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Durchgangsdosen und Unicable LNBs

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von MartinP, 9. April 2017.

  1. MartinP

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    Durchgangsdosen haben ja immer eine gewisse Auskoppeldämpfung. Wird das durch einen entsprechend höheren Pegel am Unicable-Augsgang der Unicable-LNBs kompensiert, oder hat der Unicable-Ausgang den gleichen Pegel, wie die Legacy-Ausgänge, und man muss ggfs. mit zu niedrigem Pegel rechnen, wenn z.b. 18 dB in den vier Durchgangsdosen verloren gehen?
     
  2. Dipol

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    Welcher Pegel aus einem LNB heraus kommt ist abhängig von:
    • EIRP des Satelliten
    • frequenzabhängigen Antennegewinn
    • Verstärkung des LNB
    • Schlechtwetterdämpfung
    Von einem DF-User mit 3.462 Beiträgen sollte man aber die Lesefähigkeit von Datenblättern erwarten dürfen. :rolleyes:

    Es gibt Unicable-Matritzen mit und ohne Konstant-Ausgangspegeln und selbst letztere können konstruktiv abweichen. Pegeltools werden von Herstellern wie z. B. von KATHREIN, TRIAX oder im Netzwelt-Forum angeboten.

    Beitrag nacheditiert
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. April 2017
  3. raceroad

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    Die Frage ist sehr allgemein formuliert und so pauschal sicher nicht zu beantworten:

    Inverto nennt für deren Unicable + Legacy-LNB mit 57 db für Unicable eine nur marginal höhere Verstärkung als die 55 db (jeweils "min"), die für Legacy oder etwa das Premium Quad genannt werden. Und ohne auf's db(µV) genau hingeschaut zu haben, konnte ich eine etwa gleich hohe Verstärkung auch sehen. Verstanden habe ich diese Auslegung nie so richtig, denn wie Du selbst angedeutet hast, wäre für Unicable wegen der dafür typischen Topographie des Netzes ein etwas höherer Ausgangspegel wünschenswert. Denn dämpfen kann man, wenn etwa nur ein Receiver an den Unicable-Port soll, leichter als verstärken.

    Zum Glück ist das Normpegelfenster Sat-ZF mit 47 .. 77 db(µV) recht groß, so dass niedrigere Pegel als die, die man typischerweise (Wobei das zugegeben sehr verallgemeinernd ist.) an einem Lagacy-Anschluss vorfindet, nicht gleich kritisch werden.

    Besser gefällt mir die Auslegung des DUR-line UK-102 mit einer für Unicable 8 db höheren Verstärkung (65 db vs. 57 db / Werte laut Vertreiber, von mir nicht verifiziert.).


    Entscheidend leichter wird die Planung erst mit einer von Dipol erwähnten Regelung des Ausgangspegels. Die klassischen 4er Unicable-LNBs bieten die aber nicht, die Angaben zu den neuen dCSS-LNBs sind widersprüchlich, und nach ext. Einkabelumsetzern, die teilweise AGC bieten, hast Du nicht gefragt.
     
  4. MartinP

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    Es geht um das Projekt eine Bekannten, der mich um Rat gefragt hat - er will nach der DVB-T Abschaltung auf SAT umsteigen. Der will im Erdgeschoss eine bestehende Stammleitungsverkabelung weiter nutzen. Er schon einen Quad-LNB gekauft, und will erstmal im Erdgeschoss auch nach meinem Einwurf, daß es dann Probleme mit dem gleichzeitigen Empfang an mehreren Plätzen geben wird, nur einen normalen Abgang auf alle Antennendosen dort verteilen, da er meint, daß eh nur ein Empfangsplatz genutzt wird...
    Ich hatte ihm gesagt, daß er diodenentkoppelte Durchgangsdosen kaufen soll, und er kam dann mit diesen hier an: ZA-TEC ZAT03.

    Sehr lückenhaftes Datenblatt:

    http://www.za-tec.de/fileadmin/user_upload/Produkte/Koaxialkabel/Produktdatenblaetter/ZAT03.pdf

    Die habe ich ihn direkt wieder umtauschen geschickt - 1,5 dB Auskoppeldämpfung bedeutet wohl Stichdose ...

    Aber angesichts der Dämpfung sind Durchgangsdosen vielleicht eh keine gute Idee.

    Könnte man eventuell Twin-Stichdosen nehmen, und eine der Zuleitungen in umgekehrter Richtung zur Weiterleitung an die nä. Dose verwenden?

    Die Kabelschlaufen an den nicht benutzten Dosen wären natürlich auch nicht gerade hübsch, aber zumindest käme an der genutzten Dose mehr Pegel an ...
     
