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Damals wars...

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von digifreak, 13. Juli 2006.

  1. digifreak

    digifreak Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.832
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    Aus einem Schreiben zu Zeiten als die Deutsche Telekom noch Netzbetreiber war:
    Seit dem 1.10.1998 bietet die Deutsche Telekom Fremdsprachenprogramme an. Um das Angebot sehen zu können, benötigt man neben der d-box eine spezielle Smartcard der Telekom. Die evtl. bereits vorhandenen Karten für Premiere oder DF1 können dafür nicht freigeschaltet werden.
    Die Freischaltung für die Fremdsprachenprogramme ist grundsätzlich kostenlos mit Ausnahme des Pay-TV Programms Zee-TV. Die Telekom-Smartcard wird kostenlos abgegeben.

    Ja so war das damals beim Ex-Monopolisten, der ja dann auf Druck der EU das Kabelnetz verkaufen mußte.
     
  2. minzim

    minzim Board Ikone

    Registriert seit:
    10. April 2003
    Beiträge:
    3.592
    Ort:
    ~ 09e21/52n06
    AW: Damals wars...

    Und? Was willst du damit sagen? Heute gibt es auch Fremdsprachenprogramme. Oder gibt es die nicht mehr?

    Die heutige schwache Entwicklungen auf dem Kabelmarkt ist auf Telekom zurückzuführen. Telekom ließ die Technologien vergammeln. Jetzt müssen die heutige Anbieter die Netze modernisieren. Das kostet viel Geld. Irgendwie müssen sie ja das Geld wieder hereinkriegen. Durch Gebühren.

    Wenn wir noch Telekom-Kabel noch hätten, dann würde es bestimmt nicht Highspeed oder Telefon über Kabel geben. Denn Telekom bietet ja diese Produkte über Kupferkabel an. Doppelte Produkte kann Telekom nicht gebrauchen.

    Konkurrenz ist heute verstärkt. Viele können endlich vom Teuerkom weggehen.
     
  3. digifreak

    digifreak Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.832
    AW: Damals wars...

    Ich wollte nur auf die heutige Preisgestaltung und Abzockermentalität hinweisen.
    Freischaltungsentgelte, völlig überzogene Versandkostenpauschalen, für jedes Endgerät zusätzliche Kosten usw.

    Das analoge Programmangebot war auch zu Telekomzeiten im Radio und Fernsehbereich wesentlich größer. Selbst Programme aus dem angrenzenden Ausland wurden mit größtmöglichem Antennenaufwand eingespeist. Heutzutage sind nicht mal die ortsüblichen Programme alle im Kabel.

    Die monatliche Gebühr lag übrigens zu "Teuerkom" Zeiten bei 12,90 Mark für das Einfamilienhaus. Inklusive digitaler öffentlich-rechtlicher Fernsehprogramme und dem qualitativ hochwertigsten Radioübertragungssystem der Welt DSR.

    Der flächendeckende Ausbau des Kupferkabelnetzes war eine politische Entscheidung. Die technischen Planungsingenieure der damaligen Bundespost hatten bereits eine Glasfaserinfrastruktur vorgesehen. Aber die Politik wollte unbedingt schnellstmöglich und kostengünstig das Privatfernsehen in die Wohnstuben bringen.
     
  4. digifreak

    digifreak Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.832
    AW: Damals wars...

    Nochmal zur Erinnerung.
    Passend zur aktuellen Ankündigung zur "Einführung des Digitalfernsehens" von KDG und der Preisgestaltung der Smartcards.
     
  5. michaausessen

    michaausessen Gold Member

    Registriert seit:
    19. April 2002
    Beiträge:
    1.758
    Ort:
    Essen
    AW: Damals wars...

    @ digifreak:

    Meinst du wirklich, dass die Telekom - wenn sie das Kabel noch besäße - anders agieren würde als Kabel Deutschland oder Unity Media? Mal abgesehen von der Tatsache, dass das digitale Fernsehen noch immer ein Nischendasein fristen würde, hätte auch die Telekom zwischenzeitlich die Zeichen der Zeit erkannt und an der Preisschraube gedreht.

