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[DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Juli 2011.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Zwei kommerzielle Produkte erreichten diese Tage unser Testlabor: DVR-Studio HD 2 und TS-Doctor versprechen beide problemlose Nachbearbeitung von SD und HD-Aufzeichnungen. Wie sich die Programme dabei im Test geschlagen haben, lesen Sie in unserem Artikel.

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  2. molleonline

    molleonline Junior Member

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    - VDR mit streamdev-server und sc
    - Serviio
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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Ich hab den Artikel gelesen, mir wird aber zu wenig auf das Schneiden ansich eingeganen. Ich fände es noch wichtig zu erwähnen, dass framegenaues Schneiden in beiden Programmen nicht möglich ist, sondern immer nur zwischen Bildgruppen (bis zu 5 Sekunden Unterschied zum Schnittpunkt). Dies ist ohne Neuencodierung der Schnittstelle auch garnicht möglich.
    Der TS Doctor scheint zwar immerhin zu versuchen, "inmitten" einer Bildgruppe zu schneiden, jedoch hab ich dann auf allen Geräten hässliche Artefakte an der Schnittstelle.
    Ich hätte mir dazu noch gewünscht, wenn auf den Smart Cutter eingegangen worden wäre. Dieser erlaubt durch Neukodierung der Schnittstellen ein framegenaues Schneiden und damit die Erstellung von übergangslosen Filmen aus TV Aufnahmen.
    Man darf sich nur nicht an der (zugegeben) dilettantischen Programmoberfläche stören, nach zehn Minuten Eingewöhnung kann man mithilfe der verschieden feinen Dreh- und Ziehregler immer genau zum richtigen Frame springen. Die Frameanzeige erfolgt erstaunlich schnell und erlaubt ein flüssiges und schnelles Arbeiten.
    Wenn mal eine TS Datei Probleme bereitet, kann man diese Datei auf den Server der Entwickler hochladen und das Problem wird innerhalb von wenigen Tagen erkannt und schnell behoben.
    Ich befreie schon seit Monaten meine HD+ und Sky Aufnahmen von Werbung und Trailern und bin sehr zufrieden damit.
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Das erwähnen selbst viele kostenpflichtige Programme auch nicht. ohne diese Funktion kann man aber auch gleich mit dem Receiver (ungenau) schneiden.
     
  4. Ralf Haenlein

    Ralf Haenlein Haenlein-Software

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    ca. 90 verschiedene Receiver diverser Hersteller...
    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Hallo Zusammen,

    Also das möchte ich nicht so stehen lassen.
    Aktuell sind auf unserer Liste 835 Geräte. Die Aufnahmen von ALLEN kann man verarbeiten und sie als Datei, DVD oder BluRay ausgeben. Von diesen 835 werden 304 Geräte voll unterstützt.
    Bezeichnen Sie diese Masse als "Recht klein"?
    Der Mediamarkt hat vielleicht 30 verschiedene Geräte im Regal stehen. Ist es deshalb in Ihren Augen auch eine bescheidene Auswahl?
    Ich weiß, so was ist relativ… 3 Haare auf dem Kopf sind relativ wenig und 3 Haare in der Suppe relativ viel. ;)

    Ich möchte den Lesern mal erklären, was das überhaupt bedeutet:

    Der Export im Geräteformat stellt bei der Verarbeitung eine Besonderheit dar. Wegen der unterschiedlichen Verwaltungen auf den Geräten mussten wir einen Status einführen, der sich in Unbekannt, ROT, GELB und GRÜN unterteilt.

    Das sind die aktuellen Zahlen, Stand 25.7.2011:

    304 Geräte mit Status GRÜN:
    Zu diesem Geräten können wir die Steuerdateien direkt erzeugen, d.h. man kann auch Aufnahmen fremder Receiver oder die Urlaubsvideos einen AVCHD Kamera auf den Receiver bringen. Sie werden vom jeweiligen Receiver genauso wie die eigenen Aufnahmen angezeigt, also mit Vorschaubild und Filmbeschreibung. Alles ist in DVR-Studio HD editierbar.

    77 Geräte mit Status GELB:
    Wird die geschnittene Aufnahme unter dem gleichen Namen wieder auf dem Receiver gespielt und somit das Original ersetzt, so wird der Receiver sie auch wieder abspielen. Der Namen muss dabei exakt gleich bleiben. Dinge wie angezeigte Dateigröße werden aber oft falsch angezeigt, da der Receiver diese Info aus seiner alten Steuerdatei nimmt.

    444 Geräte mit Status Unbekannt:
    Das sind Geräte von denen wir nicht wissen, wie sie die Filme auf der Receiverfestplatte verwalten. Es fehlen nur die Infos. Es gibt mit Sicherheit auch viele darunter die Status GRÜN oder GELB erreichen würden.

    37 Geräte mit Status ROT :
    Die Struktur auf dem Receiver ist zu umständlich oder kompliziert, dass wir hier nichts anbieten können. Auch ein beibehalten der alten Steuerdateien bringt nichts, denn der Receiver "merkt", das sich sein Original verändert hat.
    Einige Geräte lassen auch nur das Auslesen einer Aufnahme zu.

