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DRM-Fragen

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von PCR, 21. August 2003.

  1. PCR

    PCR Senior Member

    Registriert seit:
    14. Juni 2003
    Beiträge:
    346
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    D
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    Fortsetzung des Threads DVB-T Fragen aus dem DVB-T Forum.

    Hi Doctor Daemon, bin in einigen Details mal wieder etwas anderer Auffassung winken

    In diesem Punkt bin ich auch deiner Meinung. Es geht in der Serienproduktion bestimmt sogar mit weniger als mit 40 Bauteilen, wie in dem Beispiel. Allerdings ist bei den Filtereigenschaften des Empfansteils auch eher auf Qualität statt auf Quantitiät zu achten. Der verwendete Quarzfilter in dem Beispiel scheint mir in der Tat auch etwas zu schmal, wenn man zum Vergleich die Maske des DRM-Signals darüber legt.

    Ist glaube ich ein Widerspruch, oder habe ich ein Verständnissproblem? Kann aber bestätigen, dass selbst bei guten Receivern (AOR7030, R&S EK070) Nachbarkanalstörungen von +/- 5KHz tötlich sind. Die meisten DRM-Sendungen momentan sind ja ohne Q zu empfangen. Zeitweise war aber die 15440 KHz aus Sines durch die IBB gestört und der Empfang in Deutschland war stark gestört.Insbesondere fällt auf, dass Q-5KHz die Synchronisation für lange Zeit ausser Tritt bringt, da der FAC mit den Service Informationen gestört wird. Dieser liegt auf einem Träger unterhalb des Mittenträgers und ist eigentlich sehr robust, da mit 4QAM moduliert.

    Theoretisch kann jeder dort Senden wo er Lust hat. Auch wenn die meisten Broadcaster an den Konferenzen teilnehmen, so haben die Vereinbarungen meistens keinen langen Bestand. Abgesehen von einigen Stammfrequenzen (z.B.: 6075 KHz -DW) sind die meisten koordinierten Frequenzen irgendwann innerhalb des Halbjahres durch Q oder Gleichkanal A3E gestört. Insbesondere zeigt die IBB (VOA, RFE, RFA, usw.) sehr wenig Rücksicht. Über DRM-Sonderbereiche innerhalb der Bänder wurde auf der letzten WRC gesprochen, jedoch erstmal ohne Resultat.

    Für moderne Sender ist das kein Problem. Für viele ältere Sender ist eine DRM-Aufrüstung aber nicht möglich.

    Auf der letzten IFA konnte man bspw. mit einem Telekom-Fahrzeug den mobilen DRM-Empfang testen. Der Schutz gegen Doppler bei hohen Geschwindigkeiten erkauft man sich aber normalerweise mit weniger Nutzdatenrate. Bei der IFA hat man einen nahegelegenen MW-Sender genutzt, der natürlich super zu empfangen war. Es ist halt immer alles ein Kompromiss. CD-Klang, ein robuster Weitempfang und mobiler Empfang bei höheren Geschwindigkeiten ist nicht möglich. Von daher halte ich die eingesetzte Spezifikation von DAB für die beste Möglichkeit des mobilen Radioempfangs in CD-Qualität. Für den lokal Funk gibt es ja auch noch das L-Band.

    Grüsse PCR
     
  2. Doctor Daemon

    Doctor Daemon Senior Member

    Registriert seit:
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    352
    Ort:
    Gifhorn
    Ich meinte eigentlich das man die Sendefrequenzen ein paar Kilohertz rauf oder runter schiebt... Ich denke mal nicht das unsere Lieblingsradioprediger wie Dr. Gene Scott und Brother Stair plötzlich anfangen werden die Vorzüge von DRM zu predigen läc Zumaldenen wohl auch ein wenig das Geld fehlen dürfte.

    Ich denke mal ein Quarzfilter ist einfach zuviel des Guten, da tut´s auch eine LC Kombination, obwohl das dann wieder ein Bauteil mehr wäre läc

    Bei 5kHz Abstand von der Mittenfrequenz macht der analog Träger das halbe DRM Signal platt, von daher ist daß nicht verwunderlich daß dann nichts mehr geht. Liegt der analog Träger aber in mittig auf dem DRM Signal, so scheint er nicht weiter zu stören, meist gewinnt dann der DRM Träger (Schön nachts zu beobachten bei Sackville vs Radio Budapest)

    ps: Höre grad Radio Sawa auf 9855 kHz, kommt heute sehr gut rein.
     
  3. PCR

    PCR Senior Member

    Registriert seit:
    14. Juni 2003
    Beiträge:
    346
    Ort:
    D
    Wenn es möglich ist noch einen ungestörten Kanal mit +/-5Khz zu finden, dann ist dies die beste Lösung um Störungen aus dem Weg zu gehen. Aber gerade in beliebten Bändern ist dies bekannterweise sehr schwierig.

    Was ganz klar eine stärke von DRM ist, ist die Demodluationsfähigkeit von sehr schwachen Signalen. Morgens zwischen 06:00 und 10:00 MESZ kann man beispielsweise die DW aus Trincomallee auf 21675 KHz empfangen. Im HF-Spektrum ist das DRM-Signal nicht zu erkennen, aber trotzdem ist es demodulierbar. Gesendet wird allerdings auch in einem robusten Mode. Analoger Empfang wäre nicht möglich.

    Grüsse PCR
     

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