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Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

Dieses Thema im Forum "HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) und Co..." wurde erstellt von Jan_T, 11. Mai 2008.

  1. Jan_T

    Jan_T Neuling

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    Hallo,

    ich schreibe meine Diplomarbeit über interaktives Fernsehen an der TU Ilmenau und zwar geht es um die Bestimmung eines optimalen Endgerätes für interaktives Teleshopping. Die Arbeit ist keine kommerzielle Studie sondern dient nur wissenschaftlichen Zwecken, findet also auch nicht in Kooperation mit irgendeinem Unternehmen statt.

    Ich wäre euch deshalb sehr dankbar, wenn Ihr euch 10-15 Minuten Zeit nehmen könntet, um mich bei meiner Diplomarbeit etwas zu unterstützen. Vielen Dank schon mal!

    Zur Umfrage geht es hier:

    - beendet -

    VG Jan


    P.S. Da die Umfrage an alle Bevölkerungsgruppen gerichtet ist, habe ich versucht, einen Kompromiss in der Komplexität der Darstellung und Texte zu finden. Die meisten in diesem Forum werden die kurzen und einfachen Erklärungstexte zu interaktivem Fernsehen wohl kaum brauchen ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2008
  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Bis jetzt haben sich keine interaktiven Endgeräte durchgesetzt.
    Sind bisher alle auf dem Müll gelandet.
     
  3. josquin

    josquin Senior Member

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Die Umfrage krankt, wie vermutlich alle bisherigen Umfragen zu dem Thema, an einer fehlenden Frage, die am Besten gleich zu Beginn auftauchen sollte:

    - Wären sie an einer interaktiven Einkaufsmöglichkeit (bzw. an Interaktivität allgemein) interessiert?

    Was soll ich denn auf eine Frage antworten, ob mir einmalige Anschaffungskosten oder monatliche Gebühren lieber sind, wenn ich von dem Zeugs verschont sein möchte und erst recht nicht bereit bin dafür auch noch zu zahlen?

    Sorry, das ist ein Loser-Thema, und so wie es aufgebaut ist, erst recht. Warum fallen immer wieder irgendwelche armen Würstchen auf die Hirnfürze ihrer Professoren herein, die es sich in ihrem Elfenbeinturm gemütlich eingerichtet haben?

    Wieviele interaktive Systeme brauchen wir denn noch, nach OpenTV, MHP, Betty und Blucom?
    Begreift denn niemand, daß maximal 10% aller Zuschauer bereit sind, überhaupt irgendetwas interaktives zu tun, und von denen wiederum höchsten 10%, dafür auch noch zu löhnen?

    Ich faß es einfach nicht. Fragen über Fragen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2008
  4. Jan_T

    Jan_T Neuling

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Deswegen ja auch die Studie ;-) [Blucom & MHP halten sich ja noch wacker und im Grunde genommen ist auch das gute alte Festnetztelefon ein interaktives Endgerät!!]

    @Josquin: Kurz zum Verständnis, ich halte mich auch für ein armes Würstchen, aber eher weil ich eine DA schreiben muss und nicht bzgl. des Themas. Fakt ist, dass (so wie ich es bisher bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen erlebt habe) die wirtschaftliche Relevanz nicht wichtig ist sondern nur der wissenschaftliche Anspruch. D.h. unabhängig, ob jemand das Thema für wirtschaftlich relevant hält (ich persönlich auch net), wäre es trotzdem nett, wenn ihr für die Wissenschaft bzw. meine DA möglichst objektiv dran teilnehmt. Und die Frage, ob man so ein Gerät kaufen möchte ist nicht Thema meiner DA. Ich gehe davon aus (es funzt ja auch in anderen Ländern bzw. bei uns über Telefon) und bin an den Eigenschaften eines interaktiven Gerätes interessiert. Vielleicht kommt ja auch raus, dass Telefon/Handy bisher völlg ausreichen!
     
  5. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Die Art der Frage ist für mich etwas unsinnig, denn wenn alle anderen Merkmale gleich sind, dann ist das einzige Merkmal in dem sie sich unterscheiden IMMER das wichtigste. Daher macht diese Art der Fragenstellung für mich irgenwie keinen Sinn.

