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DVB-T - Läuft's immer noch nicht rund oder nur Propagandalügen der Kabel-Lobby?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Gummibaer, 25. März 2003.

  1. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
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    http://www.digitalfernsehen.de/News/1039445267?mid=n6144633082105

    In diesem Artikel steht, dass die Kabelbetreiber fordern, dass die Probleme mit DVB-T beseitigt werden.

    Beim lesen der Überschrift freute ich mich noch und dachte: super: jetzt machen mal ein wenig einflußreichere Leute als das unmündige Konsumvieh den verantwortlichen Klappstühlen Feuer unterm Arcsh und es wird dann doch bald einen VPS-Ersatz geben.

    Doch weit gefehlt: es wird im ersten Absatz über Probleme, die ich längst gelöst glaubte, wie stehenden Bildern, Klötzchen, verzerrten Zeitlupen (wodurch soll denn das eigentlich entstehen?), flaschen Seitenverhältnissen und nicht vorhandenem Stereo-Ton berichtet.

    Und die letzten 2/3 sind dann nur noch reine Kabelnetzbetreiber-Propaganda (wobei sie in einem Punkt wohl doch recht haben: wieso 2,5 Mio Broschüren für 150.000 Terrestrik-Nutzer verteilen - zumal man doch AFAIK sowieso per Laufschrift im analog-terrestrischen TV auf die Umstellung hingewiesen hat?

    So selbstherrlich, wie die da wieder tun, da könnte ich kotzen! Faseln was von "gewohnter Spitzenqualität im Kabel" (Der Matsch ist eher schlechter, als das was eine analoge Antenne in Sendernähe bringt) und tun so, als hätte man besser analog-terrestrisch beibehalten, weil DVB-T angeblich teurer wäre... naja, heutzutage darf man als Unternehmer wohl nicht mehr als 6-12 Monate vorausdenken. Haben die Kabelaffen in der Tat noch nie gemacht!

    DVB-T ist auf Dauer DEUTLICH kostengünstiger und das haben alle was von. Dass es bei der Einführung erstmal Zusatzkosten verursacht, sollte jedem klar sein.
     
  2. Cimba

    Cimba Senior Member

    Registriert seit:
    20. März 2002
    Beiträge:
    172
    Ort:
    Berlin
    Wer will schon in Sendernähe wohnen? Ansonsten ist das Kabel-Bild einwandfrei, wenn man sich denn mal um gute Hausverteiler und Antennendosen kümmert und nicht alles aus dem Bauhaus ranschleppt.

    Bei 3 Fernsehern und 3 Videorecordern ist das schon mal eine ordentliche Einstiegssumme, dann noch der Stromverbrauch der dann 6 DVB-T Kisten und die noch mehr rumliegenden Fernbedienungen. DVB-T ist BILLIG, nicht kostengünstig.
     
  3. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Kostengünstiger dürfte wohl der falsche Ausdruck sein. "Billiger" wäre da richtiger. Denn vom Preis-/Leistungsverhältnis ist Kabel auf keinen Fall schlechter, zumal man nicht für jeden Empfänger eine Zusatzbox in Höhe von 200 € benötigt.

    Was die Zusatzkosten anbetrifft der Hinweis, das derzeitig 95 % der Haushalte in der Bundesrepublik jeden Monat mit 0,85 Cent belastet werden, damit 5 % der Nutzer ihr wirtschaftlich unsinniges Spielzeug haben. Das ist ein Skandal!
     
  4. Pibrac

    Pibrac Junior Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    121
    Ort:
    Berlin
    @ Gummibär

    Hallo,

    ich bin mit meinem Empfang und der Bildqualität mehr als zufrieden. Die o.g. Probleme treten bei mir nicht auf. Die Bildqualität ist besser als bei den meisten Kabelanschlüssen, die ich zum Vergleich habe! breites_
     
  5. Finesse

    Finesse Senior Member

    Registriert seit:
    18. Dezember 2002
    Beiträge:
    404
    Ort:
    Konstanz
    Herr Neuert, wissen Sie was: Sie nerven! Sie können wohl nichts anderes als immer dieselbe Leier bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit herunterzulabern. Traurig traurig.

    Wenn das Kabel mal ein paar Dinge wie einen EPG bieten würde und auch anstatt diesen analogen Mist moderne Infrastruktur bieten würde dann könnte man über Kabel als Alternative reden.

    Und spätestens in 1 Jahr hat die Hälfte der neu hergestellten Fernseher einen DVB-C und -T-Empfänger eingebaut.

