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Deutsche Post speicherte Krankendaten

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von amsp2, 13. Juni 2009.

  1. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    Welche Überraschung. Mal sehn welche Firmen als nächstes auffliegen.

    ORF

     
  2. AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Die Frage ist: Wie kommen die daran?

    Auf dem Krankenschein für den Arbeitgeber steht doch kein Klartext bzgl. der Diagnose. Haben die mit der Krankenkasse zusammengearbeitet?


    Die Post macht sich sowieso dieser Tage nicht beliebt.
    Angeblich soll jetzt im Juli/Aug. in vielen Briefsortierstellen zum Montag nicht mehr gearbeitet werden, um Personalkosten zu sparen.
    Auf die Beförderungszeit von Briefen hätte das aber keinen Einfluss, hieß es.


    Warum ist die deutsche Post im Vergleich zur Post in vielen anderen Ländern so kundenunfreundlich und zusätzlich trotzdem noch so teuer?

    Wie kann es z.B. sein, dass ein Brief (gleiche Gewichtsklasse, gleiche Beförderungsart) von Deutschland nach Australien ca. 3 Mal so viel kostet wie einer mit "Australia Post" von Australien nach Deutschland?
    Um nur mal ein Beispiel von vielen zu nennen.
     
  3. selassie

    selassie Platin Member

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Aus den Rückkehrgesprächen, wie sie in großen Firmen üblich sind.

    Da wird dann wer weiß wie fürsorglich getan und beim Arbeitnehmer der Eindruck vermittelt, dass dieses Gespräch zum besten eben dieses Arbeitnehmers ist. Da dieses Gespräch aber in dem meisten Fällen nicht vom ärztlichen sondern von Personal aus der Personalabteilung geführt wird, ist dieser Ansatz von vornherein als Heuchelei erkennbar.

    Es geht dort, neben der Abschreckungswirkung dieser Gespräche, darum, möglichst viel über erkrankten Mitarbeiter zu erfahren und, wie man ja sieht, zu archivieren.
     
  4. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Leute mit ner "ich hab nichts zu verbergen" Einstellung brauchen sich nicht zu wundern, und sollten bloß still sein. Mitarbeiter, denen dadurch Nachteile entstanden sind, haben's nicht besser verdient. Die Nachteile können da gar nicht groß genug sein. Vielleicht kommt dann so mancher mal endlich auf die Idee, die Klappe zu halten, und die eigene Krankengeschichte weder im "Gespräch" offenzulegen noch ans Brett zu heften.

    Krankenscheine enthalten keinerlei Informationen und bei Gesprächen kann man sich zurückhalten und sehr, sehr wage irgendwas sagen.
     
  5. selassie

    selassie Platin Member

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Das kann man sicher. Man kann auch gar nichts sagen. Den Arbeitgeber geht der Grund der Arbeitsunfähigkeit eigentlich überhaupt nichts an und er hat auch keinerlei rechtliche Handhabe.

    Trotzdem reden die Leute. Bspw. ein Bandarbeiter bei Mercedes ist allein schon von der Situation eingeschüchtert und weiß auch gar nicht genau, welche Rechte er eigentlich hat. Zusätzlich befürchtet er, womöglich zurecht, dass Schweigen negativ gewertet wird und ihm bei der nächsten innerbetrieblichen Bewerbung schadet oder eine Beförderung verhindert.
     
  6. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Ja, dann muss er mal 5 Minuten seines Lebens investieren und sich informieren. Bei Krankengesprächen wird man nicht (darf man nicht) überrumpelt werden.
     
  7. HumaxPVR8000

    HumaxPVR8000 Platin Member

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Warum sollte ein seriöser Arbeitgeber darauf hinsteuern? Der weiß doch auch, das ihn das nichts angeht?!
     
  8. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Ja, weil mancher Arbeitgeber die Daten haben will um Human Resources zu optimieren.

    Ist wie beim Wohnungseinbruch. Dafür zu sorgen, dass es keine Einbrecher mehr gibt, ist wunschdenken. Muss man halt die Wohnung abschließen, oder lernen, diese abzuschließen. Auch wenn man in der Wohnung nichts zu verbergen hat.
     
  9. IGLDE

    IGLDE Talk-König

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    AW: Deutsche Post speicherte Krankendaten

    Krankengespräche gab es schon zu meiner Zeit bei der Post. Man konnte sich aber immer eine Gewerkschats oder Betriebsratsvertreter mit nehmen.
     

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