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Deutsche Telekom; Unser Untergang

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von Atletico, 10. Juli 2004.

  1. Atletico

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    Deutsche Telekom erteilt DSL-Komplettversorgung eine klare Absage


    Der Branchenprimus Deutsche Telekom AG erteilte einer bundesweiten DSL-Abdeckung eine klare Absage mit der Begründung dass es „zu teuer“ sei. Dies teilte Achim Berg, der Vorstand der T-Com in einem Schreiben an den Beirat der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) mit.„Investitionen in Milliardenhöhe in die bestehenden Telefonnetze kann sich T-Com in der gegenwärtigen wirtschaftlichen und regulatorischen Situation nicht leisten“, zitierte das Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ in ihrer aktuellen Ausgabe aus dem internen Papier.

    Aufgrund der Angst vor einer digitalen Spaltung des Landes hatte der Bundestagsabgeordnete der CSU Johannes Singhammer der zugleich im Beirat der RegTP sitzt, alle Festnetzunternehmen dazu aufgefordert für eine schnelle flächendeckende Abdeckung mit DSL-Anschlüssen entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.

    Derzeit steht die Breitbandtechnologie nur in 6315 von 7904 deutschen Anschlussgebieten zur Verfügung, wodurch vier Millionen potentielle Kunden nicht mit einem schnellen Onlinezugang auf DSL-Basis ins Internet gehen können, wobei besonders Ostdeutschland nur über wenige DSL-Anschlüsse verfüge.

    Zwar sei es technisch möglich alle Telefonanschlüsse in DSL-Anschlüsse zu verwandeln heißt es in dem Schreiben aber weil zwei Millionen Anschlüsse in Regionen liegen würden, bei denen nur geringe Nachfrage bestehe stünden die nötigen Investitionen in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen.

    Vorwiegend in Ostdeutschland müssen weitere 1,8 Millionen auf DSL verzichten, weil in dieser Region der Bonner Konzern Glasfaserkabel Anfang der 90er-Jahre verlegt habe, welche nicht für die DSL-Technik geeignet seien.

    Der Beirat der Regulierungsbehörde kündigte einen Atlas an, auf dem alle Gebiete dokumentiert sein sollen wo noch kein DSL verfügbar sei.

    Breitband für alle in Frankreich
    Die Regierung in Paris will demnach Kommision einesetzen, die das Leitungsnetz des staatlichen Energieversorgers Electricité de France darauf überprüft, ob es als Basis für ein landesweites Glasfasernetz dienen kann. Französische Experten rechnen damit, dass zum Aufbau eines solchen Netzes ca. 30 Milliarden Francs nötig sein werden. Davon will Paris immerhin 10 Milliarden Francs beisteuern, um den Kommunen im Land verbilligte Darlehen zu gewähren. Diesen soll es damit ermöglicht werden, die notwendige High-Speed-Infrastruktur aufzubauen. Ob weitere finanzielle Investitionen geplant sind lässt die Regierung vorerst offen. Der Pressesprecher von Premierminister Lionel Jospin nahm hierzu mit den Worten Stellung, dass man sich in Paris, bei diesem doch sehr ehrgeizigen Projekt, nicht allein auf die private Wirtschaft verlassen wolle. Man befürchte, dass dann die ländlichen und eher dünn besiedelten Regionen des Landes, bei einem Ausbau ins Hintertreffen geraten, da die Profiterwartungen dort doch eher mager seien. "Wenn wir uns der Logik des Marktes beugen würden, gäbe es in fünf Jahren für ein Viertel aller Franzosen und 70 bis 80 Prozent des Staatsgebietes immer noch keinen Breitband-Internetanschluß," schloss er seine Ausführungen.

    Es spricht für sich, dass die Verschleppungstechnik der Deutschen Terrorkom AG Erfolg hat. Anstatt sich das Hirn über eine flächendeckende DSL-Verbreitung zu zerbrechen, kommen die Deppen zum Ergebnis 'geht nicht'. Deswegen sollte sich niemand wundern, warum dieses Land immer mehr zurückfällt.
    Wie soll der Osten jemals in Fahrt kommen, wenn notwendige infrastrukturelle Entwicklung nicht stattfinden? Die lieben Herren Politiker schauen nur zu, anstatt sich am nationalen Kraftakts Frankreich ein Beispiel zu nehmen. Von der EU in Brüssel kommen derweil auch nur Absichtserklärungen aber keine konkreten Forderungen, deren Nicht-Erfüllung an Strafen gekoppelt wäre.
    Den Deppen der Terrorkom sollte man endlich den Hintern versohlen. Etwas schlimmeres als diesen Drecksladen gibt es definitiv nicht. Möge sie der Teufel bestrafen!
     
  2. noeler

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Warum ist das unser Untergang ?
     
  3. Gorcon

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Das ist eine glatte Lüge! Denn es gibt Lösungen die auf der cebit schon von der Telekom vorgestellt wurden um auch an Glasfaserkabel DSL zu ermöglichen. (wurde auch in der c't ein Betrag gebracht).
    Ich glaube nicht das eine mangelnde Nachfrage schuld ist!
    Gruß Gorcon
     
  4. Gag Halfrunt

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Dasselbe haben wir doch auch beim Kabelanschluss erlebt. Regionen mit zu geringer Nachfrage sind bis heute nicht verkabelt -- wobei die meisten statt dessen ja Satellitenempfang haben.

    DSL über Glasfaser geht. Allerdings ist die Technik dafür um einiges teurer. Ein Grund mehr, warum man das nicht anfassen will. Wenn dann noch die Nachfrage zu gering ist, kann sich das nie rechnen.

    Tja, die Telekom ist eben ein Privatunternehmen. *seufz*

    Gag
     
  5. Atletico

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Stimmt, zumal selbst in einigen ostdeutschen Großstädten (nur bedingt DSL verfügbar ist. Der Grund ist wohl vielmehr der, dass sich die Terrorkom mit ISDN-Kunden (u.a. aufgrund fehlender Flat) eine goldene Nase verdient.
     
  6. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Wie gesagt ist die Nachfrage in diesen Gebieten kein bisschen niedriger als in anderen Gebieten. Die Nachfrage wird ja von der Telekom einfach tot geschwiegen da sie nicht nachweisbar ist. Denn man kann sich ja erst garnicht für DSL anmelden weil die Anmeldung sofort verworfen wird. Also ist automatisch die Nachfrage gleich Null.
    Gruß Gorcon
     
  7. Hose

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Warum immer Telekom?:eek:
    Vielleicht sollten andere auch mal in Leitungen investieren.
    Ach Mist da ist wieder so ein böses Wort (investieren und das auch noch in Deutschland):cool:
     
  8. tschippi

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Da wurde in den neuen Bundesländern für sehr viel Geld in die beste Kabeltechnik investiert (LWL). Und jetzt so was. Ein Glasfasernetz zu betreiben ist teurer. DSL über Glasfaser geht natürlich. Die Telekom ist einfach nicht bereit, für die Anschlüsse mehr Geld locker zu machen. :mad:
     
  9. Satikus

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Ich habe zwar auch T-DSL. Aber in meinen Augen ist die Telekom der letzte
    Laden!
    Die gehen mit den Kunden um wie mit Dreck!:mad:
     
  10. Commander Keen

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    AW: Deutsche Telekom; Unser Untergang

    Wacht auf, wir leben im Kapitalismus.
    Das Unternehmensziel ist die Gewinnmaximierung.

    Der Kunde intressiert nur, solange er Provit abwirft...
     

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