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Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 27. August 2007.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Berlin - Programmvielfalt statt technischer Revolution ist der Schlüssel zum Erfolg - so das Ergebnis einer Studie zu den Perspektiven des digitalen Radiomarktes, die vor der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Auszügen veröffentlicht wurde.

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  2. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    Vieleicht sollte Radio wieder das werden was es einst einmal war und nicht nur Heavy Rotation Abnudelstation der Global Player?
    Dann könnte es was werden mit dem digitalen, im Moment reicht für das ständige genudel auch UKW aus.
    Ich empfehle mal Radio Nights um eine eventuelle Rückbesinnung zu beginnen.
     
  3. johut

    johut Senior Member

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    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    Es liegt an der Technik. DAB wird es nicht machen. DRM und DRM 120 werden den digitalen Rundfunk einführen. Die Reichweite von DAB im L-Band ist gleich null und im VHF-Band III gibt es nicht genügend Frequenzen. DRM nutzt Lang- Mittel- und Kurzwelle und DRM 120 wird das UKW-Band nutzen. Hier kann dann eine Umstellung sukkezive erfolgen und man hat die Reichweiten wie bisher.
     
  4. ChrSchn

    ChrSchn Gold Member

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    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    Ich würde da widersprechen bzw. das letzte ergänzen:
    Es ist die Kombination aus Programmen und Empfangsmöglichkeiten, allerdings mit Betonung auf die Programme:

    Solange via DAB nicht alle in einem Gebiet über analog UKW zu empfangenden Sender auch via DAB ausgestrahlt werden, kauft sich niemand einen Empfänger.
    Hinzu kommt: DAB muss mindestens überall dort störungsfrei zu empfangen sein, wo es mit dem bekannten analogen UKW auch geht.

    Zuletzt kommt dann noch der Preis für die Empfänger ins Spiel:
    Dieser muss auf einem deutlich günstigeren Niveau als heute liegen (-80%), jedenfalls für einfache Empfänger ohne viel Schnickschnack.
    Der dann immer noch höhere Preis lässt sich mit dann hoffentlich besserer Tonqualität, störungsfreierem Empfang und - ganz wichtig - zusätzlichen Sendern rechtfertigen und auch am Markt durchsetzen.

    Das Henne-Ei-Problem lässt sich nunmal nur mittels eines harten Umstiegs (wie bei DVB-T) oder über ein attraktives Programm-Angebot (wie bei DVB-S) in Verbindung mit günstigen Empfangsgeräten erreichen. Mit letzerem bekommt man dann auch die kritische Masse an Hörern zusammen, die insbesondere für die kommerziellen Anbieter wichtig ist.

    Achja: Wenn man nun ernsthaft erwägt einen neuen Standrad (DAB+) einzuführen, dann sofort. Noch ist die Zahl der dann unbrauchbaren DAB-Empfänger überschaubar. Gekoppelt mit einer besseren Empfangssituation einem massiven Ausbau des Programmangebots (siehe oben) und günstigen Empfängern, dürfte der Umstieg gelingen.
    Wichtig ist außerdem, dem analogen UKW eine Deadline zu setzen, bis zu der diese Verbreitungsform endgültig abgeschaltet wird, unabhängig von der Zahl der dann im Markt befindlichen Empfänger. Der sich dadurch ergebende Anreiz bringt dann den nötigen Schub. Da die terrestrischen Frequenzen durch staatliche Stellen mittels Lizenz vergeben werden, lässt sich das - anders als bei Sat - relativ problemlos durchführen.
    Dass der Markt es auch hier von alleine nicht schafft, hat sich ja gezeigt...
     
  5. horst72

    horst72 Gold Member

    Registriert seit:
    21. Juni 2001
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    1.063
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    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    Es muss einfach einen Vorteil haben, DAB zu nutzen. Ein unrealistisches Beispiel ist der ARD-Radiotransponder. Dieser bundesweit über DAB und schon wäre ohne Ende höhrerschaft da.
     
  6. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
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    Ort:
    Telekom City
    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    ... ob nun ein verbessertes DAB oder DRM+ bzw. DRM120 das Rennen macht, spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle, denn ich wage mal arg zu bezeifeln, dass DRM 120 Empfänger großartig preiswerter sein werden, als DAB-Empfänger, zumal vorgesehen ist, dass jeder DRM120-Empfänger auch DAB im Band III empfangen kann.

    DAB ist schon da und damit ebefalls den AAC+ Codec nutzen zu können, bedarf keinen all zu großen Aufwand. Klar, aktuelle DAB-Empfänger sind zu gebrauchen, sofern es auch keine Möglichkeit gibt, die Geräte zu modifzieren.
    Aktuelle DAB-Empfänger können i.d.R. auch UKW-Programme empfangen. Über DAB gibt es Programme, die über UKW nicht zu empfangen sind.

    Aber wenn man sich für relativ viel Geld einen DAB-Empfänger kauft, dann möchte man auch digital empfangen und da ist die Auswahl nunmal sehr mager.
    Wenn man die Sendeleistung von z.B. dem Sender Linz/Rhein so erhöhen würde, dass das SWR-Bouquet problemlos bis Köln mobil zu empfangen ist, dann würde hier DAB sicherlich mehr Anklang finden. Würden sich dann noch die Privaten entschliessen, auch per DAB zu senden, dann würde es im Schatten von DVB-T sicherlich auch viele auf DAB umsteigen und die Empfänger würden entsprechend preiswerter, wie das bei DVB-T auch der Fall war ...
     
  7. Andalus

    Andalus Senior Member

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    AW: Digitalradio sucht nach Wegen aus dem Nischendasein

    Jetzt noch nicht. Aber in den nächsten Jahren, wenn Analog-TV auf DVB-T umgestellt wurde, sind 7 Bedeckungen pro Region machbar, da ist selbst mit dem alten MP2-Codec Platz für 50 Radioprogramme, mit DAB+ sprengt man damit die 100er Marke. Das sollte doch mehr als ausreichend sein.
    DRM+ ist bisher noch nicht mal standardisiert und wird sich sicher auch nicht so problemlos einführen lassen. Das UKW-Band ist völlig überfüllt, wo willst du da noch digitale Signale unterbringen? Und DRM im AM-Bereich hat m.E. massivere Probleme, als sie DAB jemals hatte.
     

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