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Das Tagebuch der Anne Frank

Dieses Thema im Forum "Kinonews" wurde erstellt von Hoffi67, 15. März 2016.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    INHALT: Nach der Emigration aus dem hessischen Frankfurt versucht Familie Frank in Amsterdam einen Neuanfang. Otto (Ulrich Noethen) und Edith Frank (Martina Gedeck) sowie ihre Töchter Anne (Lea van Acken) und Margot (Stella Kunkat) haben sich gerade ein wenig eingelebt, als die Niederlande von den Deutschen besetzt wird und die jüdische Familie Frank nun auch dort um ihre Sicherheit bangen muss. Als Margot deportiert werden soll, entschließt sich Otto, seine Familie mit Hilfe seiner Sekretärin Miep Gies (Gerti Drassl) zu verstecken. Als Unterschlupf soll ihnen ein Hinterhaus in der Prinsengracht 263 dienen und bald gesellen sich zu den Franks weitere Flüchtige, die den engen Raum mitbewohnen: Hans (André Jung), Petronella (Margarita Broich), Albert Dussel (Arthur Klemt) und Peter van Daan (Leonard Carow). Während die acht Menschen in ständiger Angst vor ihrer Entdeckung durch die Nazis leben, versuchen sie aber auch, einen halbwegs normalen Alltag aufrechtzuerhalten. So wird Annes 13. Geburtstag ausgiebig gefeiert und als Geschenk erhält sie ein Tagebuch, dem sie fortan ihre Ängste, Träume und Erlebnisse anvertraut.


    MEINE KRITIK: Es gibt schon einige Verfilmungen dieser aufwühlenden Geschichte, diese neue ist in meinen Augen einer der gelungensten wenn auch nicht ohne Makel! Ein Glücksfall für diese deutsche Verfilmung ist die junge Schauspielerin Lea van Acken, die Anne Frank mit großer Leidenschaft spielt und Ihr damit ein würdiges Denkmal setzt. Der weitere Cast, überzeugt bis in die kleinste Nebenrolle, hier unbedingt zu nennen Ulrich Noethen als Vater von Anne Frank und Martina Gedeck als Ihre zerisssene Mutter zwischen Liebe und Hass!
    Nun weiß man leider, daß diese Geschichte kein gutes Ende nimmt und trotzdem fiebert man mit der ganzen Familie mit. Über 2 Jahre haben sie es geschafft in Ihren Versteck unter menschenunwürdigen Bedingungen auszuharren und dann passiert doch das unvermeidliche! Mein einziger Kritikpunkt, sind die kurzen Szenen im Konzentrationslager Auschwitz, die aufgesetzt und unwirklich ins Bild gebracht wurden im Gegensatz zum gesamten Film bis dahin! Hans Steinbichler, hat hier vielleicht zuviel gewollt, es war gar nicht nötig diese Szenen noch mit einzustreuen, denn schon die Vorstellung was passiert ist an Grausamkeit nicht zu beschreiben! Trotzdem, lindert diese Schlußszene keinesfalls diesen wichtigen Film, der immer wieder erzählt werden muss, egal wie lange diese schlimme Zeit vorüber ist! Es wäre zu wünschen, daß so ein Film auch Pflichtprogramm für die Schulen wäre oder zumindest, daß sich viele Lehrer/Schulen stark machen, Ihren Schülern dieses wichtige Zeitdokument vor Augen zu führen als Mahnmal und als Warnung das so eine Zeit niemals wieder kommen darf egal wo auf dieser Welt. Ich war in Dresden im Nostalgiekino Schauburg und habe erlebt, daß bis zum Ende des Abspanns nicht ein Zuschauer aufsteht, im Gegenteil man konnte jedes Atmen hören und die Stille spüren nach dem Gesehenen! Undenkbar in UCI und Co. Starkes, deutsches Kino mit einem kleinen Wermutstropfen am Ende des Films, dafür gebe ich bewegende 7,5/10.

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    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2016

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