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DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von johut, 12. September 2005.

  1. johut

    johut Senior Member

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    Hallo nachdem nun auch beschlossen wurde den UKW-Bereich zu digitalisieren (DRM 120) wird DAB kaum noch eine Chance haben. Zum ersten sind die Geräte zu teuer und kaum zu bekommen, zum zweiten ist die topograhische Verbreitung besonders im L-Band zu schlecht. Für den stationären Bereich wird sich wohl DVB-T, -S und C durchsetzen für den mobilen DRM, wobei DRM auch für den stationären Bereich interessant wird. Glaube nicht das DAB noch ne Chance hat.
     
  2. BabuNiki

    BabuNiki Senior Member

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    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    DRM und DAB müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen. In einer gemeinsamen Presseerklärung vom 5. März wird angekündigt, dass die beiden Organisationen künftig zusammenarbeiten werden.

    P. S. Zu dem gebetsmühlenartigen Totsagen von DAB kann ich nur sagen:
    :p G_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_ä_h_n_! :p

    BabuNiki
     
  3. StefanG

    StefanG Wasserfall

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    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Ich sage denoch: So wird es kommen, Meldung ist also schon Ok.
     
  4. Hallenser1

    Hallenser1 Board Ikone

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    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Schaut Euch mal DRM mit den niedrigen Datenraten an und überlegt nochmal was Ihr hier vom Stapel lasst !! Und DVB-t mobil ist ja auch noch nicht das gelbe vom Ei .
     
  5. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Das sind doch Firmenwerbungen. Wo ist eigentlich Mr. DMB aka Smartie?
     
  6. johut

    johut Senior Member

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    Trier
    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    DRM hat flexible Datenraten. Hinzu kommt das DAB ein Frequenzvernichter ist! Außer einem Kanal (12) im VHF-Band und dem L-Band (max. 2 Kanäle pro Region) ist gar nicht mehr möglich, weil nicht ausreichend Frequenzen hierfür bereitstehen. Somit sind maximal bundesweit 3 Pakete mit je 4 bis 5 Programmen möglich, wobei eine lückenlose L-Band-Versorgung wirtschaftlich untragbar ist. Man bräuchte unheimlich viele Sendestationen. Bei DRM-120 hingegen reicht im UKW oder FM-Band ein Abstand zwischen den Programmen von 0,1 Mhz aus. Außerdem ist der DRM-Standart weltweit. Bei DAB haben der amerikanische und asiatische Kontinennt frühzeitig mit Recht abgewunken.
     
  7. Miss Piggy

    Miss Piggy Junior Member

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    an der schönen Kinz'
    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    So kann man dies aber nicht sagen. Das ganze Band III kann bei richtiger Koordination verwendet werden. Leider hat Deutschland bei der Koordinierungskonferenz zu selten die Hand gehoben. Sonst könnten man hier heute mehr als nur K12 mit seinen vier Blöcken und das L-Band bestücken. Man beachte mal das Beispiel der Schweiz. Da hat dieses kleine Land gleich 2 Kanäle beantragt - und auch bekommen.

    Das, mein lieber Freund, hat aber weniger mit der DAB-Technologie zu tun, als unsinnigen Entscheidungen der Politiker, sprich Landesmedienanstalten, von denen jede ihr eigenes Züglein fahren will. Die Politiker sind es, die den siegeszug von DAB bislang be- und stellenweise ganz verhindert haben. Würde es da mehr landesweite Ensembles geben, hätte DAB heute eine grössere Akzeptanz beim 08/15-Hörer. Und mit Verlaub gesagt hat auch die Autoindustrie gepennt, indem sie viel zu lange damit gewartet hat, DAB-taugliche Geräte in den Neuwagen einzubauen.

    Das ist wohl richtig, nur darf man auch nicht ausser Acht lassen, das DRM erst ein Medium für Freak ist und sich diese Technologie erst noch am Markt behaupten muss. DRM-120 ist entgegen deiner Behauptung immer noch im Experimentierstadium. Da sind noch keine Standards definiert, wie das bei DAB der Fall ist. DAB wäre ausbaufähig, wenn der Markt und die Politik am gleichen Strang ziehen würden, auch bekannt unter dem Begriff: "Henne-Ei-Problem".

    Gruss, Miss Piggy
     
  8. johut

    johut Senior Member

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    Ort:
    Trier
    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Ist zwar Richtig das DRM 120 noch im Experimentierstadium ist, aber der Weg dessen ist klar abzusehen. Weitere VHF-Kanäle wird es aber für DAB nicht geben, da diese wenigen noch zur Verfügung stehenden für DVB-T benötigt werden, in dessen Paketen man mehr unter bekommt. (mind. 4 TV-Programme und 6 bis 7 Radios, je nach Belegung, wenn man MPEG 4 verwendet sogar doppelt so viele). Der DAB-Standart ist einfach zu alt. Würde man einen moderneren Komprimierstandart nehmen (MPEG 4 oder gar DIVX) säh es wohl besser aus. Aber du musst doch zugeben dass nur 4 Radioprogramme in einem Paket so einen Aufwand nicht lohnen. Bei uns in Rheinland-Pfalz u. a. anderen Bundesländern sind die Privatsender deshalb schon ausgestiegen und haben die DAB-Verbreitung eingestellt. Berlin geht schon weiter und verbreitet wie dir wohl bekannt sein dürfte schon 32 Radios experimentierweise für ein Jahr auf DVB-T. Außerdem haben die ersten DRM-Tests in Deutschland begonnen.
     
  9. Hallenser1

    Hallenser1 Board Ikone

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    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Sunshine Live ist kein Privatsender ??
    Warum braucht DAB mehr "Platz" als DVB-T Radio,ganz einfach wegen des Fehlerschutzes um auch mobil in höheren Geschwindigkeiten zu funktionieren !
    Probiert mal DVB-T Radio mobil im Auto und dann reden wir weiter . Stationär mag DVB-T radio ja ok sein,aber ich will meinen Lieblingsradiosender auch auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten ohne Aussetzer hören können und das kann derzeit nur DAB !
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. September 2005
  10. johut

    johut Senior Member

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    237
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    Trier
    AW: DRM und DVB-T werden gewinnen, DAB ohne Chance!

    Sunshine Live ist die einzige Ausnahme hängt vertragstechnisch zusammen. Allerdings nicht mehr lange. Das L-Band wird hier Ende des Jahres abgeschaltet, da von den Sendern kein Interesse vorhanden ist. Dann bleiben einzig noch der SWR und die beiden Programme des Deutschlandradios bzw. Deutschlandfunk übrig. Wohl nicht sehr attraktiv.
     

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