1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

"Das wichtigste Ziel der DFL in diesem Jahr"

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von ibico, 17. Januar 2004.

  1. ibico

    ibico Gold Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2002
    Beiträge:
    1.712
    Ort:
    Germany
    Anzeige
    Rummenigge beharrt auf zweitem Pay-TV-Kanal und einem Sonntagsspiel um 14 Uhr
    Dubai - Karl-Heinz Rummenigge bleibt mit seinen Vermarktungsplänen der Fußball-Bundesliga offensiv. Im Gespräch mit dem Sport-Informationsdienst (sid) in Dubai erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern: "Es ist wichtig, in Deutschland einen zweiten Pay-TV-Sender aufzubauen, der exclusiv nur Fußball zeigt. Dies wird das wichtigste Ziel der Deutschen Fußball Liga in diesem Jahr sein."


    Gleichzeitig rechtfertigte Rummenigge seinen Vorstoß, ein Bundesliga-Spiel live am Sonntag um 14 Uhr auszustrahlen: "Natürlich wollen wir die Formel 1 treffen. Wenn wir mehr Geld erzielen wollen, geht das nur über Konkurrenz oder Druck." Unausgesprochen schwebt die Idee im Raum, Premiere und RTL, die beide die Formel 1 übertragen, zu höheren Zahlungen an die Bundesliga zu zwingen, um diese direkte Konkurrenz zu vermeiden und vom Markt zu kaufen.

    Außerdem griff Rummenigge im "WamS"-Interview auch den DFB massiv an. Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder reagierte darauf gelassen, ließ aber trotzdem eine verbale Spitze gegen den Bayern-Boss los: "Ich bin nicht mehr bereit, die Absonderungen eines Fußball-Managers zu kommentieren. Wir werden uns zur gegebenen Zeit in Ruhe und mit der nötigen Unaufgeregtheit mit den Verantwortlichen der DFL - ich betone: mit den Verantwortlichen! - zusammensetzen, um den Grundlagenvertrag zu besprechen."

    Rummenigge hatte geklagt: "Wir können nicht immer Rücksicht nehmen auf den DFB. Wo hat der DFB auf die Bundesliga bisher Rücksicht genommen? Er hat den DFB-Pokal vermarktet mit ARD/ZDF, zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keinen Free-TV-Sender. Mit höchsten Problemen haben wir im Sommer 2003 die ARD gewinnen können. Ich bin immer ein Freund des Amateur-Fußballs gewesen, aber man muss hier auch ein bisschen Flexibilität des DFB einfordern." Bislang dürfen zum Schutz des Amateur-Fußballs die Sonntagspiele der Bundesliga erst um 17.30 Uhr angepfiffen werden.

    Premiere-Chef Georg Kofler sagte der "Bild", der Vorschlag einer Verlegung eines Top-Spiels auf Sonntag, 14 Uhr sei "unprofessionell und zuschauerfeindlich"; man dürfe nicht zwei Top-Ereignisse gegeneinander laufen lassen: "Wir warten entspannt ab, bis die Liga mit einem ganzheitlichen Konzept auf uns zukommt." RTL-Pressesprecher Matthias Bolhöfer sieht es ähnlich: "Jeden Tag kommt ein neuer Vorschlag aus der Bundesliga. Wir haben keine Lust mehr, das zu kommentieren. Wir warten die Entwicklung ab."

    Und auch beim DSF, das bislang im Free-TV die Sonntags-Zusammenfassungen zeigt, heißt es, die Präferenzen seien anders gelagert. Das DSF verhandelt nach dem Ausstieg von Infront in dieser Woche erstmals mit der Liga über einen neuen Vertrag für die kommende Saison. Mit den bisherigen Quoten bei der Zusammenfassung der Sonntagspiele sind beide Seiten zufrieden.

