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DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von screecher135, 27. Februar 2012.

  1. screecher135

    screecher135 Neuling

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    Hallo,

    Wir sind gerade dabei, ein Haus mit 3-4 Wohnungen zu renovieren bzw. zu sanieren und dabei stellt sich die Frage, welche Empfangsart wir einrichten sollten. Der Elektriker ist davon ausgegangen, dass es Kabel gibt und hat daher schon Kabelanschlüsse bzw. Leitungen im ganzen Haus verlegt. Jetzt haben wir festgestellt, dass es in der Straße kein Kabel gibt. :mad: Er hat jetzt vorgeschlagen, DVB-T zu nehmen und auf dem Dach eine Antenne für alle Mieter zu installieren (wahrscheinlich weil er dann die Verkabelung weitgehend so lassen kann). Ich habe daran irgendwie Zweifel und wollte Euch deshalb fragen: Ist sowas für ein Mietshaus sinnvoll? Od er sollte man lieber eine Schüssel installieren?

    Vielen Dank für Eure Hilfe
     
  2. moonbeam72

    moonbeam72 Silber Member

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Es steigert sicher die Attraktivität deiner zu vermietenden Wohnungen wenn du Sat bieten kannst. Es reicht ja Astra 19°Ost! Ich würde DVB-S nehmen, grade weil DVB-T ja wirklich nur ein Grundangebot liefert, wo mancherorts nichtmal die Privaten dabei sind. Bildqualität ist auch noch besser!

    Wenn dein Elektriker das nicht hinbekommt, dann lass dich ruhig noch von wem anderen beraten. 3-4 Wohnungen mit Sat zu versorgen ist keine große Hexerei, grade wenn ihr sowieso umbaut (Leerverrohrungen!). Eine 90cm-Antenne, Multischalter etc und die Ausgaben machen sich rasch bezahlt ... :)

    Unter Umständen kann man die bestehenden Kabel auch so lassen. Wenn es halbwegs neue, gut geschirmte Kabel sind ist es völlig egal ob ein DVB-T, DVB-C oder DVB-S Signal durchrauscht. (Uralt-Kabel aus den 70ern würde ich aber so nicht lassen!!!)
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Februar 2012
  3. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

    Dann verrate doch auch welches Verteilsystem dieser antennentechnische "Könner" installiert hat.

    Baumnetzstrukturen sind von vorgestern und auch nach den Specs der Kabelnetzbetreiber eigene Wohnungszuleitungen gefordert. Bei Neuinstallationen sind auch wohnungsintern Sternleitungen anzustreben. Bis 3 Dosen in Reihe sind tolerierbar und auch eine Satelliten-Einspeisung per UniCable unproblematisch
    So alt kann die Bewohnerstruktur garnicht sein, dass selbst eine gute DVB-T-Versorgung mit vielen Privatsendern auf Dauer ausreicht.

    Nach DIN 18015 müssen übrigens Antennenkabel zugfähig in Leerrohr oder Kabelkanälen verlegt werden. Wenn dieser Spezialist die Kabel ohne schriftliche Bedenkenanmeldung nach VOB unter Putz gelegt hat, hat er ein noch knackigeres Problem als mit der unterlassenen Verfügbarkeitsprüfung für BK.
     
  4. KTS

    KTS Talk-König

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    Wenn möglich dann installiert eine Sat-Anlage. Ein echter Mehrwert.

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  5. freak_tom

    freak_tom Junior Member

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    DVB-T ist kein Ersatz für Kabelanschluss oder Satelitenempfang !

    Über DVB-T ist auch kein HD-Empfang möglich.

    Sollte dein Elektriker im Haus eine Einkabel-Installation ausgeführt haben - d.H. das Antennenkabel wird von Dose zu Dose durchgeschleift, so würde ich ihm hier die Abnahme verweigern !
    Diese Installationsart wird selbst von den Kabelnetzbetreibern als nicht mehr zeitgemäß betrachtet und nicht mehr vorgeschlagen.

