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Digitalradio-Deutschland-Chef kritisiert Bund und Länder

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 27. Dezember 2016.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Trotz der Ausschreibung des zweiten Bundesmux bleibt die Digitalisierung des Radios weiter schwerfällig. In seinem Jahresfazit übt Willi Schreiner, Geschäftsführer von Digitalradio Deutschland, scharfe Kritik an Bund und Ländern.

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  2. Rod Cor

    Rod Cor Silber Member

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    Auch mit diesem erneuten Hilferuf wird es nicht gelingen die Totgeburt am Leben zu erhalten ;)
     
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  3. Schugy

    Schugy Senior Member

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    Radio-Hersteller zum Einbau eines DAB+-Empfängers zu verpflichten, wäre auch zu viel des Guten. Als Kunde kann ich die Geräte gezielt im Laden stehen lassen. Neue Muxe sind immer gut, aber ich möchte sie mobil überall und nirgends empfangen können und nicht nur stationär mit genau ausgewähltem Aufstellort. Dafür könnte man mal in Itzehoe den Kaiserberg aufrüsten oder in Hennstedt einen größeren Rundumschlag machen. Für Breitbandinternet mit Glasfaser bis ins Haus gibt es einen Zweckverband und der Anschluss erfolgt diesen Sommer. Ähnliche Anstrengungen wünsche ich mir gleichsam für das Digitalradio.
     
  4. Radiowaves

    Radiowaves Junior Member

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    In Norwegen wird Anfang Januar mit der UKW-Abschaltung ernst gemacht, hierzuland ist beim Radio kein Ende der analogen Ära in Sicht.

    Nicht nur hier. Auch in Österreich, auch in Schweden, in Dänemark siehts auch nicht gut für DAB aus. Die Norweger dürfen sich dann bald an Diktiergeräte-Qualität gewöhnen, sie wird ihnen seit Mitte November von der NRK bereits via Satellit geboten (64 kbps HE-AAC). So beschissen klang Radio seit der Einführung von UKW nicht mehr.

    Weiter führt der DRD-Geschäftsführer aus, auch bei den Ländern keinen Fortschritt im vergangenen Jahr zu sehen, ein Plan zum Umstieg auf die digitalterrestrische Übertragungstechnologie ist nicht in Aussicht.


    Die Privatfunker wollen doch in etlichen Bundesländern gar nicht - oder sie wollen es nicht zahlen. Was jammert man dann über die Länder herum? Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten längst vertrichene Fristen zum UKW-Ausstieg (2010 bzw. 2014!) in den Landesmediengesetzen stehen, da ist es sogar Entgegenkommen der Länder gewesen, dies wieder zu streichen, sonst hätten die Privaten heute keine UKW-Frequenzen mehr. Und an denen kleben sie, weil sie ihnen das Hörer-Zählvieh zuschaufeln.

    Hier wurde "immer noch kein Konzept zur Förderung der privaten Sender erarbeitet, um die Migration von UKW zu DAB Plus zu fördern", in diesem Punkt sieht er lediglich Bayern auf einem guten Weg.


    Die drehen ja nun wirklich komplett durch. Wenn der Privatfunk keine Kohle hat oder seine Gesellschafter keine Kohle rausrücken wollen, um ihren Wirtschaftszweig (der keine Grundversorgung darstellt und der keinen gesellschaftlichen Auftrag hat, sondern ausschließlich einen wirtschaftlichen Auftrag - nämlich Gewinn einfahren) fit für die vermeintliche Zukunft zu machen, was können dann Bund und Länder dafür?

    Wenn man sich Digitalradio nicht leisten kann oder will, dann lässt man es halt und entweder der Siegeszug vonm DAB kommt nicht (Glück gehabt...) oder man ist halt weg vom Fenster. Wäre nicht der erste Wirtschaftszweig, für den irgendwann der Weg zuende ist. Aber nein, sie wollen ihre Werbeschleuder-Plattform auch noch aus öffentlichen Geldern finanziert haben. Gehts noch?

