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"Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 30. November 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Leipzig - Das sagte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK), Heinz-Jürgen Bien in einem Interview mit DIGITAL FERNSEHEN.

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  2. Batman 63

    Batman 63 Talk-König

    Registriert seit:
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    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    Und was ist mit Tele Columbus? Die gehören auch dazu.
     
  3. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    ...Kabel-BW ebenso.
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
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    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    ... Kabel BW sind doch die schlimmsten. Wer dort einen "geeignet für Premiere"-Receiver angeschlossen wird, wird eine neue Software installiert. Zieht der Kunde um und wird von einem anderen Kabelnetzbetreiber versorgt, kann er seinen Receiver nicht mehr ohne weiteres für Premiere nutzen. Erst wenn der Kunde bereit ist, auf eigene Kosten Gerät zum Hersteller zu schicken und eine geeignete Software aufspielen zu lassen, kann er seinen gekauften Receiver wieder in Verbindung mit Premiere nutzen.

    Allerdings sollte man es auch nicht unberücksichtigt lassen, dass Kabel BW (noch) keine Programme grundverschlüsselt.

    Das Kartellamt ermittelt derzeit gegen Premiere, Unitymedia und Kabel Deutschland, die das mit den proprietären Receiver schon länger machen. Kabel BW hat erst Anfang des Jahres die Verschlüsselung auf NDS Videoguard umgestellt. Telecolumbus hat mit der Grundverschlüsselung und der Einführung von NDS Videoguard erst begonnen, als das Kartellamt die Ermittlungen schon aufgenommen haben.

    Bleibt zu hoffen, dass das Kartellamt proprietäre Receiver nicht verbietet, denn das würde die Digitalsierung unnötig aufhalten. Das Kartellamt sollte den Plattformbetreiber jedoch auferlegen, dass sie auch plattformübergreifende Lösungen ermöglichen müssen. Das könnte z.B. mittels CI-Unterstützung erfolgen. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass alleine ein CI-Modul mitunter mind. so teuer wie ein proprietärer Receiver ist ...
     
  5. smskai

    smskai Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    85
    Propreriäre Receiver sind das Ende des Pay-TV in D

    Das Gegenteil ist der Fall: proprietäre Receiver sind in Deutschland die schlimmste Hemmschuh gegen eine zügige Digitalisierung (zusammen mit der Grundverschlüsselung der Privatender und der völlig übertriebenen Kanalzahl bei miserabler Bildqualität im Kabel TV).
    Während in Amerika und in Frankreich Digitalreceiver im Fernseher selbst Standard sind, gibt es in Deutschland nur wenige Geräte von spezialisierten Herstellern und keine Geräte von Massenherstellern mit DVB-C Receiver. Und die Geräte von Loewe, Metz und Sony mit DVB-C Receivern sind dank Kabel-BW und NDS für Digital TV nicht mehr wirklich zu empfehlen.
    Und wer möchte die Hand dafür ins Feuer legen, daß es nach 2012 noch noch Nagravision Karten für Alphacrypt Module von Premiere geben wird? Kann man denn ein hochpreisiges Markengerät, was ja sicherlich länger als 3-4 Jahre halten soll, dann überhaupt noch empfehlen? :rolleyes:
    Ich werde oft gefragt, kann aber weder zum alten Humax 9700 als einzigen zulässigen Festplatten- SD-TV Receiver noch den Humax 1000 als einzigen NDS tauglichen HDTV Receiver guten Gewissens raten, wenn man selbst schon mal ein aktuelles Gerät mit USB Schnittstelle und aktueller schneller Hardware benutzt hat.
     
  6. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

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    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    An dieser Stelle könnte man auch T-Home IPTV erwähnen, welches auf einem komplett proprietären System basiert. Da ist man auf Gedeih und Verderb dem Gelump ausgeliefert welches die Telekom einem liefert - Alternativen gibt es keine...
     
  7. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

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    10. Juli 2004
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    14.405
    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    IPTV ist allerdings streng genommen kein Rundfunk, denn beim Rundfunk gibt es keinen Rückkanal.
     
  8. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
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    Ort:
    Telekom City
    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    @smskai

    ... der Rundfunkteilnehmer soll selbst entscheiden dürfen, welcher Receiver er nutzen möchte. Proprietäre Receiver haben den Vorteil, dass der Anbieter es den technisch unversierten Kunden so einfach wie möglich macht. Aus dem Grund sollte es auch weiterhin proprietäre Receiver geben dürfen. Allerdings sollte es aber auch Lösungen geben, die auch höheren Ansprüchen genügen können. Solche Lösungen sollten plattformübergreifend sein, denn sonst könnte es passieren, dass der Rundfunkteilnehmer seine teuer erworbene Hardware nicht mehr nutzen kann. Die einfachste Lösung wäre die offizielle Unterstützung von standardkonformen CI-Modulen seitens der Plattformbetreiber.
    Aber auch CI plus-Module könnten durchaus den Anforderungen des Kartellamtes genügen. Allerdings wäre eine plattformübergreifende Nutzung nur dann möglich, wenn es entsprechende Geräte auf dem Martk gibt. Der aktuelle CI-Standard würde dagegen die Einführung plattformübergreifender Lösung sofort ermöglichen und auch bereits im Einsatz befindliche Geräte mit entsprechender Schnittstelle wären sofort plattformübergreifend nutzbar.

    In Deutschland gibt es einen Plattformbetreiber der proprietäre Receiver ausgibt, aber auch die Nutzung bestimmter CI-Module erlaubt. Diese Plattformbetreiber heissen arenaSAT und entavio ...
     
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    Kabelkiosk erlaubt dies auch. Es wird kein Receiver vorgeschrieben. (nur TS macht da wieder eine Extrawurst draus und versucht sein eigenes NDS Verschlüsselungssystem durchzusetzen.
     
  10. littlelupo

    littlelupo Guest

    AW: "Dem Rundfunkteilnehmer muss die Wahl der Box überlassen bleiben"

    Die Digitalisierung ist ja kein Selbstzweck, das heißt, der Kunde könnte auch darauf verzichten, sofern zu wenig Vorteile für ihn erkennbar sind (Kabelbox + Smartcard für jedes einzelne Fernsehgerät zb). Digitalisierung per se voranzutreiben halte ich für keine gute Idee. :)
     

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