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Der Marsianer

Dieses Thema im Forum "Kinonews" wurde erstellt von patissier1, 11. Oktober 2015.

  1. patissier1

    patissier1 Lexikon

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    Für mich ein 10 Punkte Film.
    Absolut herrlich gespielt von Matt Damon. Und die Chance das David Bowie seinen Song in einen Film des Jahres 2015 hören wird auch eher gering. Dolby Atmos im Kino ist natürlich wunderschön für die Ohren.
    Der Marsianer - Rettet Mark Watney Film (2015) · Trailer · Kritik · KINO.de

    Der Marsianer – Rettet Mark Watney: Science-Fiction-Thriller um einen Astronauten, der auf dem Mars ums Überleben und um die Kontaktaufnahme mit der Erde kämpft.
    Faszinierendes Science-Fiction-Survivaldrama nach Bestsellervorlage von Andy Weir, in dem ein Astronaut alleine auf dem Mars zurückgelassen wird.
    Gerade einmal neun Monate sind vergangen seit Ridley Scotts letzter Großproduktion, “Exodus”, der Weihnachten 2014 in die Kinos gekommen war. Hatte das Bibelepos allerdings bisweilen Probleme, seiner ausufernden Handlung wirklich Herr zu werden, ist Scotts Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir, der nunmehr dritte Ausflug des 77-jährigen Filmemachers in die unendlichen Weiten des Weltalls, drei Jahre nach “Prometheus – Dunkle Zeichen“, geradezu ein Paradebeispiel für ökonomisches, geradliniges Erzählen. Als eine Mars-Expedition während eines verheerenden Sturms auf dem roten Planeten unvermittelt die Zelte abbrechen und die Monate lange Reise zurück zur Erde antreten muss, bleibt im Chaos ein Astronaut zurück, der von einer umherfliegenden Antenne getroffen wurde und für tot gehalten wird – der Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon in einem seiner gewinnendsten Auftritte seit “Good Will Hunting“. Watney hat jedoch überlebt. Während er mit wissenschaftlichem Eifer daran geht, Lösungen für alle Probleme zu finden, die ihn am Überleben für die nächsten vier Jahre hindern könnten – so lange würde es nach seinen Berechnungen dauern, aus eine Rettungsmission zu organisieren und loszuschicken -, kämpft die NASA auf der Erde darum herauszufinden, wie man den Robinson Crusoe auf dem Mars wieder zurückbringen kann, ohne andere Menschenleben zu riskieren.
    Ein Mann allein auf dem Mars. Das erscheint nicht unbedingt das Material für einen packenden zweistündigen Film. Aber so, wie die handelnden Personen auf existenzielle Krisen nicht mit hängenden Köpfen begegnen, sondern stets ganz pragmatisch daran arbeiten, jede neue Hürde auf dem Weg zur Rettung zu beseitigen, findet auch Scott stets ganz nüchtern Lösungen für die vermeintlichen narrative Probleme seines Überlebensdramas: Damon bespricht für die Nachwelt einen Videoblog, der letztlich den narrativen Rahmen liefert: “Fuck you, Mars!” ist das Mantra, dem sich gemeinsam mit Watney der ganze Film verschreibt, den Scott gestaltet hat wie einen jener klassischen Katastrophenfilme der Siebzigerjahre, die “Airport”-Filme zum Beispiel oder “The Poseidon Adventure”, in denen auch All-Star-Besetzungen versammelt wurden, die an verschiedenen Schauplätzen an Rettungsmöglichkeiten arbeiten, nur dass es jetzt nicht George Kennedy, Lloyd Bridges und Leslie Nielsen sind, die ihre Stirn in Falten legen und bangen und letztlich erleichtert jubeln müssen, sondern moderne Heavyweights wie Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Jessica Chastain, Michael Pena und Jeff Daniels. Überhaupt ist der Film nie muffig oder altmodisch oder knatternd: Der Look ist sensationell, das 3D immer perfekt und funktional, das Tempo rasend hoch und die Darsteller sind mit so vollem Einsatz bei der Sache, dass man als Zuschauer eigentlich nie ein Problem damit hat, dass über die fast volle Laufzeit weitestgehend ausschließlich wissenschaftliche Diskussionen geführt werden. Im Gegenteil: Es ist erfrischend, dass all der unnötige emotionale Ballast, der vor einem Jahr “Interstellar” so bleischwer und überladen wirken ließ, auf ein Minimum reduziert wird. Stellt sich nur die Frage, wie die Synchro den schönsten Satz Damons übersetzen will, der stellvertretend für den ganzen Film steht: “I’m gonna science the shit out of this.” Viel Spaß dabei, die, äh, ******* aus diesem Problem heraus zu wissenschaften. ts.
    Im Zuge der „Ares 3“-Mission soll unser Nachbarplanet, der Mars, untersucht werden. Die Crew unter der Leitung von Commander Melissa Lewis (Jessica Chastain) muss aber unplanmäßig eine Evakuierung durchführen, als sie auf dem roten Planeten von einem Sandsturm biblischen Ausmaßes überrascht wird. Bei ihrer Rückkehr zur Erde lassen die Astronauten jedoch Mark Watney (Matt Damon) zurück, da sie ihn fälschlicherweise für tot halten. Watney sieht sich nun gleich mit einer Vielzahl von existenziellen Problemen konfrontiert. Zwar hat seine Crew auch ihre Unterkunft zurückgelassen, die Watney als Ausgangspunkt dient, doch seine vorhandenen Mittel sind arg limitiert. Der einzige Einwohner des Mars‘ muss demnach seinen gesamten Einfallsreichtum ausschöpfen, wenn er überleben will. Zusätzlich steht er noch vor der Herausforderung, Kontakt zur Erde aufzunehmen, um nach Hilfe zu rufen. Sein Können als Botaniker ist gefragt, damit er auf dem kargen Boden des unwirtlichen Planeten Pflanzen anbauen kann, die ihm als Nahrung dienen und den dringend benötigten Sauerstoff spenden. Es gelingt Watney Kontakt zur NASA aufzunehmen, deren Leiter Teddy Sanders (Jeff Daniels) eine Unternehmung ausarbeitet, um ihn zu retten und nach Hause zu holen. Parallel dazu plant die restliche Crew der „Ares 3“-Mission eine eigene, äußerst riskante Rettungsaktion. Watney seinerseits muss mehrere Unfälle verkraften, die seine mühsam aufgebaute Existenz bedrohen. Und selbst wenn er all diese Hindernisse überwinden kann, liegt vor ihm noch ein risikoreicher Weg zum Schiaparelli-Krater, wo ihn die „Ares 4“-Mission abholen soll. Aber immerhin hat er für die dreitausend Kilometer vier Jahre Zeit – denn vorher wird voraussichtlich kein anderer Mensch den Mars erreichen können.
     
