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Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 15. Januar 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Bonn - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) sieht sich einer Klagewelle von Telefonanbietern, Kabelbetreibern und Rundfunksendern ausgesetzt. Die Kläger kritisieren das Vergabeverfahren der BNetzA.

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  2. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Vielleicht gibts ja doch noch eine Chance, den Bereich beim Rundfunk zu belassen. Immerhin hat die Telekom ja plötzlich UMTS "wiederentdeckt" um "das Land" mit Internet zu versorgen (DF berichtete).
     
  3. LizenzZumLöten

    LizenzZumLöten Gold Member

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Sind die oberen UHF Kanäle K61-K69 in der es in der Digitalen Dividende geht nicht eh schon seit der RRC-06 als Fernsehkanäle "verloren", da diese für den Rundfunk und/oder den Mobilfunk Verwendung finden sollen.
     
  4. Robert007

    Robert007 Junior Member

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Man kann nur hoffen, dass die sinnlosen Klagen abgeschmettert werden.
    Ansonsten alle Kläger in ländliche Gegenden verbannen, die es noch reichlich gibt. Wo es ohne die Dividende auf lange Sicht absolut kein Internet geben wird.
    Schon würden dieselben Leute das Gegenteil einklagen, wetten?
    Außerdem, wenn das Schule machen würde, dass man aufgrund eines puren Verdachtes in Zukunft jegliche Entwicklung durch Klagen verhindern oder ausbremsen kann - das wäre eine seltsame Marktwirtschaft!
     
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Es gibt noch keine einheitliche Regelung in Europa, derzeit kann das jedes Land für sich entscheiden ob die Kanäle für Fernsehen oder Mobilfunk genutzt werden. Allerdings zeichnet sich da schon so etwas wie Kontinuität ab.
    Länder in denen diese Kanäle bislang für Fernsehen genutzt wurden nutzen diese weiter für Fernsehen,
    Länder in denen die Kanäle bislang für Mobilfunk genutzt wurden nutzen diese weiter für Mobilfunk (z.B. Deutschland), einzige Änderung: nicht-öffentlicher Mobilfunk -> öffentlicher Mobilfunk
     
  6. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Die Telekom hat angekündigt UMTS/HSDPA in ländlichen Gebieten auszubauen wo es keine ausreichende Versorgung mit DSL gibt.

    Es gibt derzeit Versuche bei denen das Störpotential von Mobilfunk im Bereich 790 bis 862 MHz auf Kabelnetze und DVB-Receiver ermittelt wird.
    Bevor es keine gesicherten Erkenntnisse gibt wird sich da erstmal gar nichts weiter tun.
    Es gibt auch andere Möglichkeiten Internet per Funk auszubauen als über Frequenzen der digitalen Dividende.
     
  7. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Richtig, außerdem ist UMTS bei guten Ausbau dazu viel geeigneter weil kleinzelliger und damit bietet sich mehr Potential für Kapazität.
    Man muss halt nur schlau ausbauen. Bei UMTS sollte man eben nicht auf den Flächenausbau wie beim Mobilfunk wert legen, also dass auch überall im Wald abgedeckt ist, sondern eben die Wohngebiete. Aber da wollen die Leute ja wieder die Masten nicht haben..
     
  8. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Digitale Dividende: Streit um Frequenzen

    Kleinzellig ist das UMTS Netz nur wenn es im 2 GHz Band betrieben wird. In diesem Jahr fällt die Beschränkung beim D-Netz (900 MHz) auf GSM, es darf nun auch UMTS im 900 MHz Band genutzt werden, was zur Folge hat dass die UMTS-Zellen nun genauso groß sein können wie die Zellen bei GSM.
    Ich rechne damit dass die Telekom UMTS in ländlichen Gebieten eher im 900 MHz Band ausbauen wird als im 2 GHz Band. Untersuchungen ob GSM und UMTS störungsfrei nebeneinander (im gleichen Frequenzband) betrieben werden können hatten das Resultat dass das unter bestimmten Bedingungen möglich ist.
    Damit nicht zuviel GSM Übertragungskapazität verlorengeht werden viele GSM-Basisstationen wahrscheinlich mit OSC aufgerüstet, diese Technik erlaubt zwei Telefongespräche zeitgleich auf einem Funkkanal in derselben Funkzelle solange sich die Gesprächsteilnehmer weit genug auseinander befinden. Dadurch werden für GSM-Telefonate weniger Frequenzen benötigt, welche für UMTS genutzt werden können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2010

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