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DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

Dieses Thema im Forum "HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) und Co..." wurde erstellt von digen123, 19. März 2005.

  1. digen123

    digen123 Gold Member

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    Sendezeit: 19.03.2005 17:16
    Autor: Oberhäuser, Notker
    Programm: Deutschlandfunk
    Sendung: Markt und Medien
    Länge: 03:59 Minuten

    mp3:"MHP - Wo geht die Reise hin"
     
  2. josquin

    josquin Senior Member

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    Beiträge:
    450
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    Ein schlampig recherchierter Beitrag, der gravierendste Fehler:

    In England ist MHP eben nicht bemerkenswert erfolgreich, schon gar nicht zum Wetten. Das ist alles mit OpenTV realisiert (und einer einheitlichen Box von Pace).
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2005
  3. Joachim Wahl

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    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    Sehr interessanter Beitrag, dies zeigt mir mal wieder digitales Fernsehen steckt in Deutschland nach wie vor in den Kinderschuhen und schon wollen manche HDTV oder MHP einführen, obwohl noch nicht mal bis zu 50% der in Deutschland lebende Personen einen digitalen Anschluss haben und manche Personen auch noch digitales TV gleich PayTV setzen und leider dann lieber auf digitales TV verzichten.
    Was macht der Fachhandel teilweise, er verstärkt diesen Eindruck das digitales TV gleich PayTV ist, habe ich jetzt schon mehrfach im Fachhandel persönlich leider miterleben müssen.

    Gruss

    Joachim Wahl
     
  4. dma

    dma Junior Member

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    berlin
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    in england wird btw. auch MHEG sehr stark eingesetzt.
     
  5. josquin

    josquin Senior Member

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    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    Das ist ein absolut sinnvoller Ansatz, den Videotext zu ersetzen, aber Interaktivität läßt sich damit nicht realisieren. MHEG ist XML-basiert, das ist ein Darstellungsstandard ähnlich HTML
     
  6. dma

    dma Junior Member

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    berlin
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    stimmt nicht ganz. MHEG-5 hat ein eigenes format das in ASN.1 codierung
    daher kommt. MHEG-6 applikationen wiederum lassen sich wie ein JAVA applet
    in HTML einbetten. eine XML-notation wird in MHEG-8 spezifiziert.
    allerdings wird in UK in erster linie auf MHEG-5 gemacht.

    die frage ist auch, wie sich interaktivität definiert. ob mit oder ohne rückkanal.
     
  7. josquin

    josquin Senior Member

    Registriert seit:
    5. Dezember 2004
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    450
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    Applikationen lassen sich sogar mit MHEG5 realisieren, aber eben ohne Rückkanal. Richtig interaktiv ist das meiner Ansicht nach nicht, darüber ließe sich trefflich streiten ;)
    Irgendwo läuft bei den öR eine Kindersendung, wo man per Videotext und den Farbtasten mitspielen kann. So gesehen ist das dann auch interaktiv.

    Ich würde es eher als aktiv bezeichnen, das Prefix "inter" deutet ja irgendwie auf eine Gegenstelle hin.
     
  8. dma

    dma Junior Member

    Registriert seit:
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    berlin
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    das präfix ist natürlich wegen des "inter"-net nun ein wenig vorbelastet und
    impliziert für dich die notwendigkeit einer entfernten 'gegenstelle', aber was wäre denn dann diese gegenstelle ? auch nur ein stück software, also im prinzip nichts anderes als eine applikation, die auf benutzereingaben reagiert, nur eben an einem anderen ort.

    und eben die möglichkeit einer einflussnahme des users macht IMHO die
    interaktivität aus.

    ich würde da eher in eine andere richtung blicken und interaktivität in bezug
    auf einflussnahme auf das laufende programm hinterfragen.
    wo bleiben denn die soaps wo der user bestimmen kann wie es weitergeht ?
    für sowas wäre MHP nämlich wie geschaffen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2005
  9. josquin

    josquin Senior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    450
    AW: DLF:"MHP - Wo geht die Reise hin"

    Exakt. Sobald die Aktivität des Zuschauers am Bildschirm mehr bewirkt als die Anzeige eines Punktestandes, würde ich von Interaktivität sprechen. Dein Beispiel ist typisch.
    Es gab in den 70ern ein Quiz, da konnte man ein Kandidatenpärchen mit gut bewerten, indem man möglichst viele elektrische Verbraucher eingeschaltet hat. Im E-Werk saß dann ein Mann vom Sender und hat an der großen Anzeigetafel abgelesen, welcher Kandidat mehr Megawatt bekommen hat.
    Das war vor der 1. Ölkrise ;) , ich kann mich noch erinnern, wie mein Vater zu Beginn der Sendung den elektrischen Heizlüfter (2kW) neben das Sofa gestellt hat, unser interaktives (wenngleich rudimentäres) Terminal a la 1970.
     

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