    Bestes Beispiel ist der Telekommunikationsmarkt. Trotz zahlreich vertretener Konkurrenz, sind T-Com und T-Online noch immer Spitzenreiter bei den Preisen. So kostet die vornehmlich von Arcor gepushte, mit einem ISDN-Anschluss kombinierte Telefon- und Internetflatrate beim Rosa Riesen mit € 53,95 monatlich noch immer satte 9,10 € mehr als bei Arcor. Dazu verlangt die Telekom trotz Flatrate bei Anrufen in andere Netze (z. B. Arcor) pro Gesprächsminute einen Aufpreis von 0,x Cent.

    Selbstverständlich gibt es neben Arcor weitere Unternehmen, die ähnliche oder sogar günstigere Produkte anbieten. Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: Anders als in den 80er Jahren, als die Kabelnetze "gebaut" wurden, ist die Telekom heute kein staatliches Unternehmen mehr, sondern ein (vornehmlich) privatwirtschaftlich geführtes, das an Umsatz- und Gewinnmaximierung, hohen Profiten und guten Aktienkursen interessiert ist. Und deshalb gibts auch bei der Telekom schon lange nichts mehr für umsonst.
     
  6. meinereiner76

    meinereiner76 Junior Member

    Registriert seit:
    20. Oktober 2006
    Beiträge:
    85
    AW: Damals wars...

    Mahlzeit,

    solche Diskussionen sind voll sinnlos...
    Daaamals, ja, da war auch der Strom günstiger, und der Sprit und überhaupt damals....
    Damals verdiente der Angestellte vielleicht ein paar Prozent weniger, die legen die Unternehmen ja um. Oder was auch immer...
    Heute wird modernere/ mehr Technik verbaut, die kostet mehr... (WWW und Phone sind je relativ neu bei KD).

    Der Kunde akzeptiert den Preis, oder sucht sich ein anderes Produkt...

    Gruß
     
  7. LP0401

    LP0401 Senior Member

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    Edision VIP2
    AW: Damals wars...

    Das liegt allerdings nicht an der T-Com, sondern an den Netzen der Angerufenen. Die stellen der Telekom dies in Rechnung. Ist von der Regulierungsbehörde so erlaubt. Andersrum darf die Telekom von den anderen Netzen nichts verlangen. Wie ich finde eine Ungerechtigkeit. Arcor & Co. verdienen so nämlich nochmal deutlich an der T-Com mit.
     
  8. mischobo

    mischobo Lexikon

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    Telekom City
    AW: Damals wars...

    ... die 0,2 Ct. pro Verbindung fallen immer an, wenn in ein fremdes deutsches Telefonnetz telefoniert wird, aber nur die Telekom stellt das den Kunden in Rechnung ...
     
  9. digifreak

    digifreak Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.832
    AW: Damals wars...

    Die Preise der T-Com werden von der Regulierungsbehörde BNetzA genehmigt und müssen laut Gesetz immer über denen der Konkurrenz liegen, da der Ex-Monopolist gezwungen werden soll keine marktbeherrschende Stellung mehr zu besitzen. Das wurde von der Politik so beschlossen, ist allerdings in der allgemeinen Bevölkerung kaum bekannt. Die Preise der T-Com liegen somit stets über denen der freikalkulierenden Anbieter.
    Aber damit nicht genug, die T-Com muss ihre eigene Infrastruktur (Leitungen, Netzknotentechnik etc.) für geringstes Entgelt den Mitbewerbern zur Verfügung stellen. Kunststück, dass die dann billiger sind.

    Nochmal zurück zum Thema Kabel. Damals hat die Deutsche Bundespost mit großem Aufwand auch Programme aus anderen Ländern ins Kabel eingespeist. Heute bei den Heuschreckenfirmen werden nicht mal mehr ortsübliche Rundfunkprogramme eingespeist, von Fernsehsendern der Nachbarländer ist inzwischen nichts mehr in deren Kabelnetzen.
    Dafür bekommen die Kunden in immer kürzeren Abständen massive Preiserhöhungen aufgezwungen. Zum 1.3.2007 wieder 20% mehr für den Einzelanschluss. Das gab es zu Telekomzeiten nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2006

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