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Deutschland, mein Billiglohnland...

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Cord Simpson, 31. Januar 2007.

  1. Cord Simpson

    Cord Simpson Senior Member

    Registriert seit:
    26. Dezember 2004
    Beiträge:
    446
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    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,4341314,00.html

    Es gibt keine Ausreden mehr. Der Mindestlohn muss her! Und längst ist der Beweis erbracht, dass er keine Arbeitsplätze kostet, sondern gesamtwirtschaftlich und gesamtgesellschaftlich Sinn macht.
     
  2. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.702
    Ort:
    Magdeburg
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Nanu, wir sind mal einer Meinung.
    Was in anderen wirtschaftlich aufstrebenden Ländern funktioniert sollte hier scheitern? Lachhaft.
     
  3. duddelbacke

    duddelbacke Board Ikone

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.453
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    Homecast 8100 CIPVR
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Ich schließe mich dieser Meinung an.
    Auch ich bin für mindestlohn.
    Allerdings sollte er deutlich höher sein als 5-6 €.
    Und das bezweifle ich,das dieses passiert.Dank CDU
    Denn auch was Zeitarbeitsfirmen heute zahlen und mit ihren Mitarbeitern machen ist moderne Sklaventreiberei.
     
  4. doku

    doku Guest

    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Tja, solange man lebt, ist man immer in der Gefahr zu sterben! ;)

    Topic: Bin immer noch für einen Mindestlohn von =>10€. :)
     
  5. Jazzman

    Jazzman Guest

    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Eine sachliche Diskussion ist in Deutschland leider nicht möglich zu diesem Thema.

    Verkehrswissenschaftler, die wohl mehr von der Materie verstehen als wir alle zusammen, haben nachgewiesen, das eine Freigabe der Maximalgeschwindigkeit auf der Autobahn nur dazu führt, das man von Stau zu Stau wandelt. Die SWR-Sendung "betrifft" hatte vor einiger Zeit mal einen sehr schönen Beitrag dazu.

    Von den ökologischen Folgen der Raserei mal ganz zu schweigen. Oder dem Mehrverbrauch an Benzin. Das sind dann die größten Jammerlappen beim Thema "Tanken wird immer teurer".

    WoldNet brachte mal einen Beitrag (vermutlich von PBS) über die teilweise Freigabe der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Highways in der Clinton-Ära. Vor allem in Texas wurde hier die Beschränkung von 55 mph aufgegeben. Dadurch stiegen die Unfallzahlen wieder beträchtlich an.

    Dummerweise sprechen die Deutschen auf solche Argumente nicht an, was nicht gerade für sie spricht...

    Wenn man sieht, wie sehr die Lobby in Deutschland mitregiert (die Monitor-Berichte über Firmen- und Verbandsmitarbeiter, die "Teilzeit" in den Ministerien arbeiten und dort die Gesetze diktieren), dann ist es kein Wunder. Anwälte und Notare haben z.B. einen Mindestlohn. Aber sie haben ja auch ihre eigene Partei als Interessenvertreter. Schließlich würden Mindestlöhne vielen die Profite verhageln.

    Selbst volkswirtschaftlich gesehen brauchen wir Mindestlöhne, um dem permanenten Kaufkraftverlust breiter Massen abzumildern. Die Wirtschaft ist zu dumm, um zu erkennen, das sie sich ins eigene Fleisch schneidet. Oder um es mit Heiner Geißler zu sagen: Gier frißt Hirn.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Januar 2007
  6. Worringer

    Worringer Platin Member

    Registriert seit:
    18. April 2005
    Beiträge:
    2.473
    Ort:
    Köln
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Für mich nicht. Freigabe ist richtig und den Rest regelt der Markt. Warum muß in Deutschland alles reglementiert werden, obwohl es nicht sinnvoll ist?

    Vorallen den der Sklavenhändler. Sobald der Mindestlohn da wäre, wären deren Gewinnspannen dahin und dieses schäbige Geschäft am Ende bzw. einige würden vom Markt verschwinden.
    Ich habe bei meinem Hobby in der Trainingsgruppe eine, die arbeitet bei einem Sklavenhändler, der an andere Sklavenhändler verleiht - sozusagen Subsub. Das ist echt mies, die Geschichten haarsträubend (bekommt für Januar kein Gehalt, weil der Buchhalter meint, daß die Lohnabrechnung sei falsch) und kommt nicht weg, weil sie keiner einstellt.
     
  7. doku

    doku Guest

    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Disagreed!



    Fully agreed! :)
     
  8. uli12us

    uli12us Platin Member

    Registriert seit:
    25. August 2003
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    München
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Und die dort Angestellten wären dann arbeitslos, bei wieviel warens noch 63% des letzten Netto. Ist hoffentlich nicht dein Ernst.
     
  9. Hoffi67

    Hoffi67 Wasserfall Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    9.640
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    Philips 49PFL8271 + Humax HD Receiver
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Ich bin auch für den Mindestlohn.Wenn ein arbeitender Mensch im Monat nicht einmal soviel Geld bekommt,um ein ordentliches Leben führen zu können,ist das eine Schande.
     
  10. moonwalker5

    moonwalker5 Junior Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2007
    Beiträge:
    83
    AW: Deutschland, mein Billiglohnland...

    Ich bin auch für einen Mindestlohn, wie viele andere hier auch. Allerdings sagt der Begriff "Mindestlohn" an sich überhaupt nichts aus, wenn man nicht gleichzeitig einen Stundenlohn nennt. Wie hoch sollte eurer Meinung nach ein Mindestlohn sein, damit man davon leben kann? 5-6 Euro sind mit Sicherheit zu wenig.
     

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