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Digitalpakete im (fast) ehemaligen T-Kabel

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von totengraeber, 6. März 2001.

  1. totengraeber

    totengraeber Neuling

    Registriert seit:
    23. Februar 2001
    Beiträge:
    8
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    Die Käufer der TV-Kabel der Deutschen Telekom haben angekündigt umgehend eigene Digitalpakete in ihre (zukünftigen) TV-Kabel einzuspeisen. Ich meine gelesen zu haben noch vor dem Ausbau. Ist dies so stellt sich die Frage auf welchen Kanälen?
    Wird Premiere, ARD,ZDF aus dem Kabel geworfen? - Kann ich mir nicht vorstellen. Werden analoge Programm das Kabel verlassen müssen. Glaube ich zunächst auch nicht. Bleibt ...

    Wie gesagt eine reine Vermutung, aber ich meine man könnte darüber durchaus mal nachdenken. - Was meint Ihr???
     
  2. carsten

    carsten Junior Member

    Registriert seit:
    6. März 2001
    Beiträge:
    37
    Ort:
    Deutschland,42289Wuppertal
    Hallo
    Laut einer Auskunft von Kabel NRW,werden 100 Digital Programme eingespeißt werden wie die das hinbekommen wollen ist mir ein Rätsel.
    Man hat mir versichert das Premiere ,Ard,ZDF, digital bleiben werden.
    Analog soll sich im April oder Oktober etwas bewegen.Es sollen hier in Wuppertal Tvnrw1.N24 eingespeißt werden.
    Gruß carsten
     
  3. Ingo

    Ingo Neuling

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Deutschland,61118, Bad Vilbel
    Die "Umrüstung" beeinhaltet eigentlich ja zwei große Veränderungen:

    1. Aufbau eines Backbones (Glasfaserringe mit Knotenpunkte ähnlich wie von Primacom in Leipzig)

    2. Erhöhung der Frequenz im TV-Kabel auf mindestens 862MHz, um so eine höhere Durchsatzrate zu ermöglichen.

    Will ein neuer Betreiber wie Kabel NRW schon bald weitere Digitalprogramme einspeisen, wird die Anzahl sicherlich nicht von Anfang an bei der Zahl ~100 liegen.
    Es ist anzunehmen, dass man erst mit ein paar (~3-5) neuen Digitalsendern beginnen wird, die Platz auf nur einem Analogen Sendeplatz finden.
    Zudem benötigt man bei jedem digitalen TV-Sender spezielle Geräte (Settopboxen), um sie für gebräuchliche TV-Geräte sichtbar zu machen.

    Also, immer langsam mit den Pferden und erst mal abwarten, was da kommt.

    Gruß,

    Ingo.....der natürlich auch noch nichts konkretes darüber weiss!!!
     
  4. D-BOX Fan

    D-BOX Fan Senior Member

    Registriert seit:
    14. Januar 2001
    Beiträge:
    223
    Ort:
    M - Rechts der Isar
    Hallo, toll wäre es ja wenn mehr PROGRAMME digital eingespeist würden.Anlagen- und Verstärker mäßig wäre es wohl auch kein Problem da alle gängigen Verstärker bis 863MHZ gehen.
    Ernsthafte Probleme sehe Ich aber auf der seite des Netzbetreibers, denn umso höher die Frequenz umso höher auch die Dämpfung.(Verlust)Das wäre wirklich nur mit einen Glasfasernetz bis in die jeweiligen Ortsnetze machbar, mit einen Kupfer-Koaxkabel sehe Ich eigentlich keine chance so hohe Frequenzen zu übertragen.
    Aber sicher kann man durch Kanalverschiebungen ein paar freie Frequenzen für Digitalfernsehen finden.
    Der Vorteil von Digitalübertragung ist ja das man viel weniger Kapazität braucht als bei analog.Über ein paar weitere Digitalsender würde Ich mich schon sehr freuen, besonders über Radiosender aus dem ADR Packet. [​IMG]

    ------------------
    Guten Empfang,egal ob per SAT oder Kabel!
     
  5. Ingo

    Ingo Neuling

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Deutschland,61118, Bad Vilbel
    Hi D-Box Fan,

    teilweise gebe ich dir recht. Teilweise ist es aber etwas anders (meines Wissens nach).

    1. Sind Digitalsignale sogar Bandbreitenfresser, da sie bei der Erzeugung deutlich mehr Frequenzen belegen als für ein einzelnes Analogsignal ( Ober- und Unterfrequenzen). Im Nachhinein kann man zwar mittels Datenreduktion fast 10 Digitalsender auf einen solchen Sendeplatz packen, aber dafür muss erst einmal Platz geschaffen werden. Dies wird sehr wahrscheinlich nicht ohne Abschaltung schon aktiver Analogsender vonstatten gehen.

    2. Die Dämpfung höhere Frequenzen hängt vor allem mit der Kabellänge zusammen. Schon allein aus diesem Grunde muss ein Backbone (aus Glasfasernetzen bestehend) mit vielen Netzknoten errichtet werden.

    Dies alles bedeutet vor allem Zeit und Geld.

    Erst nach und nach wird sich der Gros der Kunden auch neue digitalfähige TV-Apparate und/oder Settopboxen zulegen.
    Aber, es ist davon auszugehen, dass anfangs zum großen Meckern kommen wird, wenn einige Analog-Sender zugunsten von Digitalsendern den Platz räumen müssen.

    Gruß,

    Ingo....der aber auch nicht alles weiss!!!

    P.S. Die Betreiber müssen aber auch erst einmal nachschauen, ob deren Netze richtig dicht sind. Sonst gibt es auch keine Zulassung von der Regulierungsbehörde, da einige Frequenzen bis 862MHz den Flugfunbkverkehr stören könnten.
     
  6. Ingo

    Ingo Neuling

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
    Beiträge:
    15
    Ort:
    Deutschland,61118, Bad Vilbel
    Mein Gott,

    ich höre mich ja fast schon wie ein Lehrer an. *g*

    ....vor allem mache ich genau soviele Rechtschreibfehler wie ein ehemaliger Physiklehrer *erröt*

    Nichts für ungut D-Box Fan. Hoffe, du verstehst, wie ich es meinte.

    Ingo

    P.S. Mit "Ober- und Unterfrequenzen" meinte ich die sog. "Seitenbänder", die bei der Erzeugung eines Digitalsignals entstehen.
     

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