    EDIT: Ja, und bei mir ist auch dann mit der Umfrage Schluss wenn ich zwischen 5-10 und 10 Euro pro Monat wählen darf. Ist für mich beides inakzeptabel, ich kreuze nichts an, Umfrage bei 52% vorbei, schade...

    Gruß
    emtewe
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2008
  6. Jan_T

    Jan_T Neuling

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Also ab Seite 3 (nach den Textseiten) fängt die adaptive Conjoint-Analyse an. Dabei werden am Anfang die Wichtigkeiten der Merkmale erhoben, um die Spannweite der jeweiligen Attributsausprägungen zu bestimmen (die dann in die Produktbewertungen miteinfließen - diese werden auf Basis der Wichtigkeiten und deinem Antwortverhalten vom System automatisch erstellt). Wenn z.B. der Preis eines Produkts in der Realität nur gering variiert, dann kann man annehmen, dass der Preis nicht so wichtig ist.

    Zu deiner Frage: Ist klar, dass das Merkmal wichtig ist, wenn alle anderen gleich sind, aber die Frage ist eben wie wichtig. Bsp.: Du willst ein Auto kaufen, weil du gerne viel reist, dann ist es dir vielleicht relativ weniger wichtig, ob das Auto nun schwarze oder graue Felgen hat, aber der Unterschied beim Treibstoff (Benzin vs. Diesel) ist dir sehr wichtig (wobei immer alle anderen Faktoren identisch sind).

    EDIT: Bzgl. deines Edits (kann man das so sagen? :)): Es geht hierbei nur um die Vorziehenswürdigkeit der Alternativen. Das System errechnet später aus allen deinen Angaben deine wichtigsten Nutzenmerkmale. Also die einzige Frage oder ob das Gerät kaufrelevant ist, ist egal, sondern wichtig nur, welches Gerät du eher kaufen würdest. Wenn du dies immer anhand z.B. der Kosten ausmachst, dann kommt nachher bei dir raus, dass der Kostenaspekt bei deinem optimalen Gerät sehr wichtig ist (wäre nett, wenn du noch zu Ende machen könntest, hast ja schon fast alles geschafft :) - Sytem merkt sich den Status, sofern nicht alle Cookies gelöscht).

    VG Jan
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2008
  7. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Habs mal beendet, sehe meine Einstellung dazu in der Fragestellung aber nicht vertreten. Ich will es mal so sagen, unter interaktivem Fernsehen sehe ich für mich als Verbraucher deutlich weniger Vorteile, als für den Anbieter, und somit soll der auch die vollen Kosten tragen. Ich bin nicht bereit auch nur einen Cent dafür auszugeben, weder einmalig, noch monatlich.
    Wenn mir jemand interaktives Fernsehen andrehen möchte, dann muss die Hardware dafür vollkommen kostenfrei verfügbar sein, und selbstverständlich einfach anzuschliessen und einfach zu bedienen.
    Im Supermarkt zahle ich schliesslich auch keinen Eintritt um Geld ausgeben zu dürfen, oder?

    Gruß
    emtewe
     
  8. Jan_T

    Jan_T Neuling

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    10
    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Das kommt natürlich ganz auf die Anwendung an. Die BBC z.B. produziert sehr aufwendige & kreative iTV-Projekte, so dass der Nutzen eher beim Nutzer liegt. Ebenso was z.B. redaktionelle Zusatzinfos angeht. Bei Wetten, Teleshopping & Co. sieht das natürlich anders aus, wobei ich nicht sagen würde, dass der Nutzer gar keinen Vorteil hat. Beispielsweise könnte die Bequemlichkeit gesteigert werden oder dir würden mehr Informationen präsentiert. Inwieweit dieses als selbstverständlicher Service (wie z.B. in den USA in Supermärkten mit Auto parken etc.) angesehen wird oder als Mehrwert hängt natürlich vom User ab.

    Letztendlich aber wurde oder wird deine Einstellung schon in gewisser Hinsicht vertreten, denn wenn du konsequent geantwortet hast, wird als Ergebnis herauskommen, dass für dich der Kosten- und Bedienaspekt sehr wichtig ist und auch mit welcher Ausprägung (also ob eher hohe oder niedrige Kosten).

