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DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von tvturbo, 13. Mai 2014.

  1. tvturbo

    tvturbo Neuling

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    Hallo!

    Bei einem vom Fachmann neu verkabeltem Haus mit DVB-T Antenne unterm Dach gibt es keinen Empfang am TV. Ersetzt man die Antenne+Verstärker durch ein stück Draht, klappt es fast perfekt. Evtl. wurden falsche Dosen installiert? Folgendes Setup:

    DVB-T-Antenne an
    Hausanschlussverstärker VX83A geht auf
    Verteiler WISI DM04B, der verteilt auf 4 Stichleitungen mit jeweils einer
    Dose DB03A.

    Da ich irgendwo gelesen habe, dass man nach einem Verteiler nur Durchgangsdosen mit Widerstand betreiben sollte, frage ich mich, ob hier die falschen Dosen installiert sind.

    Vielen Dank!
     
  2. Millex

    Millex Silber Member

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Was ist das für eine Antenne? Hat die womöglich einen integrierten Verstärker der Strom braucht?
    Bekommt der Strom?
    Für den Zweck, hinter dem 4fach-Verteiler, sind das die richtigen Dosen.
     
  3. tvturbo

    tvturbo Neuling

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Die Antenne ist passiv, der Verstärker braucht Strom und ist regelbar.

    4-30 MHz, 47-862 MHz/31 dB, T 0-20 dB
    Level 113bBuV/60dB IMA
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2014
  4. peterdoo

    peterdoo Senior Member

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    VX 83 A ist ein Verstärker für den Kabelanschluss und für die DVB-T Empfangsstellen nicht zugelassen. Der Empfang sollte mit dem Verstärker trotzdem funktionieren, falls es keine starken Sender in der Nähe gibt.

    Falls zugänglich und Ihr Lust zum Probieren habt, könnte man noch mit dem Stück Draht am Verstärkereingang probieren. So kann man herausfinden, ob das Problem vor oder nach diesem Punkt liegt.
     
  5. HansEberhardt

    HansEberhardt Gold Member

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Wenn mit einem Stück Draht am Antenneneingang bereits guter Empfang möglich ist, wird das Signal durch eine Richtantenne + falschen Verstärker wahrscheinlich total übersteuert.
    Ich würde auch mal die ganze Sache mit überbrücktem Verstärker testen.
    Hat denn der sogenannte Fachmann eine Pegelmessung an den Antennendosen gemacht und den Verstärker abgeglichen? Oder war das nur Elektriker, der sich ohne passende Meßgeräte am Antennenbau versucht hat?
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2014
  6. raceroad

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Prinzipiell hat hier TE tvturbo recht: Hinter einen Verteiler gehören, auch wenn pro Ausgang nur eine Dose folgt, grundsätzlich Durchgangsdosen (mit Abschlusswiderstand in der letzten). I.d.R. wird nur so die geforderte Teilnehmerentkopplung von bis zu 42 db erreicht.

    WISI nennt konkret für den DM 04 B im Datenblatt für die Entkopplung pauschal einen Wert von 30 db. Geht man von diesem Wert aus (Bei anderen 4-fach Verteilern werden Entkopplungswerte nach Frequenzen differenziert angegeben, und die liegen für UHF teils nur bei > 20 db.), erreicht man mit den breitbandigen Stichdosen DB 03 A die für UHF (DVB-T) geforderte Teilnehmerentkopplung von mind. 36 db. Mit selektiven Stichdosen und ihrer niedrigeren Anschlussdämpfung sähe das anders aus. Sollte noch UKW über die Anlage laufen, müssten die Kabelwege lang genug sein, um die hierfür geforderte höhere Teilnehmerentkopplung auch mit den DB 03 A noch zu erzielen.

    @tvturbo: Das heißt jetzt nicht, dass falsche Dosen für das Empfangsproblem verantwortlich sind. Für andere User, die über diesen Beitrag stolpern, könnte das für meinen Geschmack zu pauschale O.K. von milex zu Stichdosen hinter einem Verteiler andere Konsequenzen haben.


    Das war einmal. Dazu z.B. aus dem Jahr 2007 und diesem Forum:
     
  7. Millex

    Millex Silber Member

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Bei Kabelanlagen auf denen fest definierte Signalpegel laufen, hättest du dazu schreiben können...

    Durchgangsdosen haben mehr Dämpfung, da nützt dir bei einer Analage für DVB-T die höhere Teilnehmerentkopplung absolut nichts wenn dir das Signal mit 5 dB gedämpft wird und es dann vielleicht zu schwach ist um einen stabilen Empfang zu haben...
    Ich habe grade noch mal gegoogelt die WISI-Dose ist laut Herstellerseite auch mit 4,5 dB Dämpfung angegeben, die ist für den Zweck nicht grade optimal. Gute Dosen mit TV und Radio-Anschluß haben am TV unter 1 dB Dämpfung.