    Unterdessen liegen auch erste Reaktionen aus der Formel 1 vor. Willi Weber, Manager von Michael und Ralf Schumacher und damit dem deutschen Markt sehr zugetan, sagt: "Mit diesem Modell ist keinem gedient. Sowohl Bundesliga als auch Formel 1 würden unter Zuschauereinbußen leiden."

    http://www.merkur-online.de/nachrichten/sport/aktuell/277,229116.html?fCMS=788ad1d834b38510ee3355187f3336c8
     
  2. ibico

    ibico Gold Member

    Registriert seit:
    31. Oktober 2002
    Beiträge:
    1.712
    Ort:
    Germany
    Elefantenhochzeit in der Bundesliga
    Der FC Bayern München und Borussia Dortmund vereinbaren Kooperation, um die Vermarktung der TV-Rechte voranzutreiben
    Von Berries Bossmann und Oliver Müller

    Geheimtreffen sind derzeit an der Tagesordnung in der Fußball-Bundesliga. Diesmal waren es Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und sein Gremiumskollege Karl Hopfner sowie Präsident Norbert Niebaum und Manager Michael Meier von Borussia Dortmund, die eine Elefantenhochzeit feierten. "In den Gesprächen wurde erörtert, welche Möglichkeiten es gibt, zum Nutzen aller Vereine enger und effektiver zusammenzuarbeiten. Man hat Vorstellungen und Erfahrungen ausgetauscht", erklärte Meier im Trainingslager in Marbella.

    Die Möglichkeiten der Kooperation seien vielfältig, so Niebaum: "Dies gilt für den Bereich Sponsoring und besonders für den Fernsehmarkt. Eine der größten Herausforderungen ist es, die Fernsehgelder neu zu ordnen. Bayern München und wir wollen der DFL helfen, in den Verhandlungen eine möglichst starke Position einzunehmen." Zugleich betonte er: "Wir wollen uns nicht von der DFL abkoppeln, im Gegenteil, wir wollen die Position der DFL stärken."

    Als Marktführer wollen die Bayern und der BVB gemeinsam die Vermarktung der Bundesliga nach dem Ausstieg der Rechteagentur Infront vorantreiben.

    "Das viel diskutierte Spiel am Samstagmittag ist sicher nicht unbedingt ein Wunsch der Bundesliga. Man kann nur über den Sonntag nachdenken, aber nicht über 12.30 Uhr, sondern vielleicht über 14.00 Uhr", sagte Rummenigge der WELT am Sonntag. Dortmunds Meier bestätigte: "Der Vorschlag, sonntags um 14 Uhr Live-Spiele im TV anzubieten, wurde schon von der DFL erörtert. Darüber sollte man sich Gedanken machen." Dass das Duo damit auf Konfrontationskurs zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) geht, der den Sonntagnachmittag zum Schutz des Amateurfußballs zur bundesligafreien Zeitzone erklärt hat, ist Rummenigge egal: "Wir können nicht immer Rücksicht nehmen auf den DFB." Außerdem macht der Bayern-Chef den DFB auch für den Ausstieg von Infront verantwortlich. "Vor kurzem hat der DFB mit Infront einen Vermarktungsvertrag verlängert mit der Folge, dass der Vertrag zwischen Infront und der Bundesliga nicht verlängert worden ist."

    Der für den Amateurfußball verantwortliche DFB-Vizepräsident Engelbert Nelle befürchtet bei einer Vorverlegung auf 14 Uhr große Nachteile: "Das würde die Amateure hart treffen, was ihre Einnahmen angeht. Viele Fans würden natürlich zu Hause sitzen und sich das Live-Spiel ihres Lieblingsvereins im Fernsehen angucken." Er verweist daher auf den Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL, "in dem festgehalten ist, dass der Sonntag den Amateuren gehört und die Sonntagsspiele nicht vor 17.30 Uhr stattfinden dürfen".

