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Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 4. Januar 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Bonn - Bis Ende 2010 soll fast jeder Bundesbürger schnellen Zugang zum Internet bekommen können. Selbst in abgelegenen Dörfern soll eine Übertragungsgeschwindigkeit von einem Megabit pro Sekunde möglich werden.

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  2. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Ist damit der upload gemeint?
     
  3. Elektrolurch

    Elektrolurch Junior Member

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Hi

    Nein, es ist der Download mit 1Mbit gemeint.
     
  4. MartinP

    MartinP Board Ikone

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    Wie definiert sich "Ausbau"?

    Wenn man in das Dorf einen ziemlich starken Sender in die Mitte stellt, kriegt man die 1 MBit wohl downstream noch zur letzten Milchkanne, aber mit zwei Nachteilen:

    - Der Uplink von Nutzer zum zentralen Sendemast könnte schon problematisch werden. Aber über die Uplink-Bandbreite wurde ja auch nichts gesagt...

    - Wenn es nur einen starken Sender für eine große Region gibt, müssen sich alle Nutzer in diesem Bereich die Bandbreite teilen. Da kann es dann zu Stoßzeiten (Wochenende, Frühmorgens für die Pendler-Verkehrshinweise) Probleme geben...

    Viele kleine Sender mit niedriger Sendeleistung, geringem Radius wäre da besser, aber für den Betreiber natürlich teurer....
     
  5. NFS

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Und wenn mehrere gleichzeitig zugange sind, läuft gar nichts mehr.
     
  6. Kontinent99

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Tolle Debatte! Dass die Bundesnetzagentur die digitale Rundfunkzukunft verscherbelt, fällt wohl niemandem auf. Ursprünglich sollte die "digitale Dividende" ja eingesetzt werden, um den Rundfunkanbietern (TV- und Hörfunk) ausreichende Ressourcen für die Zukunft zu gewährleisten, da z.B. die vorhandenen analogen UKW-Frequenzen so dicht sind, dass neue Anbieter nicht zum Zuge kommen. Die gehen nun wieder leer aus, da die digitale Dividende an die Telkos verhökert wird. In einigen Jahren wird die Politik (entsetzt) feststellen, dass eine weitere technologische Erneuerung des Rundfunks (Digitalradio, 3D-TV u.a.) nur sehr begrenzt stattfinden kann, da das dafür nötige Frequenzspektrum nicht mehr zur Verfügung steht. Die Politik wird dann aber schon vergessen haben, dass sie selbst es war, die die weitere Entwicklung des Rundfunks dem Rennen ums Goldene Kalb geopfert hat. :mad:
     
  7. MartinP

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Wer jetzt noch als Newcomer eine UKW-Radio-Lizenz bekommen will, wird für seine Geschäftsidee wohl kein Geld mehr von den Banken bekommen... http://de.wikipedia.org/wiki/UKW-Rundfunk#Die_Zukunft_des_UKW-Rundfunks


    Für Digitalradio sind schon längst mehrere Bänder - noch ziemlich verwaist - reserviert: http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting#Technik

    3D-TV interessiert mich nicht. da ich kein räumliches Sehvermögen habe ;-)
    Manches im heutigen TV will ich auch gar nicht in 3D sehen....



    Ansonsten -
    irgendwie wird die Decke immer zu klein sein, und an allen Ecken wird daran gezogen...

    Wenn man da aber sinnvolle Kompromisse schließt sollte es eigentlich gehen:

    Ich denke schon, daß für genau diesen Zweck (Internet-Versorgung in der Fläche) ein Stück Spektrum in einem niedrigen Frequenz-Bereich frei gemacht werden sollte, der auch eine kostengünstige Versorgung des flachen Landes ermöglicht. Daß das nicht von der öffentlichen Hand realisiert wird, führt leider dazu, daß man den Investoren auch ein Köder hinwerfen muss: Dies ist dann die Möglichkeit, auch in den Ballungszentren mit der Technik Geld zu verdienen. Glücklicherweise hat man die Möhre aber an einer langen Angelrute vor die Nase gehängt: Es muss erst das platte Land ausgebaut werden, bevor die Städte abgegrast werden können.

    Es muss dem Landwirt auf dem platten Land möglich sein, den technologischen Anschluss zu halten: Als Selbständiger muss er sich nun auch mit Elster herumschlagen. Papier-Formulare nimmt niemand mehr an.
    Und das alles (Updates der Software, Up/Download der Daten) macht über eine ISDN-Leitung wirklich keinen Spass...

    Beim Umräumen weiterer Bereiche (Behördenfunk wird digitalisiert etc...) sollten aber dann auch andere Anbieter zum Zuge kommen.

    Ich würde aber den Rundfunk/TV-Bereich für stationäre Empfänger eher auf den Satelliten sehen. Für das bisschen Verkehrsfunk und weitere mobile Rundfunk-Anwendungen sollte das verbleibende Spektrum ausreichen.

    Irgendwann wird sowieso alles IP-basiert sein ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2010
  8. Klaus K.

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Dass in Ballungszentren die gleichen UHF-Frequenzen schon im Kabel-TV (überwiegende Verbreitungsart!) benutzt werden, stört Dich wohl gar nicht? Das wird noch sehr "lustig" werden (für die Betroffenen weniger)...

    Klaus
     
  9. MartinP

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzversteigerung

    Was stört Dich daran?

    1) Dass alte Kabel-TV-Anlagen, die eigentlich schon lange stillgelegt gehören den Internet-Verkehr stören?

    2) Dass die Aussendungen der neuen Basisstationen die alten Kabel-TV-Anlagen stören?

    Wenn eine Kabel-TV-Anlage nach dem Stand der Technik gebaut ist, sollte beides nicht auftreten.
    Und im Falle von (1) ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß die Anlagen auch heute schon den UKW-Rundfunk stören, und schon jetzt der Besuch eines Messtrupps droht...
     
  10. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Wie definiert sich "Ausbau"?

    Der Sender wird sicherlich nicht mitten in das Dorf gestellt werden, denn die geplante Funktechnologie LTE erlaubt Reichweiten bis zu 10 km. Für eine optimale Funkverbindung sollte die Entfernung allerdings geringer sein.

    Der Uplink ist in der Theorie bei LTE halb so schnell wie der Downlink. Allerdings hängt die Übertragungsgeschwindigkeit bei Funktechnologieen von mehreren Faktoren ab.

    Korrekt, allerdings kann bei LTE die Bandbreite (pro Nutzer) durch die Nutzung von MIMO vergrößert werden.

    Verkehrshinweise über das Internet? Nutzen das wirklich so viele Leute? Reicht dafür nicht das Radio mit TMC?

    Richtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2010

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