    Auf unserer Website finden Sie alle Geräte auf der "Liste der unterstützten Geräte".
    Da jedes Gerät auch individuell gesehen werden muss, befindet sich hinter jedem Gerät zudem noch ein graues (i) für Information, das in unser Forum zu einer Anleitung verlinkt. So können Sie auch sehen, was bei Ihrem Gerät besonderes zu beachten ist.

    Die gleiche Ampel und das (i) finden Sie auch bei der Geräteauswahl in DVR-Studio HD. Durch den Webservice ist diese IMMER aktuell.


    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf Haenlein

    Haenlein-Software

    PS: @molleonline,
    die Schnittweite in DVR-Studio HD ist ein GOP (Group of Pictures) und das gibt der Sender vor. Dieses schwankt beim ARD von 0,5 Sekunden bis zu 2,5 Sekunden bei SKY. GOPs mit 5 Sekunden hat kein Sender.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2011
  5. Ralf Haenlein

    Ralf Haenlein Haenlein-Software

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    Technisches Equipment:
    ca. 90 verschiedene Receiver diverser Hersteller...
    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Sorry, Beitrag wurde doppelt abgeschicht. Bitte einmal löschen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2011
  6. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Ich habe TS Doctor und DVR-Studio HD2 nach dem Lesen des Artikels in DF 8/11 ausprobiert. Mein Fazit: vollwertige Videobearbeitungsprogramme sind beide nicht! Ich nutze lieber weiterhin Pinnacle Studio und Magix Video deluxe, auch wenn diese in den von mir genutzten "großen" Versionen jeweils rund 100 EUR kosteten.
    Mit diesen und anderen populären Produkten, z.B. von Adobe (Premiere Elements), Cyberlink (PowerDirector) oder Sony (Vegas Movie Studio), können sich die beiden getesteten Produkte nicht messen. Daran ändert auch der vermeintliche Umfang nichts. Nahezu jedes Videobearbeitungsprogramm bietet standardmäßig das, was beide vermeintlich so "geeignet" macht. Auch viele Freewareprogramme bieten einen ähnlichen Funktionsumfang. Sicherlich, die Manipulation des Datenstroms kann hin und wieder nützlich sein. Aber wann brauch' man so ein Tool überhaupt? Ich, bisher noch nie! Im seltenen Notfall kann man sich ein solches Tool aus dem Internet besorgen.
    Angesichts des Funktionsumfangs ist der geforderte Preis von 29 EUR für TS Doctor und 85 EUR für DVR-Studio HD2, in Relation zu den genannten Produkten namhafter Softwarehersteller, unverschämt hoch. Viele der vorgenannten Hersteller bieten ihre zum Großteil mit wesentlich mehr Funktionen ausgestatteten und komfortabler zu bedienenden Programme zu einem ähnlichen Preis an.
    Und weshalb soll die Aufteilung des Datenstroms in kleinere Teile so "positiv" sein? Wer heutzutage immer noch FAT32 für Videoaufnahme und -bearbeitung nutzt, sollte sich lieber fragen, ob es nicht langsam Zeit wird, auf ein aktuelleres Betriebssystem mit NTFS als Dateisystem umzusteigen. Für Videobearbeitung ist FAT32 angesichts der riesigen Datenmengen nicht empfehlenswert!
    Beispiel: eine Folge meiner Lieblingsserie "Falling Skies" auf TNT Serie HD (~ 41 Minuten lang), ist nach der Bearbeitung (sauberes Ein- und Ausblenden zu Beginn und am Schluss der Folge, je nach Aufnahmequelle: evtl. Entfernen von Werbung), ausgegeben in Full-HD (1920x1080i), 25 Fps, Bitrate: max. 24 MBit/s bei 2-pass VBR [= variable Bitrate], Audio DE & EN 5.1 bei 448 kbps, Dateiformat: "m2ts" rund 6-7 GB groß. Zum Encodieren verwende ich den CoreAVC-Codec.
    Anmerkung zu "m2ts": ich verwende dieses Format, da es von meinem Authoringprogramm Sony DVD Architect Pro 5.2 direkt verwendet und nicht erneut encodiert werden muss (dadurch wesentlich kürzere Bearbeitungszeit).

    Ein Einsteiger in die Videobearbeitung wurde durch den Artikel wohl eher irritiert. Er sollte sich zunächst mit den grundsätzlichen Eigenschaften der Videobearbeitug und den vielen Möglichkeiten an Hand von Freewareprogrammen vertraut machen. Oder alternativ ein günstiges, etabliertes Produkte bspw. eines vorgenannten Softwareherstellers erwerben, die oft gute Assistenten und Tutorials besitzen. Viele bieten interessante und nützliche (leider oft kostenpflichtige) Erweiterungsmöglichkeiten, falls die Ansprüche später steigen.
     
