je nach Lage bekommt man auch Koblenz (K6) ohne Probleme. Das gleiche gilt für Bad Marienberg, Schnee- Eifel und Ahrweiler.

    Remscheid ist zwar nur ca. 380 m hoch, aber auch mit tiefen Taleinschnitten gesegnet. Nicht umsonst befindet sich hier Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, die Müngstener- Brücke. Sie hat eine Höhe von ca. 107 m und eine ziemlich heftige Spannweite.

    Die etwa gleichen Empfangsqualitäten haben noch die Wuppertaler auf den Südhöhen. Das sind vor allem die Stadtteile Cronenberg & Ronsdorf.

    Mittlerweile ist dieses Wissen hier in Remscheid bei den jungen Leuten in Vergessenheit geraten, es gibt Kabel & Satellit. Warum noch der Aufwand noch mit den guten alten Dachantennen.

    Ich selbst Empfange schon recht viel, leider nicht hr 3 & BR 3 über DVB- T. Die Problematik ist genau die, die Octavius geschrieben hat. Es ist sehr ärgerlich, das nicht über Kabel das komplette analoge Angebot der öffentl. Rechtl. gezeigt wird bzw. übertragen wird (Analog). Schließlich bezahlen wir alle die kompletten GEZ- Gebühren. Dann möchte man auch alles haben, wenn schon Kabel geduldet werden muss per Gesetz als Mieter. Wenn Kabel vorhanden ist, darf per Gesetz, wenn Deutsche Staatsangehörigkeit vorhanden ist, keine Antenne angebracht werden. Da bleibt nur noch DVB- C. Und wenn einmal DVB- C, so wird direkt einmalig abkassiert mit einer einmaligen Freischaltgebühr um die Privaten sehen zu können. Eine wie ich finde kostspielige Situation für die Endverbraucher. Dumm gelaufen.

    Es zahlt ja auch keiner V- Power (GEZ) an der Tankstelle wenn er nur Normal- Benzin (Kabel- Analog) dafür bekommt. Eine Lücke im Staatsvertrag wie ich finde gegenüber den Kabelbetreibern & Endverbraucher hier in Deutschland.

    Sonst wie gehabt, Formel 1 ohne Werbung via Genk, K 41 inkl. Radio (DVB- T) aus Belgien :D .

    Gruss

    james1
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2006
  5. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    Mittelfranken
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Ich habe mir die hessische Prognosekarte angesehen. Da ist es kurz hinter der Grenze in den tief gelegenen Orten schon ziemlich weiß (also duster): Siegen, Kreuztal, B. Berleburg; Olpe sowieso. Besser in den Süd- und Osthanglagen von Laasphe und natürlich im hoch gelegenen Winterberg. Die meisten Orte liegen im Sauer-/Siegerland nun mal im Tal und nicht auf den Bergen.
     
  6. octavius

    octavius Board Ikone

    Registriert seit:
    10. Januar 2004
    Beiträge:
    4.529
    James schrieb:
    Das ist falsch. [​IMG] [​IMG]

    Nach dem aktuellen BGH-Urteil kommt es immer auf eine Einzelfall-Abwägung an.

    1.) Man muss prüfen, welche Angebote - egal ob kostenpflichtig oder nicht - im Kabel vorhanden sind.
    2.) Man muss begründen, warum dieses Angebot nicht ausreicht.
    3.) Man muss darlegen, dass der beabsichtigte Bau einer zusätzlichen Parabol-Antenne die Eigentümer-Interessen (z.B. Anblick der Gebäude-Fassade) nur geringfügig beeinträchtigt.

    Ich persönlich würde argumentieren:
    1.) Ich will englisch-sprachige TV-Programme gucken, die es auf Astra 2A /2B/ 2D sehr reichlich, im Kabel jedoch nur minimal gibt.
    2.) Ich bin ein grosser Radio-Fan und möchte die Eutelsat-Radios auf 13 Grad Ost hören, zum Beispiel die 17 Schweizer Programme, National Public Radio, spanische / italienische / griechische / französische Sender etc pp haste nicht gesehen
    3.) Ich will zu meiner geistigen Erbauung diverse christliche Fernseh-Stationen angucken. Nachdem ich seit mehr als einem Jahr jeden meinen Forums-Beiträge mit einem Link auf die Webseite eines solchen Fernseh-Kanals verziert habe, glaube ich schon, dass ich diese Sache ernsthaft und authentisch 'rüberbringen kann

    - und dementsprechend hätte nach der aktuellen BGH-Entscheidung ein hypothetischer Vermieter nicht die allergeringste Chance, mir den Satelliten-Empfang zu verweigern. [​IMG]

    [​IMG]

    http://forum.transponder-news.de/viewtopic.php?t=2048
    Da arbeite ich noch dran. Das will ich auch haben. [​IMG]

    Wobei ich mir vorstellen kann, dass eine Grauimport-Karte für Satellit weniger Arbeit und mehr Freude macht, als eine Dachantenne für DVB-T zu errichten.