    Ein Beispiel: in Mitteldeutschland hätten die Privaten sehr wohl eine Chance gehabt, in den Aufbau der DAB-Infrastruktur mit einzusteigen. Haben sie aber nicht getan. Nun sind die Fristen abgelaufen, innerhalb derer es möglich gewesen wäre, zusammen mit dem MDR etwas sinnvolles auf die Beine zu stellen. Die 3 Landesmuxe gehören nun aber dem MDR alleine (was auch nicht ganz glücklich ist, da man für die "Einser" eigentlich Regionalmuxe bräuchte wegen lokaler Auseinanderschaltung ich hochgradig unterschiedlichem Umfange) und die Privaten haben nun nichts (Thüringen, Sachsen) bzw. eiern selbst auf einem nicht regionalisierbaren Mux (Sachsen-Anhalt) herum und testen derzeit, wie sie ihr regionalisiertes Werbemodell ins DAB-Zeitalter rüberretten können. Ich habe da keinerlei Mitgefühl.
     
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  5. ronnster

    ronnster Platin Member

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    Das und nichts anderes ist der Grund, warum die Privaten nie einsteigen wollen. Gewinnabschöpfung bzw. Maximierung durch regionalisierte Werbung. Veränderung bedeutet Kosten und Schmälerung der vorgenanten Effekte. Deshalb, klare Vorgaben durch den Gesetzgeber, Bekenntniss zum neuen oder alten Standard mit allen Konsequenzen, Terminschienen und Sanktionen. Aus die Maus. Überlässt man den Quark dem Markt wird ein jahrzehntelanger Eiertanz draus.

    Die Privaten wollen das Aussitzen, weil die "Deadlines" eh wieder verschoben werden oder garnicht existieren.

    BTW. Mitteldeutschland: Hier zeichnet sich r.sa besonders aus, die vorbildlich die Vorzüge des DAB+ in ihrem Prpgramm herausstellen und die Hörer darauf hinweisen. Es werden Gewinnspiele gestaltet, in denen Hörer bsplw. ein DAB+-Gerät gewinnen können. So stelle ich mir das auch bei den anderen vor, dass sie proaktiv die Hörer sensibilisieren. So stellt man "puplic awareness" her und der ein oder andere denkt doch mal drüber nach was DAb+ ist bzw. erfährt auch das es das gibt.
     
  6. Hammerharter

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    Ich komme bekannterweise aus NRW und muss sagen das ich froh bin DAB+ zu haben!
    Warum verbreitet Radio NRW sein Rahmenprogramm zumindest nicht über DAB?
    Dieser liegt ja über Astra 23,5 Grad in guten 320 kbs schon bereit.In 64 kbs ist der bestimmt noch in WDR Muxx zu plazieren.
    Aber lieber auf das ach so komplizierte und zu niedrige Reichweite des DAB zu schieben ist auch zu einfach finde ich.
     
  7. Smolle

    Smolle Silber Member

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    Die sollen mal UKW abstellen dann wird DAB+ auch besser Ausgebaut. Z.b. gibt Niedersachschen für die südliche Heide keine Freigaben, die haben wohl Angst das die Wölfe lieber DAB+ hören als Rehe zu jagen.
    DAB+ wird noch überall blockiert weil die Analog Lobby noch viel zu bestimmen hat.
    Wir brauchen ein UKW AKW Unfall dann wir die dusselige Regierung was machen.
     
  8. bdroege

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    Bei (Werks-) Autoradios wäre dies sehr sinnvoll und wurde die absurden Aufpreise für DAB+ verhindern.
     
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  9. Winterkönig

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    Blödsinn. Auch wenn du es gerne so hättest. Die Sache läuft zwar langsam aber es läuft und es ist weit weg von einer Totgeburt.
     
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  10. Rod Cor

    Rod Cor Silber Member

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    Ach ja? Wie gesagt, ich darf mitreden, weil ich DAB+ empfangen kann ;)

    @Radiowaves hat es doch gut beschrieben. Kaputt-komprimiert und total unflexibel. Ich empfange 40 Sender, aber wenn ich auf Webradio gehe, habe ca. 3 Grössenordungen mehr an Sendern :)
     

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