    Aber trotzdem müßte es funktionieren. Wenn Empfang schon mit einen Stück Draht am Verteilereingang möglich ist würde ich, wie HansEberhardt schon geschrieben hat, einfach den Verstärker ausbauen und die Antenne direkt an den Verteilereingang stecken.
     
  8. raceroad

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Warum hätte ich das tun sollen?

    Vielleicht solltest Du Dein Basiswissen auffrischen :confused:: Du hast zwar recht, dass mir Entkopplung nichts bringt, wenn der Pegel ausgeht. Umgekehrt bringt mir aber auch ein Normpegel keinen störungsfreien Empfang, wenn es an Entkopplung der Teilnehmeranschlüsse hapert. Grundlage eines soliden Aufbaus muss daher ein Verteilnetz mit ausreichender Entkopplung sein. Für DVB-T werden 36 db gefordert, für (u.a.) UKW 42 db. Da kräht kein Hahn danach, ob man mit einem entsprechend aufgebauten Verteilnetz noch ohne Verstärker in den Bereich der Normpegel kommt oder nicht. Deine Einstellung ähnelt einer Geschwindigkeitsbegrenzung mit dem Zusatz "Gilt nur, wenn Sie gerade mal genug Zeit haben." :D. Kein Trick der Welt zaubert ausreichende Entkopplung ohne damit einhergehende Dämpfung. Reicht es ohne Verstärker nicht, dann muss man eben mit Verstärkung arbeiten.

    Erstens ist selbst für diese Dosen der VX 83 mit seinen nicht abgeregelten 30 db noch zu heftig. Es kann gut sein, dass wie von HansEberhardt in #5 geschrieben Übersteuerung dafür sorgt, dass nichts empfangen wird (@tvturbo: Hast Du den Verstärker schon mal abgeregelt?).

    Zweitens, auch wenn Du Entkopplung offenbar für schieren Luxus und nicht für wichtig hältst: Nur weil die Anschlussdämpfung der breitbandigen Stichdosen höher als die von selektiven Dosen ist, wird, wenn man den eher etwas fragwürdigen Angaben von WISI zur Entkopplung des Verteilers Glauben schenkt, noch eine ansatzweise ausreichende effektive Entkopplung zwischen den Anschlüssen erreicht. Ginge man von den DB 03 A mit etwa 4,5 db Anschlussdämpfung auf selektive Stichdosen mit nur 1 db, würde die effektive Entkopplung um 7 db (= 2x (4,5 -1)) fallen. Mit den ausgelobten 1 db Stichdosen vergrößerte man die Übersteuerungsgefahr bzw. man müsste, was auch nicht gut ist, den eigentlich zu leistungsfähigen Verstärker noch weiter abregeln. Und man verschlechterte die Entkopplung weiter.

    @tvturbo: Bitte nicht die Dosen gegen 1 db Stichdosen tauschen. Das machte nur Arbeit, kostete Geld, und brächte technisch eine Verschlimmbesserung.

    Ich würde erst einmal gar nichts tauschen und den Empfang ohne bzw. mit deutilch abgeregeltem Verstärker testen. Aber wenn ich in der Ausgangsituation (30 db Verstärker vorhanden) anfangen würde, etwas zu tauschen, dann wäre das der Verteiler DM 04, den ich durch einen 4-fach Endabzweiger (Axing BAB 4-02, KATHREIN EAX 24) ersetzen würde.
     
  9. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Ich muss an dieser Stelle etwas klarstellen. Es gibt zwar das "Verbot" nicht mehr, wohl können aber auch noch heute beim Einsatz nicht-selektiver Verstärker Störungen auftreten. Nicht ohne Grund macht man sich gerade wieder in den Normungsgremien Gedanken zum Thema Außerbandstörfestigkeit.
     
  10. Millex

    Millex Silber Member

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    AW: DVB-T Neuverkabelung ohne Empfang

    Hier geht es um eine einfache Anlage mit einer (UHF-)Antenne unterm Dach und einen Vierfachverteiler, an dessen Ausgänge man auch, ganz ohne Dosen, direkt je einen Fernseher anschließen könnte.
    Was pochst du da so auf der Entkopplung der Anschlußdosen rum? Soweit ich die Frage hier richtig verstanden habe ist sowieso nicht vorgesehen daß hier irgendwas an den Radio-Anschluß angeschlossen werden soll...
     

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