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Disput zwischen TV-Sendern und Kabelanbietern

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von vinyl, 6. Februar 2005.

  1. vinyl

    vinyl Gold Member

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    1. Juli 2002
    Beiträge:
    1.395
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    Pforzheim / BW
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    Ahoi,

    über den Disput zwischen deutschen Kabelbetreibern und den TV-Sendern bzgl. der digitalen Einspeisung der Programme sind die meisten hier ja hinreichend informiert. Aber in den USA sieht es anscheinend ganz ähnlich aus - allerdings in Bezug auf HDTV:

    http://www.baltimoresun.com/business/bal-te.bz.hdtv28jan28,1,351877.story

    Somit wird der Superbowl in den Staaten auch nicht von jedem in HDTV gesehen werden können - auch wenn man Kabel und einen HDTV-Empfänger hat.

    Viele Grüße.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Februar 2005
  2. TEN

    TEN Senior Member

    Registriert seit:
    12. Oktober 2004
    Beiträge:
    368
    USA: Disput zwischen TV-Sendern und Kabelanbietern

    Der Artikel ist leider "verriegelt", aber die Rechtslage in den USA bietet, wie auch hier ein Blick ins einschlägige US-Bundesgesetz 17 U.S.C. § 111 erweist, (wenn die Kabelweitersendung nicht ohnehin frei ist) ebenfalls eine Zwangslizenz. Diese ist für die Kabelgesellschaften sogar gesetzlich noch günstiger "gedeckelt" als hierzulande, nämlich bereits bei einem Maximum von 1% des Bruttoumsatzes (Limitations on exclusive rights: Secondary transmissions ... Statutory License for Secondary Transmissions by Cable Systems), während in Deutschland (genaugenommen in der Schweiz, denn diese als Schreckgespenst bzw. Anhaltspunkt für das Höchstmaß herumgeisternde Zahl stammt von der Eidgenössischen Schiedskommission) theoretisch bis zu 10% für möglich gehalten werden.
    D.h. daß die Kabelgesellschaften sich nicht gegenüber den deutschen Privatsendern durchsetzen, läßt sich noch nicht einmal mit Hypothesen über mögliche Vorgaben amerikanischer Investoren erklären, denn dort läuft es in Wahrheit ebenfalls nicht anders als in Europa.
    Die Qualität amerikanischer FTA-Inhalte ist ein anderes Kapitel (und gegen Pay-TV sprechen für deutsche Kabelgesellschaften zudem wegen der anderen Vergütungsberechnung auch gute finanzielle Gründe) - aber dazu, was aus dem momentan im Kabel verfügbaren Teil der deutschen Senderlandschaft geworden ist, hat sich ja die Neue Württembergische Zeitung gerade deutlich ausgelassen... :(
     
  3. vinyl

    vinyl Gold Member

    Registriert seit:
    1. Juli 2002
    Beiträge:
    1.395
    Ort:
    Pforzheim / BW
    AW: Disput zwischen TV-Sendern und Kabelanbietern

    Hab den Link gerade mal geändert - jetzt kann man ihn auch so lesen.
     
  4. TEN

    TEN Senior Member

    Registriert seit:
    12. Oktober 2004
    Beiträge:
    368
    USA: Disput zwischen TV-Sendern und Kabelanbietern

    Selbe Lösungsmöglichkeit wie bei uns: Kabel gegenüber den Kunden nur pauschal abrechnen (einheitiche Monatsgebühr, keine Verschlüsselung, keine Fragmentierung in Pakete), gesetzliche Zwangslizenz in Anspruch nehmen: anbieten und einspeisen!

    Ist eigentlich auf keiner Seite des großen Teichs kompliziert:
    Mit einem so einfachen Ansatz kommt der Zuschauer "FTA" zu seinem Programm, und Kabelgesellschaften, Sender und Werbeindustrie zu wirtschaftlichem Erfolg.
    Wo niemand "abzocken" will, will auch kein anderer einen Teil des "Abgezockten" wieder für sich "abschöpfen"... (echte Einnahmequellen gibt es genug - es erzähle uns doch bitte keiner, TV-Werbespots und Breitbandkabel-Internet seien in den USA weniger lukrativ!)
     

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