  7. Mangels

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    Panasonic DMP-BD 30
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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    @Ralf Haenlein

    Eigentlich ist die Software DVR-Studio HD 2 ja auf dem richtigen Weg.
    Nur leider schneidet auch sie nicht dort wo sie eigentlich muss.
    Und das wertet sie in meinen Augen unheimlich ab. Zumal der Preis dafür dann doch (in meinen Augen) zu hoch ist.

    Im SD-Bereich benutze ich zur Weiterverarbeitung ProjectX und Cuttermaran in Connection mit TMPGEnc, was mir einen Schnitt selbst an P und B-Frames ermöglicht.
    (auch finde ich das Layout von Cutttermaran eigentlich deutlich besser und komfortabler - aber das ist sicher nur gewöhnungsbedürftig)
    Aber framegenauer Schnitt ist eigentlich ein Muss !
     
  8. Rheinlaender

    Rheinlaender Senior Member

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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Hallo,
    ich kann molleonline nur zustimmen: Die Software Smart Cutter ist als framegenaues Schnittprogramm äußerst empfehlenswert. Ich verwende das Programm um damit die Aufnahmen vom DVB Viewer, sowie der Dreambox zu bearbeiten. Funktioniert wirklich gut und schneidet tatsächlich framegenau. Der vom Programm ausgegebene Transportstream wird fehlerfrei wiedergegeben (getestet mit dem DVB Viewer und der Dreambox) und behält weitere Tonspuren, bzw. Untertitel bei. Zugegeben, die Bedienoberfläche des Programms wirkt altbacken und hat definitiv noch Optimierungspotential, aber die erzielten Resutate sprechen für sich. Ich habe auch diverse Programme für den Schnitt getestet, aber alle scheiterten an der fehlenden Framegenauigkeit.
    Ganz schlecht hat bei mir der TS- Doctor abgeschnitten; mit den damit erstellten TS Dateien hatte ich massive A/V Syncprobleme.

    Gruss

    Rheinlaender
     
  9. MikeBauerfeind

    MikeBauerfeind Neuling

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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    @Ralf Haenlein:

    Sie haben Recht, der Satz war sicherlich etwas unglücklich formuliert. Der Anschnitt des Artikels online reisst diesen aber auch etwas aus dem Kontext. Natürlich ist die Zahl der unterstützen Geräte nicht gering. Andererseits wurde beispielsweise mein Testreceiver (Edision piccollo) vom Programm beim Ausspiel überhaupt nicht unterstützt und auch Geräte von Comag und Smart - welche sicher auch zu beliebten PVR's zählen - sind wenig vertreten oder nicht geprüft. Da es sich bei dem Satz aber nur um einen kleinen Ausschnitt aus dem Gesamttest handelt, sehe ich das nicht als problematisch an. Wie Sie schon richtig schreiben gibt es ja andere Lösungen als ein Rückspiel auf den Ursprungsreceiver. Und schließlich schneidet die Software trotz des hohen Preises noch gut ab, die Ausspielfunktion spielt also bei der Gesamtbeurteilung keine Rolle.

    @all: Smart Cutter werde ich mir sicherlich einmal ansehen. Auch sind in Zukunft Artikel zu brauchbaren Freeware-Lösungen geplant. Ich persönlich habe 2 Monate mit DVR-Studio gearbeitet und immer sehr brauchbare Ergebnisse erziehlt. Es ist halt immer die Frage, welchen Anspruch man an die Software hat. Zum Entfernen von Werbung, reinigen des Streams (wichtig, um z.b. eine Wiedergabe als mkv via TV zu gewährleisten) etc. sind die Programme gut geeignet. Es geht hier definitv nicht um einen perfekten Videoschnitt (z.B. des Urlaubsfilmes), sondern die grobe Bearbeitung von HD-TV-Aufzeichnungen. Bezüglich FAT32 muss ich widersprechen. Es gibt noch reichlich Receiver und TV-Geräte mit USB, die nur FAT32 unterstützen. Für den im Artikel beschriebenen Zweck ist eine Unterstützung (wie auch ein Ausspielen als dvr) relativ wichtig. Asynchrone Ergebnisse habe ich mit beiden Lösungen auch nicht feststellen können.
    Ansonsten schaue ich mir Alternativen aber gerne an und es wird wie geschrieben darüber auch in Zukunft Artikel geben... Vorschläge sind natürlich willkommen.

    MfG
    Mike Bauerfeind
     
  10. Major König

    Major König Muper-Soderator

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    AW: [DF 8/11] Duell der Schnittprogramme

    Ist doch alles unbrauchbar. Ich habe immer noch eine Sendung in HD vom ÖRR vorliegen, die ich nicht bearbeiten kann. Liegt im ts4 Format vor, ich kann es noch mit TSDoctor umwandeln aber dann nicht mehr weiter demuxen. Egal ob ProjectX, Super o.ä. alle verwerfen die GOPs und hinterher ist das ehemals 8 Gigabyte große File nur noch ca. 130 MB groß und defekt. :eek:
     

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