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Dvb-t mit Dachantenne empfangen und in Hausverteilung einspeisen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von HappyHippo, 4. September 2016.

  1. HappyHippo

    HappyHippo Neuling

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    Hallo zusammen,

    vor kurzem bin ich in ein Haus gezogen und habe mich mit dem Thema Fernsehen beschäftigt. Da oben auf dem Dach noch eine voll funktionstüchtige alte Dachantenne (passiv) vorhanden war, habe ich mich Todesmutig auf das Dach begeben und diese ausgerichtet. Direkt am Fernseher angeschlossen habe ich einen Pegel von ca. 90%.
    Guter Dinge dachte ich mir, dann ab dafür in die Hausverteilung. Diese zieht sich zurzeit durch 6 Zimmer, wird jeweils durchgeschliffen. Im ganzen Haus sind schätzungsweise 50 m 120 db Kabel mit vierfacher Abschirmung verlegt, Antennendosen sind Axing BSD 4-14. Von der letzten Dose endet noch ein offenes Kabel im Keller.

    Koaxialkabel SD (50 m, 120 dB) | BAUHAUS
    Antennendose TV, UKW Axing BSD 4-14 Unterputz Durchgangsdose - conrad.de | 000280135

    Leider musste ich feststellen, das ich ab der 3. Dose kein ausreichendes Signal mehr habe. Anfangs waren noch die ganze Zeit Standbilder mittlerweile, nach mehrfachen aufmachen und testen, habe ich jetzt wie bei den nachfolgenden Dosen gar kein Signal mehr. Meine Idee war es nun einen Verstärker direkt hinter die Antenne zu klemmen, dafür hatte ich bei Ebay einen Billigen zum testen geschossen.

    König® Antennen Verstärker für DVB-T BK Kabel Signal Verstärker 25dB 40-862 MHz

    Ich dachte mit 25 db müsste ja wenigstens 1-2 Dosen mehr funktionieren, im besten Falle sogar alle. Leider Pustekuchen. Verstärker angeschlossen, auf allen Dosen kein Signal mehr. Verstärker ab, wieder normal an die Hausverteilung angeschlossen, erste Dose TV1 angeschlossen, funktioniert. An der zweiten Dose TV2 angeschlossen, funktionierte, dann testweise den Verstärker zwischen der zweiten Dose und TV2 angeschlossen, Signal weg....?!
    Was noch zu sagen wäre, der Verstärker ist regelbar, aber egal wie ich drehe, kein Effekt sichtbar. Mein erster Gedanke war dann, ok vielleicht ist der Verstärker kaputt. Von einigermaßen gutem Pegel auf 0 runter ergibt für mich keinen Sinn. Dass das Signal übersteuert wird und die Qualität leidet hätte ich nachvollziehen können, aber so....

    Langsam bin ich mit meiner Latein am Ende. Ich hoffe, hier treiben sich begnadete Hobbytechniker rum, die mir sagen können, ob ich überhaupt in der richtigen Richtung bei der Fehlersuche unterwegs bin. Mir ist bewusst, dass die Dosen nicht unbedingt die richtigen sind, aber ein Signal über mehr als 2 Dosen zu schleifen sollte dennoch machbar sein, oder nicht?! Lohnt es sich, nochmal nach einem anderen Verstärker umzuschauen und diesen gegebenenfalls zu testen?
    Da die Hausverteilung neu ist, gehe ich eigentlich nicht davon aus, dass dort etwas faul ist, ohne teures Equipment kann ich das aber leider auch nicht überprüfen.

    Freue mich über jede Hilfe

    Gruß ein verzweifelter Nicht-Fernsehgucker
     
  2. DVB-T2 HD

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    Wenn die Hausverkabelung neu ist und im Keller ein offenes Kabel endet, wird das wahrscheinlich eine Verkabelung für KabelTV gewesen sein. Dass da alle Anschlussdosen bei der insgesamt langen Kabelstrecke verwendet wurden, wäre aber auch schon falsch.

    Zuerst schau mal wierum die Durchgangsdosen angeschlossen sind. Da sind Pfeile an den Koaxkabelklemmen zur Kennzeichnung der durchgehenden Signalrichtung. Bei der vermuteten KabelTV-Installation wäre das die Richtung vom Keller aus durch das Haus nach oben. Da müsste man das Antennensignal bis in den Keller bzw. Bis zur Anschlussdose, deren Kabel im Keller endet, führen oder man müsste alle Anschlussdosen umklemmen, damit man die Signalrichtung von oben durch das Haus nach unten hat.
     
  3. HappyHippo

    HappyHippo Neuling

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    Kurzer Nachtrag: Der Verstärker schien wohl einen Wackelkontakt zu haben, habe ihn gerade eben zum Laufen gebracht. Er steckt nun zwischen Antenne und Hausverteilung. Die Dosen habe ich soweit alle schon umgeklemmt gehabt. Mittlerweile bekomme ich ein Signal bis zur 4. Dose. Dort ist Fernsehen aber quasi utopisch, zu starkes Rauschen. Ich habe den Verstärker auf volle 25 dB Verstärkung gesetzt und übersteuere somit die ersten beiden Dosen. Bei der 3. Dose habe ich einen großen Dämpfungsabfall, sprich ARD, ZDF sind kein Problem, aber PRO7 z.B. geht gar nicht. Der Unterschied im Pegel ist 92 auf 0-26 schwankend von der 2. Dose zur 3. bei dem Program Pro7. Ard ist mit einem Pegelunterschied von 95 zu 50 noch in Ordnung. Das scheint mir eine riesige Dämpfung für 10 m Kabel und 1-2 dB Durchgangsdämpfung. Lohnt es sich noch weiter Zeit zu investieren, eventuell nochmal aufs Dach zu gehen und ein paar dB mit der Antennenfeinabstimmung zu gewinnen? Gibt es vielleicht andere Antennendosen, die meinem Zweck mehr entgegenkommen?
     
  4. DVB-T2 HD

    DVB-T2 HD Gold Member

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    Gut, wenn die Signalrichtung durch umklemmen erstmal stimmt. Schlecht, denn je 10m Koaxkabel muss man mit ca. 3dB Signaldämpfung rechnen und die Dämpfung der Durchgangsdosen kommt ja auch noch hinzu, wie du schon richtig angemerkt hast.

    Ja, es gibt genau deshalb Durchgangsdosen mit verschiedenen Anschlussdämpfungen:

    BSD 04-22
    BSD 04-18
    BSD 04-14
    BSD 04-10
    BSD 04-07

    und die Einzeldose

    BSD 04-00

    Entsprechend der zunehmenden Kabellänge nimmt man dann Anscchlussdosen mit abnehmender Anschlussdämpfungen, um letztlich an allen Anschlüssen in etwa den selben Pegel zu erhalten. Also als erste Anschlussdose eine mit höherer Anschlussdampfung nehmen, wenn bei voller Verstarkung mit der bisherigen BSD 04-14 der Pegel zu hoch ist und danach Dosen mit abgestuft geringerer Anschlussdampfung.

    Welche Anschlussdämpfungen an welcher Stelle sinnvoll sind, kann man gut abschätzen, wenn man die einzelnen Längen der Koaxkabel zwischen den Dosen kennt.
     
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