    Wobei es mich schon reizen würde, das Hessische Fernsehen aus Frankfurt bzw. aus dem Taunus terrestrisch zu empfangen.

    An alle DVB-T Experten:

    Wo ist denn die Hohe Wurzel?

    Hat irgendwer in Nordrhein-Westfalen DVB-T Fernempfang auf Kanal 57?

    Hallo Mischobo: Wie steht es bei Euch in Bonn?

    Ihr habt doch sogar AFN 98.7 im Kabel - da müsste es doch für K57 terrestrisch reichen!? [​IMG]

    Ist beim DVB-T Fernempfang irgend ein Nachteil zu erwarten, weil das Signal gleichzeitig vom Feldberg, von der Hohen Wurzel und vom Europaturm in Frankfurt-Ginnheim ausgestrahlt wird?

    [​IMG]

    http://people.freenet.de/davidbeyer/Hessen.htm

    Folgende Fragen sind noch nicht beantwortet:

    Welche Rolle spielt dabei der Umstieg von der horizontalen auf die vertikale Polarisierung?

    Kann man generell sagen, dass für den Fernempfang horizontale Signale besser geeignet sind als vertikale?

    Oder ist das völlig egal?
     
  7. The Geek

    The Geek Platin Member

    Registriert seit:
    7. April 2005
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    2.627
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Steht in der Nähe von Wiesbaden:

    http://www.hr-online.de/website/extern/ueberallfernsehen/empfangsprognose8820.jsp?rubrik=8820

    Die Antenne muss der Polarisation angepasst werden, indem man sie um 90° dreht. Bei vertikaler Polarisation muss diese somit senkrecht stehen, bei horizontaler waagerecht.

    The Geek
     
  8. mor

    mor Wasserfall

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    86.12S, 148.41 W
    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    wie oben gesagt bei Wiesbaden und leider mit starker Ausrichtung in den Oberrheingraben -> nichts für NRW.
     
  9. StefanG

    StefanG Wasserfall

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    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Das kommt auf die grösse der Antenne an.

    Z.B. wir. Wir haben Kabel.

    Wir haben aber auch eine DVB-T Antenne.

    Das Ding hat die Ausmasse 20cm x 0,15cm; also echt klitzeklein.

    So eine DVB-T Antenne darf kein Vermieter der Welt verbieten.

    Die ist fast unsichtbar.

    Von aussen eh, da sich diese Antenne am Fenster Innen befindet.

    Mit einer DVB-S Antenne sieht das ganze schon anders aus.

    Wir würden eine Parabolantenne mit min. 45cm-60cm Durchmesser benötigen.

    Hier kann der Vermieter seinen Unmut kunttun, was wir auch berücksichtigen und eben gelassen haben.
     
  10. StefanG

    StefanG Wasserfall

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    AW: DVB-T Rhein-Main in Nordrhein-Westfalen

    Übrigens wenn man die Empfangflächen mit der Programmzahl ins Verhältnis setzt, ist solch eine Mini-DVB-T Antenne der DVB-S Antenne weit weit überlegen.

    Also:

    DVB-T:

    20cm x 0,15cm = 3qcm / 21 Programme macht 0,143qcm Empfangsfläche pro Programm

    DVB-S: (ich hoffe 150 Programme ca. stimmt im Durschnitt)

    30cm hoch2 x Pi x 2 = 5652qcm / 150 Programme macht 37,68qcm Empfangsfläche pro Programm

    Wie man also sieht, ist so eine DVB-T Antennefläche auf die Programmanzahl gesehen nahezu unsichtbar.

    Bei DVB-S eben nicht. Sieht man ja bei vielen Schüssel Häusern, die mit den Dinger regelrecht zugepflastert sind.

    Einen DVB-T Zuseher bemerkt man gar nicht beim Vorbeispazieren...

    Ah ja an die Physiker die jetzt schreien. Natürlich weiss ich, das die Fläche einer Antenne keinen direkten Einfluss auf die Programmzahl hat.

    Es ist eine schöne Rechnung zur Anschauung. Gelle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2006

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