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Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von stephanehrhardt, 18. August 2015.

  1. stephanehrhardt

    stephanehrhardt Junior Member

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    Hallo,

    wie groß ist eigentlich der Unterschied im Empfangspegel wenn ich eine Dachantenne (WB 345) nicht wie jetzt üblich vertikal sondern horizontal montiere (die Polarisation der Sender ist ja eigentlich vertikal).
    Der nächste Sender (Chemnitz Reichenhain ca. 430m ü. NN) ist ca. 30 km Luftlinie von mir (ca. 160m ü. NN) entfernt - es bestünde auch "Sichtkontakt" (Landschaft ist sehr leicht hügelig).

    Aktuell kann ich die Antenne nicht anders anbringen. Frage deshalb, weil ich mir sonst was anderes organisieren muss. Zudem habe ich bei kleineren Kabelnetzbetreibern hier in der Umgebung gesehen, dass die Antennen ebenfalls alle horizontal angebracht sind.


    Gruß
    Stephan
     
  2. plueschkater

    plueschkater Platin Member

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    AW: Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

    Die falsche Polarisation kann 15-20dB ausmachen.

    In der Praxis sieht man hier auch manchmal Log-Per- DVB-T-Antennen auf Wendelstein, die horizontal statt vertikal montiert sind, da beim Einsatz eines Aufsparrenhalters mit Sat-Anlage nicht mehr viel Platz am Mast ist. Funktioniert also bei guter Empfangslage.
     
  3. beocom3

    beocom3 Senior Member

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    AW: Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

    Wendelstein sendet auch mit 100 kW. 35 km vom Gaisberg entfernt kann ich auch die Muxe A und B (gesendet mit 80 kW, horizontal) der Österreicher mit einer vertikal polarisierten Wisi EE06, die zudem nicht zum Sender ausgerichtet ist, störungsfrei empfangen. Den, in der Nähe liegenden, Untersberg mit seinen drei ÖR-Muxen (5 kW, horizontal) kann ich dagegen nur unbefriedigend empfangen.
    Es ist also abhängig von Entfernung und Sendeleistung des Sender. Sendeleistung kann man z.B. bei Wikipedia finden.

    Vielleicht funktioniert mit einem Ausleger die richtige Montage.
     
  4. plueschkater

    plueschkater Platin Member

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    AW: Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

    Ich habe hier auch nur eine kleine UHF-Yagi im Einsatz, lagebedingt (Fernsicht nach Osten und Sichtverbindung zum Wendelstein) funktioniert das. Die vier Senderstandorte liegen innerhalb eines 90°-Winkels, d.h. die Yagi empfängt auch über die Nebenkeulen. Ausgerichtet ist die Antenne horizontal auf Kufstein/Kitzbüheler Horn. Mitempfangen wird Wendelstein, sowie Salzburg-Gaisberg und Untersberg.
     
  5. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

    Einfach mal ausprobieren, meist ist eine falsche Polarisation nicht so tragisch.
     
  6. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Dachantenne horizontal <-> vertikal - "große" Unterschiede im Empfangspegel?

    Grundregel: Je höher der echte(!) Empfangsgewinn einer Antenne ist desto stärker wirkt sich die Ausrichtung auf die falsche Polarisation aus.

    Hat man eine Antenne mit keinem Gewinn (Stabantenne) dann wirkt sich eine falsche Ausrichtung der Polarisation kaum aus,
    bei einer Yagi-Antenne mit 15 dB Antennengewinn wirkt sich eine falsche Polarisationsausrichtung jedoch deutlich(!) aus.
     
  7. Prof. Barabas

    Prof. Barabas Junior Member

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    Onkyo T-4070 (DAB+)
    Yamaha RX-V500D (DAB+)
    Onkyo TX-7420 (UKW/AM)
    1 x 3 Element UKW
    1 x Kaffemaschiene
    Ich habe jetzt meine 2. Antenne mit Richtung Ahrweiler (RLP) mit h-Polar. wieder entfernt , nachdem Antenne 1. v-Polar. Richtung Aachen, viel mehr bringt ! Okay, ist nicht immer der Hit, aber es reicht...Ahrweiler ist von meinem Ort ca. 80 km entfernt. Wenn dann mal DVBT 2 aus AW kommen sollte irgendwann, plane ich neu :cool:
     

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