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Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von Steffen1970, 21. September 2006.

  1. Steffen1970

    Steffen1970 Neuling

    Registriert seit:
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    15
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    Hallo,
    nachdem ich weder im Tabellenbuch Elektrotechnik 2005 (die aktuellste Version) etwas über den Digitalpegel am ÜP, noch im Internet etwas Aussagekräftiges über die FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85 gefunden habe, versuche ich hier nochmal mein Glück. Auch die FTZ in Darmstadt scheint verschwunden zu sein. Mich interessiert eigentlich nur der Min-/Max-Pegel der digitalen Programme in den drei Sonderkanalbereichen am ÜP und an der Dose. Doch das in Erfahrung zu bringen ist kein leichtes Unterfangen. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Es geht explizit um Kabel Deutschland im Großraum München.
    Ich freue mich auf jede Nachricht.
    Grüße
    Steffen
     
  2. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    ... das wurde doch bereits in dem von Dir erstellen Thread dB am Übergabepunkt DIN-Norm beantwortet ...
     
  3. Steffen1970

    Steffen1970 Neuling

    Registriert seit:
    12. Oktober 2005
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    15
    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    hallo Michobo,
    nein, wurde es nicht, die Antworten bezogen sich alle auf analog, nur im siebten Thread bezog sich jemand auf ein *.pdf, allerdings von der Gesellschaft Kabel BW. Die Aussage bei Digital seien es 10dB weniger ist als allein stehende Aussage wohl rechtlich problematisch, wenn es um vierstellig Euro-Beträge geht.
    Steffen
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    Telekom City
    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    Hallo Steffen1970,

    in dem Kabel BW-Dokument werden die zulässigen Werte sowohl gem. der allgemeingültigen FTZ-Richtlinie 1R8-1, als auch die Kabel-BW eigenen Richtwerte für "BK2000 862MHz" und "BK2000 plus 862MHz" aufgeführt.
    Bei den Angaben in der Spalte "1R8-1" stehen die Werte der FTZ-Richtlinie 1R8 Teil 15, Fassung Dezember 1985 (siehe Seite 9 des Dokuments), oder anders ausgedrückt der FTZ-Richtlinie FTZ 1R8-15/12.85 und das ist doch genau das was Du hier wissen möchtest. Bei einem 64QAM modulierten Kanal muß demnach der Pegel am HüP um 10dbµV geringer sein, als der eines analogen Kanals.
    Der Pegel für S2 113MHz 64QAM-moduliert beträgt also gem. FTZ 1R8-15/12.85 typ. 65dbµVund darf max. 73dbµV und muß mind. 56dbµV betragen ...
     
  5. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    Zitat:

    "Die Aussage bei Digital seien es 10dB weniger ist als allein stehende Aussage wohl rechtlich problematisch, wenn es um vierstellig Euro-Beträge geht."


    Das hat nun überhaupt nichts mit irgendwelchen Euro- Beträgen zu tun, sondern hängt mit ausschließlichen technisch/ physikalischen Erfordernisse zusammen! Wer anders behauptet, dem muss man jegliche fachliches Sachkenntnis absprechen.

    Die Absenkung von 8 - 10 dB gegenüber analogen Signalen hängt u.a. mit div. Störprodukten, Frquenzspieglungen, die Größe/Anzahl der Kaskadierungen, die Netzstruktur, die Anzahl der genutzten Frequenzen usw. ab bzw. sind wichtige Kriterien.

    Man kann im unteren Grenzbereich mit ca. 8 dB Absenkung oder zur Sicherheit auch mit 12 dB arbeiten. Muß mal nachsehen, ob ich die Daten zu einem entsprechenden großen Feldversuch durch Mitarbeiter der TH Ilmenau zu dieser Problematik finde.

    Ansonsten hat @mischobo bereits die richtigen Ausführungen dazu gemacht.
     
  6. Steffen1970

    Steffen1970 Neuling

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    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    Hallo Michobo,
    Hallo Kopernikus,

    vielen Dank für Eure Antworten. Die Qualtität Eurer Antworten hat mich beindruckt und zeigt, wie weit das Spektrum der Kompetenz in den Foren gehen kann. Meine Anspielung auf den Euro-Betrag bezog sich auf die Rechnungen des Antennentechnikers, die ich mittlerweile im Hause hab und zwar fachlich interpretieren kann, das Ergebnis aber rechtlich nicht verwenden kann !?! So werde ich nun dieses *.pdf mir zu Gemüte führen und hoffe, nach dessen Lektüre etwas schlauer zu sein als im Moment. Wir haben im Moment bei drei Kunden am ÜP Schräglagen von 73 zu 93 dB bei S41 zu S2 und bei allen dieser Kunden steht die Macrosystem Enterprise, die bei den oberen Bouquets, bei denen in München auf RTL und MTV liegt, eine immense Klötzchenbildung, obwohl die Fehlerquote bei hoch -8 liegt. Leider gibt es zu der Enterprise derzeit keine Alternative (...ich kann ja nichtmal eroieren, ob es auch an der Enterprise liegt...)
    Also nochmal vielen Dank für Eure Antworten - Ihr habt mir weiter geholfen.

    Grüße
    Steffen
     
  7. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    AW: Digitalpegel bei FTZ Richtlinie 1R8-15/12.85

    Bei solchen hohen Schräglagewerten kann man nur vermuten, daß dies folgende Ursachen hat:

    1. div. Verstärker bereits vor dem HÜP nicht richtig eingestellt oder arbeitet nicht korrekt

    2. Kabel- bzw. Anschlußproblem (Kontakte)


    Bei 20 dB Schräglage zwischen S2 und S41 (setze voraus, daß beide Kanäle digital genutzt werden!) bedeutet dies, daß der Hausanschlußverstärker mit einem Arbeitsbereich bis 862 MHz mit typischen 20 dB Entzerrung dies nicht mehr ausgleichen kann. Die 20 dB Entzerrung beziehen sich auf die Regelbarkeit zwischen unterster und höchster Frequenz. Ein HVA bis 450 MHz würde dies zwar schaffen können, aber halt nicht die höheren Frequenzen abdeckt.

    Mit größer Wahrscheinlichkeit sollte hier ein Kabelproblem vorhanden sein. Wenn das Problem bereits am HÜP auftritt, so hat der Netzbetreiber die Lösung zu finden bzw. für Abhilfe zu sorgen, wobei mir gerade auffällt: 93 dB bei S41 am HÜP das halte ich nahezu für unmöglich.
     

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