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Digitalisierung: Cable Europe und ZVEI fordern EU-Maßnahmen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 24. Februar 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der europäische Kabelverband Cable Europe und der deutsche Unterhaltungselektronik-Verband ZVEI haben die Europäische Kommission aufgefordert, im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung des Rundfunks sicherzustellen, dass neue Mobildienste und bisher verbreitete Empfangsgeräte und Angebote gemeinsam koexistieren können.

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  2. NFS

    NFS Foren-Gott

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    AW: Digitalisierung: Cable Europe und ZVEI fordern EU-Maßnahmen

    Sind denn keine Frequenzen in den bereits zugewiesenen Bereichen mehr frei?
     
  3. Telefrosch

    Telefrosch Gold Member

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    AW: Digitalisierung: Cable Europe und ZVEI fordern EU-Maßnahmen

    Sehr erfolgreiches Freeview via DVB T2 in GB, großes und ebenfalls sehr erfolgreiches DVB T (TF1 HD, Arte HD, France2 HD und M6 HD in MPEG 2) Angebot in Frankreich, DVB T2 in Rußland etc, etc..
    Das deutsche TV verschläft DVB T2 komplett und wundert sich anschließend wenn die Frequenzen weg sind.
     
  4. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: Digitalisierung: Cable Europe und ZVEI fordern EU-Maßnahmen

    So schlimm ist es nicht! Und wird es nicht werden! Immerhin ist in D der Frequenzverbrauch, besser: die Frequenzverschwendung, bei ARD und ZDF sehr hoch, so dass mehr Frequenzen (Kanäle) genutzt werden als für eine flächendeckende DVB-T-Versorgung notwendig wären. Mit einer besseren Frequenznutzung (die notwendige internationale Koordinierung mit den Nachbarländern vorausgesetzt) könnten deren Programme auf 5-10 Frequenzen bundesweit gesendet werden. Für D sind sechs bundesweite Multiplexe bereits heute (unter DVB-T) international koordiniert. Es sind (wären) also noch genügend Kapazitäten frei für weitere bundesweite Multiplexe anderer Programmanbieter.
    Oft scheitert deren Nutzung an den historisch gewachsenen Sehgewohnheiten: der Beliebtheit anderer Verbreitungswege (Sat, Kabel) wegen ihrer größeren Auswahl und den hohen Kosten für die Verbreitung via DVB-T.

    Und mit der bisher in D verschlafenen Einführung von DVB-T2 könnten je Multiplex, bei gleich großer durchschnittlicher Bandbreite je Programm (die unterschiedlichen möglichen Signalparameter mal ausgeblendet), mehr SD-Programme je Kanal ausgestrahlt werden. Oder mehrere HD-Programme.
    Die nutzbare Bandbreite (bei DVB-T) wird in D künstlich auf rund 14 MBit/s (theoretisch wären je nach Parameter bis ca. 37 MBit/s möglich) begrenzt, um dem lächerlichen Anspruch des "Überall"fernsehens nicht nur medienwirksam gerecht zu werden. In Wirklichkeit ist ein ungestörter Empfang mit kleinen Antennen (also keine Dachantenne) nur in einem recht kleinen Bereich möglich. Ein probates Mittel dafür wäre die Sendeleistung von bis zu 50 kW (einige senden mit bis zu 100 kW, einer in Berlin mit 120 kW Senderleistung) deutlich zu erhöhen. Was aber höhere Kosten bedeuten würde.
    Exkurs: In den Staaten haben viele terrestrische Sender (dort wird das digitale terrestrische Fernsehen ATSC genannt) bis zu 1000 kW Sendeleistung, um von einem möglichst hohen Standort ein möglichst großes Gebiet mit nur einem Sender abdecken zu können (Kostenfaktor). An meinem US-Standort in L.A. haben mehr als ein Dutzend TV-Stationen Sender mit 1000 kW Sendeleistung; sie stehen nördlich des Großraums auf den höchsten Bergen (viele in der Nähe von Mount Wilson) und können so Topographie-abhängig ein Gebiet abdecken, das vergleichbar etwa halb so groß wie NRW ist.
     
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Digitalisierung: Cable Europe und ZVEI fordern EU-Maßnahmen

    Es gibt aber keine flächendeckende DVB-T Versorgung und doppelbelegungen würden den Empfang noch weiter erschweren.
    Andere Länder kann man auch nicht mit Deutschland vergleichen, schon garnicht die USA wo relativ wenig Stahbetonbauten stehen die einen Zimmerantennenempfang fast unmöglich machen.
     

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