    Pascal
     
  6. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Herr Neuert, wissen Sie was: Sie nerven! Sie können wohl nichts anderes als immer dieselbe Leier bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit herunterzulabern. Traurig traurig.

    Und spätestens in 1 Jahr hat die Hälfte der neu hergestellten Fernseher einen DVB-C und -T-Empfänger eingebaut.

    Pascal [/QB][/QUOTE]

    Herr Finesse oder Pascal oder wie immer sie sich im fernen Konstanz schimpfen mögen. Sie sitzen weit ab vom Geschehen und haben keine Ahnung, aber reden so daher als wenn sie der Erfinder von DVB-T mit Wohnort in Berlin sind. Woher nehmen sie eigentlich ihre Erkenntnisse? Woher glauben sie zu wissen, dass in einem Jahr die Hälfte aller Fernsehgeräte DVB-C und T haben werden, wo bei 35 % Marktanteil dies noch nicht einmal bei SAT der Fall ist? Abenteurlicher und weltfremder geht es wohl nicht mehr.

    <small>[ 25. M&auml;rz 2003, 12:58: Beitrag editiert von: W. Neuert ]</small>
     
  7. BBC Canada

    BBC Canada Junior Member

    Registriert seit:
    24. März 2003
    Beiträge:
    49
    Ort:
    Berlin
    Kabel ist las letzte.
    Ich bin leider noch nie in den Genuss von DVB-C gekommen, aber wieso soll ich für Programme horrende Monatsbeiträge bezahlen, wenn ich über DVB-S alle kostenlos bekomme.

    Mein Ärger mit Kabel:
    - Zwangsverkabelung
    - miese Verderb-Programme wie NBC Europe oder HSE
    - schlechteres Bild als bei DVB-S, dafür kaum Klötzchen (das stimmt)
    - Abhängigkeit von Lust-und-Laune des Kabelanbieters (z.B. Freischaltung von Kabel Deutschland)
    - hohe monatliche Kosten für Kunden und TV Sender
    - Kabelfirmen verkaufen nur zu gerne ihre Kundendankenbank an die GEZ (Astra oder Eutelsat machen das nicht, wie auch ?)


    Was mich bei dem Artikel gewundert hat ? Seit wann kümmern sich die Kabelfirmen um die Belange Ihrer Kunden über eine schlechte Bildqualität.
    Noch eine Info: Bei der Umstellung zu DVB-T war wochenlang der ORB, SFB1 und die ARD hier in Berlin nur in miserabler Qualität (wie bei schlechten terr. analogen Antennenempfang) über Analog-Kabel zu empfangen.
     
  8. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    28.675
    Ort:
    Fränkische Schweiz / München
    Und was sagen die Steuer bzw. Gebührenzahler die die Kabelnetze in den 80ern mitfinanzieren durften, ohne das sie Kabel wollten ?
    Genau das Gleiche gilt nun für DAB, auch hier finanziert der Gebührenzahler, ohne das er gefragt wurde.
    MfG
    Terranus
     
  9. booob

    booob Junior Member

    Registriert seit:
    22. Februar 2003
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    Ort:
    Berlin
    Also die Rechnung war in meinem Fall ganz einfach:

    KABEL:
    40 Euro Kabelanschlußgebühr plus
    15 Euro pro Monat, also 180 Euro für ein Jahr
    20 Euro für Verlegen des Kabels auch ins Schlafzimmer (Material, Kabel, Weiche)
    ...macht...

    240 Euro für nur EIN Jahr.

    DVB-T:
    178 Euro digenius T4 Box
    19 Euro Funkübertrager für Fernsehsignale, damit ich auch im Schlafzimmer gucken kann
    2 Euro zusätzliches SCART-Kabel ... macht ...

    199 Euro. Für viele Jahre.

    Also: Bei DVB-T habe ich nach einem Jahr nicht nur weniger gezahlt, sondern habe danach auch noch die Box, die ja dann auch noch was wert ist.
    Und ich habe auch noch den Funkübertrager.

    Nach 5 Jahren habe ich dann so

    !!! 761 Euro !!! gespart !!!

    Gruß,
    booob
     
  10. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Das habe ich dir schon mehrfach erklärt, aber du scheinst in dieser Hinsicht etwas begriffsstutzig zu sein. Damals war die Telekom die "Deutsche Bundespost" und damit der Staat.

    Abgesehen davon: Wer soll denn den Gebührenzahler wie fragen. Etwa jedes mal analog der Bundestagswahl eine deutschlandweite Abstimmung? Das kann doch wohl kaum dein Ernst sein. Wozu gibt es eigentlich gewählte Vertreter? Damals war es der Postminister.
     

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