    Rummenigge stellt den Ende 2005 auslaufenden Grundlagenvertrag in der jetzigen Form in Frage: "Dieser wird, so wie er heute ist, in der Zukunft nicht mehr Bestand haben. Allein die Rechtesituation: Es kann doch wohl nicht sein, dass wir unsere eigenen Rechte vom DFB mieten müssen, wie das zum Beispiel beim Fernsehen der Fall ist. Wenn ein Spiel Bayern gegen Dortmund stattfindet, sind das die originären Inhaber der Rechte - und zwar aller Rechte." Auch plant die Liga den Aufbau eines eigenen Pay-TV-Senders. Dass Premiere-Chef Georg Kofler dies als "riskantes Abenteuer" bezeichnete, weil mindestens eine halbe Milliarde Euro nötig sei, stört Rummenigge nicht.

    http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040112/sport/story652827.html
     
  3. SiriusB

    SiriusB Gold Member

    Registriert seit:
    11. März 2001
    Beiträge:
    1.425
    Ort:
    Schweinfurt
    Ach, schon wieder der 2. Pay TV-Sender, der nur Fußball übertragen soll. Damit die Bundesliga-Vereine auch in Zukunft überteuerte Profi-Gehälter bezahlen können und somit bloß keine vernünftige Jugendarbeit machen müssen.

    Morgen kommt der nächste Vorschlag, dass man ein Bundesliga-Spiel pro Woche erst um Mitternacht beginnen lassen sollte, damit endlich auch die vielen Millionen Bundesliga-Fans in Kanada, USA, Mittel- und Südamerika ein Spiel zur besten Sendezeit sehen können und man die Rechte dort teurer verkaufen kann. Langsam wird's lächerlich...

    <small>[ 17. Januar 2004, 20:27: Beitrag editiert von: SiriusB ]</small>
     
  4. Berliner

    Berliner Lexikon

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    45.837
    Ort:
    Ostzone
    Die Bayern sind halt die armen Schlucker, die sich von der DFL als absolut unterbezahlt ansehen. Aber anstatt mal Spieler-und Trainergehälter zu reduzieren und nicht für 10 Millionen einen neuen Spieler zu kaufen will man mehr Kohle haben. Schöne Logik. Hoffentlich fallen sie damit voll auf die Fresse.
     
  5. headbanger

    headbanger Guest

    @Berliner,wieso nur die Bayern,du vergisst bei deiner Hasstirade den ach so seriösen und "äusserst finanzstarken" BVB.Der wie wir alle wissen ja überhaupt kein Geld braucht,weil er ja seit Jahren die niedrigsten Gehälter und Ablösesummen im deutschen Profi - Fußball zahlt.
     
  6. wfbyankee

    wfbyankee Gold Member

    Registriert seit:
    17. April 2002
    Beiträge:
    1.865
    Ort:
    Waldfischbach-Burgalben
    Es ist immer wieder schön zu sehen, dass, wenn es ums Geld geht, plötzlich auch die Herren von Dortmund und Bayern wieder miteinander können. Sonst wird ja vom einen der beiden immer wieder die Unseriosität des anderen behauptet.

    Fehlen nur noch die superschlauen Leverkusener und der Rest der größenwahnsinnigen 19 aus Resteuropa. Vielleicht machen die endlich ihre Superliga auf, nehmen 400€ Eintritt für den schlechtesten Platz in ihren Stadien und bieten die Spiele im PPV für günstige 50 € pro Spiel an.

    Allerdings dürfen 4 Tage vor diesen Superliga-Spielen und 4 Tage danach keine anderen Mannschaften mehr Fußball spielen.

    Also: schafft doch gleich alle anderen Teams ab, damit ihr endlich unter euch bleiben könnt.
    w&uuml;t w&uuml;t w&uuml;t
    wfbyankee
     
  7. arcade99

    arcade99 Board Ikone

    Registriert seit:
    21. Juli 2002
    Beiträge:
    4.971
    Technisches Equipment:
    Dreambox 7020HD
    Dreambox 800HD SE (2x)
    Technisat HD S2 Plus
    Technisat HD8-S
    Triax TDS 88cm
    Schwaiger 5/8 (SEW 5458)
    Also ich kann die DFL bzw den BVB und Bayern verstehen. Sie verlagen zurecht mehr Geld von Premiere, denn ohne die Bundesligarechte ist Premiere nur eins: KAPUTT

    Der Fußball ist das ZUgpferd von Premiere schlechthin. Das weiß die DFL, das weiß Premiere, dasn weiß jeder.