    Von allen Antennendosen sollte ein separates Antennenkabel zu einer Verteileinheit im Haus gezogen werden.
    Bei Anschlüssen in Wohnzimmern empfiehlt es sich gleich 2 Leitungen zu verlegen.

    Wenn sich die Installation nicht mehr ändern lässt, dann kann man auch über ein Einkabelsystem Sat-Empfang betreiben. Hierfür gibt es Speziallösungen, die allerdings mit Einschränkungen verbunden sind.
     
  6. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    DVB-T ist auf jeden Fall unzureichend. Wenn kein Kabel bei euch verfügbar ist dann kommt nur Satellitenempfang in Frage.

    Man muss sich nur entscheiden ob man auf ZF Verteilung oder eine zentrale Umsetzeranlage setzt. Bei einem kleineren Objekt (bis 8 Anschlüsse) ist eine zentrale Umsetzung wohl nicht rentabel, darüber kann man überlegen.

    Wobei die Verteilung in jedem Fall Sterntopologie haben sollte.
     
  7. dvb-reiner

    dvb-reiner Senior Member

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Hallo zusammen,

    ich würde beides installieren. Mittels Multischalter kann man UKW, DAB+, DVB-T und SAT einspeisen. Ausserdem ist ein DVB-T Receiver in allen neuen Fernsehern eingebaut ein guter Radioempfang ist auch wünschenswert.

    mfG
     
  8. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Stimmt natürlich. Wenn schon die Satellitenantenne aufs Dach muss, dann ist es eigentlich kein Problem dort zusätzlich eine kleine Dachantenne und ggf. Verstärker für DVB-T mitzuinstallieren.
     
  9. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Wenn bei DVB-T die Privaten-Programme dabei sind, dann könnte das Programmangebot ausreichend sein, die Bildqualität ist besser als bei analogem Kabel-TV (übrigens nutzen ca. 75 % aller Kunden von Kabel Deutschland nur das analoge Angebot, wegen der dann aufgezwungenen Smart-Card und zusätzlicher Technik für DVB-C Empfang).

    Mit einem Programmangebot von z. B. 20 ... 25 diversen Programmen kann DVB-T in einem Mietshaus sinnvoll und ausreichend sein: Überallfernsehen.de in jedem modernen TV-Gerät ist bereits DVB-T integriert.

    SAT-TV ist der Königsweg, bezüglich Qualität und Programmvielfalt in Kombination mit relativ niedriger Kostenbelastung. Wenn ein Umbau auf Stern-Verkabelung schwierig sein sollte, dann noch dieser Thread:
    http://forum.digitalfernsehen.de/fo...einkabel-loesungen-fuer-sat-tv-und-dvb-t.html
     
  10. screecher135

    screecher135 Neuling

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    AW: DVB-T in Mietshaus sinnvoll?

    Hallo, vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten. Ich weiß nicht, ob der Elektriker diese Sternverkabelung gewählt hat oder die Kabel von Dose zu Dose verlegt hat, das muss ich jetzt noch einmal mit ihm klären. Ich werde versuchen, das ganze noch mit einer Sternverkabelung und Satellit hinzubekommen. Falls das nicht geht, hab ich noch folgende Idee: Mir ist aufgefallen, dass in den beiden Wohnzimmern der größeren (und wichtigeren) Wohnungen, die übereinander liegen, alte Leitungen aufs Dach zu zwei (uralten) Satellitenschüsseln gehen (also jedes Wohnzimmer hatte eine eigene Schüssel). Könnte man diese Leitungen weiter verwenden, sei es auch nur um die Wohnzimmer zu versorgen, und dort auf dem Dach evtl. eine neue Schüssel installieren? Dann würde ich die sonstige Verkabelung so belassen (DVB-T für alle anderen Zimmer + Satellit, wenn die Mieter es wollen in den Wohnzimmern). DVB-T umfasst bei uns die wichtigsten Programme (24 Sender). Dankeschön!
     

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