  5. raceroad

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    Die höhere Auskoppeldämpfung von Durchgangsdosen ist doch gar kein prinzipielles Problem. Wenn man z.B. das UK 102 nimmt, ist auf Basis der Angaben an einer mittelgroßen Antenne ein Ausgangspegel SCR von rund 85 db(µV) zu erwarten. Zieht man 20 db für Dosen und Kabel ab, wobei man wissen müsste, um wie viele Dosen und welche Distanzen es geht, ist der an den Dosen abzugreifende Pegel noch mehr als ausreichend. Mehr als rund 53 db(µV) (= Normuntergrenze + 6 db Reserve) braucht man nicht, wenn nicht nach der Dose noch einmal gesplittet werden muss.

    Und wo sollte das wieder einzuspeisende Signal herkommen? Durchschleifen über einen Receiver geht nicht, ergo brauchte man extern einen Abzweiger. Dann kann man aber auch gleich den in einer Durchgangsdose nehmen.
     
  6. MartinP

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    Er meint, daß er nur eine der Dosen benötigt - deshalb auch nur einen der Abgänge eines normalen Quad-LNB als Einspeisung. Da ist natürlich deutlich weniger Pegelreserve vorhanden. Deshalb die Idee mit den Doppel-Stichdosen. Da wollte ich die unbenutzten Dosen mit einer außenliegenden kleinen Kabelbrücke zur Schließung der Verbindung zur ggfs. weiter hinten liegenden benutzten Dose verwenden.
    Wenn dann mal wieder die Möbel im Wohnzimmer umgestellt werden, kann man relativ einfach eine andere Antennendose aktivieren...

    Aber wahrscheinlich ist die sicherste Variante, nur eine Stichdose zu setzen, die anderen Dosen auszubauen, und die Kabelstummel intern zu brücken. Dadurch würde es natürlich etwas mühsamer, den Fernseher umzustellen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. April 2017
  7. raceroad

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    Ich verstehe das scheinbar erst jetzt: Du fragtest zwar nach der Verstärkung von Unicable-LNBs, aber geplant war das, obwohl es mehrere Dosen gibt, nie. Auch das Quad kann grundsätzlich mehrere Dosen versorgen. So verstärkt das Inverto-Unicable-LNB wie erwähnt kaum höher als deren Quad. Und wenn man tatsächlich nur einen Anschluss braucht, kann man dafür eine Stichdose vorsehen. Wenn man dann statt Kabelschlaufen an den vorgelagerten Stellen Durchgangsdosen verbaut, ist deren Zusatzdämpfung unkritisch. Ein Verbinder kostet auch etwas Pegel, und eine Doppel-Stichdose, also eine Twindose, wäre ebenfalls nicht effektiver. Wenn man eine Durchgangsdose garantiert nicht nutzen möchte, gibt es mit der UD2420ST eine mit nur 1 db Durchgangsdämpfung.


    Aber wäre es mittelfristig nicht besser, auf Unicale zu gehen? Selbst wenn nur eine Empfangsstelle genutzt werden soll: Viele Fernseher haben heute bereits zwei Tuner intus.
     
  8. MartinP

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    Unicable hatte ich auch im Hinterkopf, und wollte durch die diodenentkoppelten Durchgangsdosen diese Option für die Zukunft leichter realisierbar machen.

    Die Idee statt Brücken Durchgangsdosen in die nicht benutzten Antennendosenplätze einzubauen ist bestechend...
     
  9. raceroad

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    Das mit der UD2420ST war meinerseits aber primär ein Alternativvorschlag dazu, die vorgelagerten Dosen zu brücken. Denn wenn man nicht über Durchgangsdosen geht, hat man Kabelschlaufen vor den UP-Doesn hängen, und / oder man muss mit fragwürdigen F-Doppelkuppplungen in U-Form arbeiten und den Kabeln Gewalt antun (Biegeradius).

    Selbst mit Quad würde ich eine auch für Unicable geeignete Installation mir nutzbaren Durchgangsdosen (= niedrigere Auskoppeldämpfung, auch wenn dadurch die Durchgangsdämpfung steigt) und einer echten Enddose am Ende vorziehen.

    Werde doch einmal konkreter: Wie weit ist es von der Antenne (Größe) bis zur ersten, zweiten, … letzten Dose?
     
  10. MartinP

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    Um den Besuch beim Kumpel habe ich mich bisher erfolgreich gedrückt - danach habe ich immer solche Kopfschmerzen von seinen Rum-Spezialitäten, die er immer nach getaner Arbeit kredenzt ;-)
     

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