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Das Verschwinden der Eleanor Rigby

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von seagal1, 19. Mai 2015.

  1. seagal1

    seagal1 Gold Member Premium

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    "Jede Liebe schreibt ihre eigene Geschichte. So auch die von Eleanor und Connor; eine Liebe, dazu geschaffen, kleine und große Katastrophen des Alltags zu überdauern. Bis zu dem Tag, als ihre Beziehung unerwartet auf eine harte Probe gestellt wird. Einstmals ein Traumpaar, reagieren beide vollkommen unterschiedlich auf das drohende Auseinanderbrechen ihres Glücks: Eleanor zieht sich immer mehr zurück, bis sie schließlich ganz verschwindet. Zurück bleibt ein verzweifelter Connor, der die Scherben ihrer Ehe aufzusammeln versucht. Von ihren Freunden und Familien gedrängt und von der eigenen Rat- und Rastlosigkeit getrieben folgen beide neuen Lebensentwürfen, um schlussendlich zu erkennen, dass das Schicksal für ihre Liebesgeschichte ein anderes Ende bereithält als erwartet."

    Was für ein klasse, berührender Film. Selten habe ich ein Werk gesehen, welches dialogstark mit ungewöhnlicher Erzählweise und einer Laufzeit von ca. 2h in nicht einer einzigen Minute langweilt. Der Streifen beginnt mit 2 Cuts, um anschließend in der Gegenwart incl. begleitender Rückblenden das Geschehene aufzuarbeiten. Hier ist Ned Benson, der sich gleichzeitig für Buch und Regie verantwortlich zeigt, ein kleines Meisterwerk gelungen. Das liegt aber hauptsächlich an den phantastischen Schauspielern, allen voran Jessica Chastain als Eleanor Rigby, die mich bereits in "Zero Dark Thirty" beeindruckt hat. Nicht minder herausragend agiert James McAvoy als Connor. Wie unterschiedlich das Paar versucht, mit einem traumatischen Ereignis fertig zu werden, wird dem Zuschauer nahe gebracht. Dabei sind sich Eleanor und Connor so nah und doch so fern. Für humorvolle Momente sorgen Eleanors Gespräche mit ihrer Kursleiterin (Viola Davis). Gleichzeitig helfen deren Ratschläge, Eleanor aus dem seelischen Tief zu holen. Neben den beiden Hauptprotagonisten sind mit Isabelle Huppert und William Hurt als Eleanors Eltern die Nebenrollen toll besetzt. Der Kritik der FAZ, die u.a. schreibt: "Das Verschwinden der Eleanor Rigby" ist immer noch ein sympathischer, aber leider kein klarer und wahrhaftiger Film mehr. Daran kann auch Isabelle Huppert, die den Lebensüberdruss ihrer Figur mit der Präzision eines Metronoms durch die Bilder schwingen lässt, nichts ändern.", kann ich mich definitiv nicht anschließen. Für mich ein mainstreamfreies Filmerlebnis, welches mir mein Filmfreund Hoffi empfohlen hat. Danke hierfür. Von mir ganz starke 8/10 Punkte.

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  2. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    AW: Das Verschwinden der Eleanor Rigby

    MEINE KRITIK: Zum Inhalt ist alles gesagt. Ich kann mich wie so oft meinem Filmfreund Seagal1 anschließen. Das Verschwinden der Eleanor Rigby, ist ein bemerkenswerter Film, ein leiser, intimer und zutiefst berührender und ehrlicher Film weit weg von dem heutigen schnellen Krawallkino made in Hollywood. Die Entdeckung des Films, ist wieder einmal die großartige Jessica Chastain (Zero Dark Thirty, Interstellar) als gebrochene und vom Schicksal gebeutelte Frau. Aber auch James McAvoy überzeugt hier auf ganzer Linie mit seiner Performance zwischen Hoffnung und Resignation. Das Ende liegt im Auge des Betrachters und Regisseur Ned Benson , überlässt es dem Gedanken der Zuschauer, was er sich für einen Schlußpunkt denkt. Auch der restliche Cast, überzeugt u.a. mit Isabelle Huppert, William Hurt und Ciaran Hinds, die als Eltern beider emtional wie rational die richtige Mischung präsentieren. Die Musik spielt im Film auch eine große Rolle, sie wird selten eingesetzt, aber wenn haut es einen von den Socken, daß ist Kinomagie pur.
    Das Verschwinden der Eleanor Rigby, ist großes Schauspielkino, ehrlich, traurig und berührend und dafür verdrücke ich 8/10 Freudentränen.


    PS: Unverständlicherweise gibt es den Film bisher nur auf DVD in Deutschland!



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    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2015
  3. Gorcon

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  4. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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