    Und wer hier immer meckert, die Clubs würden immer nur mehr Geld wollen, dem sage ich nur eins:

    Die DFL kassiert mit großem Abstand am wenigsten TV Einnahmen der europäischen Top-Ligen (England, Spanien, Italien und sogar Frankreich). Und das kann doch wohl nicht sein, wenn man sich überlegt, wie groß der Markt in Deutschland ist.

    <small>[ 18. Januar 2004, 19:15: Beitrag editiert von: arcade99 ]</small>
     
  8. Michael 1708

    Michael 1708 Gold Member

    Registriert seit:
    6. April 2002
    Beiträge:
    1.396
    Ort:
    Baden-Baden
    Ja, und was bei rauskommt, wennn die anderen Ligen noch mehr Geld vom TV bekommen, sieht man insbesondere in Italien und auch Spanien. Je mehr Geld die bekommen, desto grössenwahnsinniger schmeissen die doch auch das Geld zum Fenster raus!!! ver&auml

    Und das willst Du wirklich noch befürworten? durchein

    Ausserdem ist es falsch, wenn du denkst, das Premiere ohne Buli tot wäre.

    Sicherlich würde ohne Fussball die Hälfte der Abonennten weg sein, aber ich denke rein mit dem Filmpaket und einem kleinen Sportpaket ohne Buli könnte Premiere auch leben.

    Ob aber die Vereine der DFL ohne die Millionen von Premiere leben können, wage ich stark zu bezweifeln.

    Gerade viele der kleinen Vereine würden da stark in den Bereich der Insolvenzen rutschen.
    Aber das ist etwas, woran gerade die beiden "grossen" Bayern + Dortmund eher nicht denken.

    Meine Meinung.

    Gruss Michael1708
     
  9. bdroege

    bdroege Board Ikone

    Registriert seit:
    27. Februar 2001
    Beiträge:
    4.025
    Ort:
    Aachen
    Mit folgenden Vorschlag wird Premiere und die Geldgeile Bundesliga glücklich:

    Die BuLi startet eine eigenen Kanal als drittanbieter bei Premiere und zahlt Premiere die Transponderkosten etc.

    Für die Altkunden überweist Premiere einen Anteil des Super/Sportpakets an Premiere.

    Das neue Sportpaktet ohne Bundesliga wird vergünstigt angeboten.

    So kann der Abbonennt entscheiden, ob er sein derzeitiges Sportpaket behält, oder z.B. auf Film+BuLi wechselt. Sportfans ohne intresse für die BuLi können dan auf vergünstigte Sportpaket umstellen.

    Da die BuLi laut Hönes&Co. mit einen eigenen Kanal deutlich mehr Geld einehmen.

    Premiere hat auch vorteile, da sie nicht mehr das finanzielle Risiko der BuLi tragen müssen. Desweiteren haben sie in 2 Jahren keinerlei Ausgaben für die BuLi.

    Dann werden wir sehen, ob die DFB- Manager recht haben.
     
  10. manbock

    manbock Gold Member

    Registriert seit:
    13. Juli 2001
    Beiträge:
    1.129
    Ort:
    Hermsdorf
    @ arcade99:
    &gt; Die DFL kassiert mit großem Abstand am wenigsten TV Einnahmen der europäischen Top-Ligen (England, Spanien, Italien und sogar Frankreich).

    Mit Recht, ist ja auch die uninteressanteste Liga! Du sprichst von Top-Ligen, zählst du da wirklich die BL noch mit?

    Schau dir mal die Anzahl der deutschen Mannschaften in CHL oder UEFA-CUP an, hier auch Anzahl der möglichen Teilnehmer. Seit Jahren verliert die BL Plätze. Ranking der Nationalmannschaften!


    &gt; Und das kann doch wohl nicht sein, wenn man sich überlegt, wie groß der Markt in Deutschland ist.

    Den sehe ich nicht so groß - bei dem Niveau.
     

Diese Seite empfehlen