    Also, nochmal vielen Dank!

    VG Jan
     
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Sehe ich genauso. Wenn man dafür sogar monatlich zahlen soll ist das ganze Sinnlos und wird sich nie durchsetzen können.
    Es kommt dann aber nicht dabei heraus das eine monatliche Bezahlung,selbst wenns nur 1€ kostet, nicht in frage kommt denn diese Antwortmöglichkeit gibt es ja nicht. Es wird also sugeriert das man mit geringen monatlichen Kosten einverstanden ist.
    Man wird also bei der Befragung in eine bestimmte ecke gedrängt.
     
  10. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Diplomarbeit über interaktives Fernsehen

    Redaktionelle Zusatzinfos bekomme ich heute im Internet soviel wie ich will, diese Informationen sind dann je nachdem auch unabhängiger und können den gleichen Sachverhalt auch mal aus einer anderen Perspektive aufzeigen, und nicht nur die Sichtweise des Programmanbieters wiederholen. Wenn ich eine Dokumentation die mich interessiert im Fernsehen sehe, dann will ich nicht mehr Informationen aus der gleichen Quelle, dann möchte ich das Thema vielleicht auch mal aus einer anderen Sicht sehen, und da hilft das Internet.
    Und was aufwendige & kreative iTV-Projekte angeht, so ist auch das, meiner Meinung nach, im Internet besser aufgehoben. Die Möglichkeiten die ein PC heute schon bietet (3D Grafik, Sound, Video, Maus, Tastatur) wird eine iTV Zusatzbox ganz sicher in absehbarer Zeit nicht bieten.

    Wer verdient denn bei Wetten, Teleshopping & Co? Da verdienen sich die Anbieter eine goldenen Nase, indem sie veralteten Ramsch an ahnungslose Kunden verkaufen. Ich habe vor einem Monat erst das Notebook eines Nachbarn zurückgeschickt, das "Schnäppchen" aus dem Teleshop war völlig veraltet, und mit Windows Vista total überfordert, das lief absolut nicht. Für 300 Euro weniger habe ich ihm dann was richtiges empfohlen.

    Und glaubst du das wird besser, wenn der Kunde nicht mehr anrufen sondern nur noch Knöpchen drücken muss? Die Formate leben doch davon den ahnunglosen Kunden zu bequatschen, um dann irgendwelchen veralteten Ramsch völlig überteuert zu verkaufen. Die Sendekapazitäten kosten Geld, das Studio kostet Geld, die Moderatoren kosten Geld, die Produkte kosten Geld... wie soll das funktionieren, ausser man zieht den Kunden beim Preis über den Tisch, schliesslich muss man ja noch dabei Gewinn machen.

    Und jetzt erkläre mir den Vorteil für den Kunden, er hat die Möglichkeit sich im Fernsehen interaktiv ver*rschen zu lassen, und soll dafür noch Geld bezahlen? Das ist ja ein tolles Geschäft.

    Hast du dir die aktuellen interaktiven Formate (Call In/Teleshopping/Voting) mal angesehen? Das ist ganz gezielte, und psychologisch sehr professionell gemachte, Abzockerrei. Würde der Staat nicht mitverdienen wäre es längst verboten.

    Und wenn ich die britischen Formate sehe, wie interaktive Roulettetische und ähnliches, das ist genau das gleiche, nur ohne Telefon. Da mag es ein zwei Alibianwendungen geben die vielleicht wirklich Sinn machen, aber es geht letztendlich nur um organisierten Betrug, sonst nichts.
    Dem Kunden für die Möglichkeit sich betrügen zu lassen noch Geld abzunehmen setzt dem ganzen dann die Krone auf.

    Ich weiss nicht was das Ziel deiner Diplomarbeit ist, aber vielleicht wäre es wichtiger die potentielle Akzeptanz am Markt überhaupt zu untersuchen, statt die mögliche Akzeptanz verschiedener Finanzierungmodelle einer interaktiven Zusatzbox? Aber das interessiert die Hersteller solcher Produkte ja offensichtlich nicht, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

    Nimms übrigens nicht persönlich, ist nur meine Meinung zu dem Thema.

    Gruß
    emtewe
     

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