  2. fallobst

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    AW: Der Marsianer

    Für mich eines der Highlights dieses Jahres.Wenn Matt Damon dafür keinen Oscar bekommt,dann weiß ich nicht weiter.Der Film kriegt eine 10/10 von mir.:love::winken:
     
  3. zahni

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    AW: Der Marsianer

    Das Buch ist Klasse.

    Aber mussten die Matt Damon nehmen?
    Bei Amazon ist der jetzt auch auch dem eBook-Cover drauf...
     
  4. patissier1

    patissier1 Lexikon

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    AW: Der Marsianer

    Wie Fallobst schon geschrieben hat, Oscar verdächtig, und so trainiert war er in keinen einzigen Film bisjetzt.
    Ich gehe lieber ins Kino anstatt Bücher zu kaufen, mein letztes Buch von einen Film war Sakrileg von Dan Brown.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2015
  5. zahni

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    AW: Der Marsianer

    Filmbuch? Du meinst den Film zum Buch, oder?
    Bücher lesen kann echt spannend sein ;)
     
  6. patissier1

    patissier1 Lexikon

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    AW: Der Marsianer

    Natürlich, werde mir aber bei meinen Reisen im November ein paar frische Bücher holen.
     
  7. Zonenkind

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    AW: Der Marsianer

    Den gucke ich mir nächsten Dienstag an. :winken:

    Mit Spectre und The Force Awakens kommen ja noch mindestens 2 echte Highlights in diesem Jahr. :love:
     
  8. patissier1

    patissier1 Lexikon

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    AW: Der Marsianer

    Das stimmt, Panem Teil 2 kommt auch noch in meine Kinoliste 2015
     
  9. Der Franke

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    AW: Der Marsianer

    Ich als Gelegenheitskinogänger benote hier nicht.
    Wenn, müsste ich auch 10 von 10 geben.

    Matt Damon übertrifft alle Erwartungen.
     
  10. br403

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    AW: Der Marsianer

    Gerade gesehen, super Film, 10 von 10. Oscar für Matt Damon!
     

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