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DVB-T-Gegner gehen über Brüssel

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Wocker, 22. Mai 2003.

  1. Wocker

    Wocker Senior Member

    Registriert seit:
    23. Dezember 2002
    Beiträge:
    467
    Ort:
    Berlin
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    Neben dem ganzen Schlamassel mit der unkoordinierten DVB-T-Einführung
    bekommen der Bund und die MABB nun auch noch Ärger mit Brüssel:

    Siehe Artikel hier.

    Komisch ist nur, daß das anscheinend die privaten Kabelbetreiber angeleiert haben,
    weil (Zitat) "private Kabelnetzbetreiber dadurch von der Pleite bedroht wären".

    Wie war noch gleich eine Aussage von Kabelanbietern:
    "..wir haben seit der DVB-T-Einführung einen regen Zulauf von neuen Kunden beim Kabelanschluss...."


    Das sowas zur Pleite führen kann...?? winken

    <small>[ 29. Mai 2003, 01:11: Beitrag editiert von: TV.Berlin ]</small>
     
  2. doedel

    doedel Junior Member

    Registriert seit:
    28. Februar 2003
    Beiträge:
    67
    Ort:
    berlin
    Da haben die Kabelbetreiber jahrelang abkassiert,
    ohne wenigstens mal Internet per Kabel auf breiter
    Basis einzufühern. Außer höheren Gebühren nichts
    Neues. Nun sehen sie sich vor dem Ruin; und sie haben Recht.
    Warum sollte ich Jahr für Jahr 180 € Gebühr bezahlen, wenn ich für einen Jahresbeitrag eine
    DVD-T-Box plus aktive Antenne bekomme?
    Die Qualität sehr vieler Kabelanschlüsse läßt
    ohnehin zu wünschen übrig.
     
  3. P800

    P800 Platin Member

    Registriert seit:
    21. Juli 2001
    Beiträge:
    2.848
    Ort:
    Germany
    Würden die Kabelanbieter ein entsprechendes Niveau anbieten, und nicht immer nur über Kanalknappheit jammern, bräuchten sie sich keine Sorgen zu machen. Nur wer im Dornröschenschlaf liegt, und keine wirksamen Innovationen anbietet, könnte ein böses Erwachen erleben.
     
  4. Bender_21

    Bender_21 Silber Member

    Registriert seit:
    9. November 2002
    Beiträge:
    518
    Ort:
    Berlin
    Sollte Anga mit ihrem Verfahren in Brüssel Erfolg haben, dann "wäre DVB-T ein Auslaufmodell", noch bevor es in Nordrhein-Westfalen anlaufe, ist Anga-Hauptgeschäftsführer Peter Charissé überzeugt.

    pfff...

    ist ja wie wenn ich das rad erfinden würde und es mir von den anhängern der fraktion "stockkarren im sand schleifen" kaputtmachen lasse.

    die kabelbetreiber hatten doch lange genug zeit.

    seit welcher IFA ist DVB.T im gespräch?
    1997?

    das ist alles nur abzocke!
     
  5. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Nein, nicht "könnte", sondern sollte...!!!

    Als wenn DVB-T völlig überraschend aufgetaucht wäre... ich warte seit 1998 darauf, dass es ENDLICH hier in Hannover richtig losgeht.

    Wer als Kabelbetreiber nun von DVB-T überrascht wurde und nicht rechtzeitig (also so ca. seit 1996/97) gemütlich aufgerüstet hat, der hat eh' den falschen Job (gehabt)
     
  6. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    28.675
    Ort:
    Fränkische Schweiz / München
    Sie wussten wohl, dass es kommt, allerdings dachten sie nicht, dass es so erfolgreich laufen könnte. Sie haben die Bereitschaft der Kunden unterschätzt, anstatt der hohen Kabelgebühren lieber eine einmalige Investition in eine DVB-T Box zu tätigen.
    Diese Klage zeigt doch nur, wie wenig sie von ihrem eigenen Angebot überzeugt sind...
    und in NRW ist das Potential für DVB-T viel höher als in Berlin.
    MfG
    Terranus
     
  7. clabo

    clabo Neuling

    Registriert seit:
    28. Mai 2003
    Beiträge:
    16
    Ort:
    Berlin
    Im Zuge der sich wegen des DVB-t Projektes gegen die mabb von den Kabelnetzbetreibern betriebenen Kampagne möchte ich darauf hinweisen, dass auch sie sich, zwar nicht aus Gebühren und Steuern, sondern mit Geldern von Mietern finanzieren die den terrestrischen Empfang vorziehen, oder gar keinen Fernseher und kein Radio besitzen. Besonders deutlich wird das, wenn seitens des Vermieters ein Vertrag mit einer Kabelgesellschaft für alle Mieteinheiten besteht, der Mieter also überhaupt keine Wahlmöglichkeit hat, und die Kosten direkt auf die Miete umgelegt bekommt.
    Ich halte diese Form der Kostenverteilung für nicht zeitgemäß, da Vermietern und Kabelanbietern eine einfache Abrechnungsmöglichkeit (kein Anschluss ? analoge Grundversorgung ? analoge Vollversorgung ? digitale Wunschversorgung mit Kartenfreischaltung, ggf. sogar mit zu mietender DVB-c Box) zur Verfügung steht.
    (Das ist so, als würde ich den Grundbetrag eines analogen Telefons mit der Miete zahlen und hätte kein Recht auf einen Anbieterwechsel bei vom Vermieter ausgehandelten Leistungen und Preisen.)
     
  8. Asket

    Asket Senior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    450
    Ort:
    Berlin
    Sehr schön der Vergleich ! Und prinzipiell richtig !

    Cheers
     

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