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DAPD-Vorwurf: ZDF soll Mitschuld an Insolvenz haben

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 4. Oktober 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Nach dem Bekanntwerden des Insolvenzantrags der Nachrichtenagentur DAPD am 2. Oktober gab der mittlerweile zurückgetretene Geschäftsführer Martin Vorderwülbecke dem ZDF eine Mitschuld an der schlechten wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. So hätte der Rundfunkanbieter die DAPD im Vergleich zu den Mitbewerbern unfair vergütet. In Mainz wies man die Vorwürfe als falsch zurück.

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  2. rs-lennep

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    AW: DAPD-Vorwurf: ZDF soll Mitschuld an Insolvenz haben

    Es ist hierzulande eine immer wieder gerne gespielte Platte: sobald ein Unternehmen "in Schieflage" gerät, soll es der Staat richten! Das Unternehmen wird eventuell sogar als "systemrelevant" deklariert.
    Aber wehe dieser Staat erlaubt es sich, den Unternehmen in besseren Zeiten Regeln auferlegen zu wollen, schon ist der Aufschrei gross und die abgedroschene Phrase des verzerrten Wettbewerbs oder eines möglichen Arbeitsplatzverlusts oder was-auch-immer wird aus der unterste Schublade gezogen.

    Nicht das ZDF trägt eine Schuld oder Mitschuld an der Insolvenz der DAPD, sondern ausschließlich die DAPD selber! Alleine das Gejammere, dass die französische Agence France Press deutlich mehr staatliche Gelder erhalte, zeigt, wie dünn die Kapitaldecke des Unternehmens -nicht erst "seit gestern"- sein muss. Ein Unternehmen, das sich nicht aus eigener Kraft refinanzieren kann, muss in einer Marktwirtschaft auch das Schicksal einer Insolvenz in Betracht ziehen.

    Ich frage mich, weshalb der zurückgetretene Geschäftsführer der DAPD erst nach der Beantragung der Insolvenz eine "unfaire" Vergütung anprangert und dies nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt tat? Ist im die Erleuchtung erst jetzt gekommen? Die Argumentation ist einfach nur lächerlich!
     
  3. Tom123

    Tom123 Institution

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    AW: DAPD-Vorwurf: ZDF soll Mitschuld an Insolvenz haben

    Die Agentur war schon zu ddp Zeiten ein relativ "kraenkelndes" Unternehmen. Liegt auch ein wenig an der Qualitaet des Outputs... viele haben sich neben der dpa nicht auch noch ein zweite Agentur geleistet. Von einem gewissen Wert war eigentlich nur die regionale Berichterstattung. Auch war die Zuverlaessigkeitsrate und Killquote im Vergleich zu dpa oder auch Reuters relativ hoch.
     

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